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Re: Hochvolt-Halogen, i krieg an Horror
30.11.2008 18:29:53
Hallo!

Also ich habe schon sehr oft über die Hochvolthalogenlampen "geschimpft" (einfach nach meinen Beiträgen bezüglich Licht, Lampen usw suchen)

Zusammengefaßt: Hochvolthalogenlampen leiden unter den extrem dünnen Lampenwendeln (gilt bis 200W Lampen, 300W sollten bereits einigermaßen gehen). Aber auch unter der armseligen Lichtausbeute (Niedervolt - also 12V Lampen haben die doppelte bis deutlich mehr als die doppelte Lichtausbeute, bei auch wesentlich längerer Lebensdauer)
Bei dieser Ausfallsrate sollten folgene Möglichkeiten kontrolliert werden:
Erschütterungen (auch feine Vibrationen, z.b. durch Lift, Straßenbahn...), Spannung (einfache Digitalvoltmeter gibt es ab ca 7€, auch wenn die Abweichung bei der Messung über 5% liegen sollte, kann dennoch gesagt werden, ob man vielleicht eine zu hohe Netzspannung hat. Viele Geräte haben einen Spannungsbereich von 220 bis 240V, Lampen leiden unter Spannungserhöhung besonders, 5% über Nennspannung bedeutet eine Lebensdauer von 2/3 bis 1/2, 10% Überspannung reduziert die Lebensdauer auf 1/2 bis unter 1/4, die Erschütterungsempfindlichkeit steigt dabei drastisch an.

Einsatz von Halogenglühlampen:
Niedervolt (12V, mit Trafo) am besten mit elektronischem Trafo (da gibt es leider die selben Qualitätsstufen, wie bei den Lampen, also sehr billig = sehr zweifelhaft bis sehr teuer = wenig zweifelhaft, z.b. Hersteller Tridonic = sehr gut)
Warum elektronischer Trafo? Weil gut E-Trafos eine konstante Ausgangsspannung, weitgehend unabhängig von der Eingangsspannung liefern (aber auch nich so einfach zu dimmen gehen). Das bedeutet konstante Verhältnisse für die Lampen => sehr gute Lebensdauer.
Konventionelle Trafos (magnetische) schwanken in der Ausgangsspannung so wie die Eingangsspannung, wenn die Trafoleistung nich zu 100% entnommen wird bedeutet dies einen Spannungsanstieg (nicht so der elektronische, der dies ausregelt). Magnetische Trafos können brummen. Dafür ist die Installation weniger problematisch (elektronische Trafos benötigen eine verdrillte Sekundärleitung, wenn die Primärleitung mit einzelnen Drähten ausgeführt wird, sollten diese auch auf einigen m Länge vor dem Trafo verdrillt werden (das steht übrigens ganz selten in Installationshinweisen, ich weiß es, weil ich mich damit auskenne).

Hochvolthalogenlampen kleinerer Leistung - habe ich erwähnt. Große Leistungen, die Halogenstäbe ab 300W sind i.a. recht problemlos, haben eine gute Lebensdauer (doppelt so lang wie Glühlampen) und auch eine für Glühlampen sehr gute Lichtausbeute von mehr als 20lm/W (herkömmliche Glühlampen für 230V haben 8 bis max 13,8lm/W, Leistungen unter 25W sogar noch weniger). Erschütterungsempfindlich, aber bei weitem nicht so, wie die kleinen bis etwa 100W, bedingt gültig bis 250W.

Fazit: Hochvolthalogenlampe mit den kleinen winzigen Stecksockeln oder TAL (Twist And Lock) Sockeln, also jene mit kleinerer Leistung, tja, ich sage immer Hände weg davon. Leuchten sind billig, weil kein Trafo ...



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