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    <title>BLOGS &gt;&gt; Kostenexplosion durch Monopole und Korruption</title>
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      <title>BLOGS &gt;&gt; Kostenexplosion durch Monopole und Korruption</title>
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      <description>&lt;blockquote&gt;Kostenexplosion durch Monopole und Korruption&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.bootsektorblog.de/2005/07/kostenexplosion.html" rel="noopener" target="_blank"&gt;http:/&lt;wbr/&gt;/&lt;wbr/&gt;www.bootsektorblog.de/&lt;wbr/&gt;2005/&lt;wbr/&gt;07/&lt;wbr/&gt;kostenexplosion.html&lt;/a&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt;Zwar entwickeln sich die Wirtschaftsdaten positiv, grosse Firmen &lt;br&gt;machen rund um den Globus mehr Geld als je zuvor, aber gleichzeitig &lt;br&gt;nehmen Korruption und Monopolmissbrauch zu. Die Kosten dafür &lt;br&gt;werden wie immer auf den Verbraucher umgelegt und dämpfen somit die &lt;br&gt;wirtschaftlichen Aussichten. In den letzten Tagen haben sich ein paar &lt;br&gt;Beispiele angesammelt, die zeigen, wo denn die Rekordprofite &lt;br&gt;versickern. Hoch-intellektuelle Zeitgenossen wie der typische &lt;br&gt;Bootsektor-Leser mögen ja bekanntlich keine Klischees, deshalb muss &lt;br&gt;ich mit dem Ausdruck unendlichen Bedauerns vorausschicken, dass es &lt;br&gt;auch hier um die üblichen Verdächtigen geht. Harte Zahlen, die harte &lt;br&gt;Vorwürfe belegen. Hier also drei dicke Bremsklötze für unsere &lt;br&gt;Wirtschaft...&lt;br&gt;&lt;br&gt;SonyBMG, frisch elefantenverheirateter Musik-Doppelkonzern, hat sich &lt;br&gt;bereit erklärt, im Angesicht eines vom New Yorker Generalstaatsanwalts &lt;br&gt;Eliot Spitzer eingeleiteten Strafverfahrens mal schnell 10 Millionen &lt;br&gt;Peanuts, äh, US-Dollar an Strafe zu bezahlen und zu versprechen, dass &lt;br&gt;die Bestechung von DJs und Radiosendern ab sofort ein Ende hat. &lt;br&gt;Wer's glaubt, erhält gratis ein Kamel mit integriertem digitalem Nadelöhr. &lt;br&gt;Die anderen drei Musikkonzerne, meint Herr Spitzer, können mit &lt;br&gt;entsprechenden Anklagen rechnen, das mit SonyBMG sei erst der &lt;br&gt;Anfang. Er legte der Presse Emails vor, in denen mal eben für einen &lt;br&gt;Playlist-Eintrag ein neues Notebook gefordert wird, der Radio-DJ mit &lt;br&gt;drei Freunden auf ein Weekend in Miami eingeladen oder der &lt;br&gt;verantwortliche Musikredakteur für die bevorzugte Promotion einer &lt;br&gt;neuen Band einen Wunsch frei hat. Wörtlich: "Whatever you can dream &lt;br&gt;up, I can make it happen". Wir wollen nicht wirklich wissen, wieviel Geld &lt;br&gt;für solche Korruptionspraktiken draufgeht, um wieviel statt dessen &lt;br&gt;Audio-CDs billiger werden würden und warum unsere Politiker das &lt;br&gt;Geheule von Milliardenverlusten durch - wie wir wissen - nicht &lt;br&gt;existierende Privatpiraten glauben. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die EU-Politiker in Brüssel jedenfalls sind dem Geheule über &lt;br&gt;Riesenverluste durch letztlich legale Privatkopien nicht ganz abgeneigt, &lt;br&gt;deshalb stellen sie keine Radiolizenzen an Internetprovider für die &lt;br&gt;Verbreitung von kopierten MP3s aus, sondern wollen die Lizenzierung an &lt;br&gt;nationale Verwertungsgesellschaften in der 25 EU-Ländern &lt;br&gt;vereinheitlichen. Die deutscheste aller Verwertungsgesellschaften, die &lt;br&gt;GEMA, warnt bereits öffentlich vor einer solchen kostendämpfenden &lt;br&gt;Vereinfachung, durch die ein Online-Musik-Shop nur noch bei einem &lt;br&gt;nationalen Verwerter eine Lizenz kaufen muss. Das würde ja freien &lt;br&gt;Wettbewerb bedeuten! Heilige Mutter Gottes, steh den armen &lt;br&gt;nationalen Verwertungsmonopolen mit knapp einer Milliarde Euro &lt;br&gt;Jahresumsatz bei! Vor allem weil im Interesse der Eindämmung von &lt;br&gt;böser Piraterie ja sicher auch die ROMS (die russische GEMA) bald einen &lt;br&gt;Assoziationsvertrag mit der EU unterzeichnen wird und damit AllofMP3 &lt;br&gt;auch hierzulande legal wird, egal, was die Anwälte der Musik-Konzerne &lt;br&gt;in ihren lustigen Abmahnungsschreiben so formulieren (Kopie des &lt;br&gt;fehlgeschlagenen Abmahnversuchs liegt dem Bootsektor vor).&lt;br&gt;&lt;br&gt;In Australien scheint ja angeblich dauernd die Sonne, die Känguruhs &lt;br&gt;schauen einem beim Surfen zu und alles ist irgendwie etwas relaxter. &lt;br&gt;Heisst es. Jedenfalls war die dort ansässige Analysten-, Trainings- und &lt;br&gt;Consultingfirma Cybersource so relaxt, dass man mal in aller Ruhe &lt;br&gt;durchrechnen konnte, was das Quasi-Monopol vom Microsoft im Bereich &lt;br&gt;Betriebssysteme und Office-Suites denn unserer Wirtschaft und unsere &lt;br&gt;Verbraucher denn jedes Jahr so kostet. Das wären dann einmal 6,3 &lt;br&gt;Milliarden Euro jährliche Microsoft-Steuer rund um den Erdball, danke. &lt;br&gt;Der Rechenvorgang ist im Pdf der Studie nachzulesen. Viel Spass. [fe]&lt;br&gt;&lt;br&gt;Juli 27, 2005 in Servicefreie Zone &lt;br&gt;&lt;a href="http://www.bootsektorblog.de/servicefreie_zone/index.html" rel="noopener" target="_blank"&gt;http:/&lt;wbr/&gt;/&lt;wbr/&gt;www.bootsektorblog.de/&lt;wbr/&gt;servicefreie_zone/&lt;wbr/&gt;index.html&lt;/a&gt; &lt;br&gt;| Permalink &lt;br&gt;&lt;a href="http://www.bootsektorblog.de/2005/07/kostenexplosion.html" rel="noopener" target="_blank"&gt;http:/&lt;wbr/&gt;/&lt;wbr/&gt;www.bootsektorblog.de/&lt;wbr/&gt;2005/&lt;wbr/&gt;07/&lt;wbr/&gt;kostenexplosion.html&lt;/a&gt; &lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.testticker.de/tests/netzwerke/article20050511013.aspx" rel="noopener" target="_blank"&gt;http:/&lt;wbr/&gt;/&lt;wbr/&gt;www.testticker.de/&lt;wbr/&gt;tests/&lt;wbr/&gt;netzwerke/&lt;wbr/&gt;article20050511013.aspx&lt;/a&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br/&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 01 Aug 2005 20:14:17 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2005-08-01T20:14:17Z</dc:date>
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