Cyberport.de liefert "Schwarzen Peter"
Geizhals » Forum » Händler in Deutschland & EU » Cyberport.de liefert "Schwarzen Peter" (2 Beiträge, 1275 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
Du bist nicht angemeldet. [ Login/Registrieren ]
Cyberport.de liefert "Schwarzen Peter"
14.01.2005, 15:08:23
Zuerst war ich positiv überrascht von der schnellen Lieferung des bestellten Notebooks Cebop Top 700 nach Österreich: die dauerte nur 5 Tage ab Bestellung in Deutschland - und das kurz vor Weihnachten.

Beim Auspacken fiel mir dann sofort auf, dass sich der Akku ungewöhnlicherweise schon in der dafür vorgesehenen Öffnung befand, allerdings nicht arretiert sondern lose, nur durch den Plastiksack, in welchem sich das Notebook unmittelbar befand, halbwegs in der Öffnung gehalten.

Beim Herausnehmen aus dem Plastiksack fielen mir gleich die abgebrochenen Plastikhacken entgegen, die offenbar früher mal die Halterungen im Notebook für den Akku gewesen waren.

Stutzig geworden bemerkte ich, dass das Notebook offenbar in Querrichtung in dem Plastiksack steckte und dass dieser offenbar einmal zugeklebt gewesen war, da sich noch auf beiden Seiten der Öffnung die Teile eines durchschnittenen Klebebandes befanden.

Klarerweise war ich leicht enttäuscht, auch da ich mich schon gefreut hatte, das Notebook, das ohne Betriebssystem kam, über die Feiertage aufsetzen und ausprobieren zu können. Ich dachte sogar ne Zeit lang darüber nach, wie man den Akku vielleicht provisorisch wieder befestigen könnte, aber da mir ausser fettem Klebeband keine halbwegs tragbare Lösung einfiel, reklamierte ich 1 Stunde nach Erhalt mittels E-Mail, auch noch froh darüber, sicherheitshalber eine Transportversicherung berappt zu haben.

Am 23.12. telefonierte ich nochmals mit der freundlichen Hotline von Cyberport, da auf das E-Mail noch keine Reaktion erfolgt war und schickte das Ding schließlich mit einem ausführlichem Schreiben wieder retour (wo ich auch meine Vorbehalte zur Verpackung anführte)

Heute habe ich genau das gleiche Notebook wieder retour bekommen:

". . . Transportschaden kann ausgeschlossen werden, mutmaßlicherweise Eigenverschulden" - und das war der ganze Kommentar

Klar häng ich sofort an der (freundlichen) Hotline: ". . Sie könnten den Schaden ja auch selbst verursacht haben . . . eventuell haben wir das Notebook vom Hersteller Cebop schon kaputt erhalten . . . ob es sich um ein bereits zurückgenommenes Notebook handelt, können wir nicht sagen . . ." (- nicht wortwörtlich)

Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass diese Aussagen stimmen, heisst das, dass

- es offenbar im Logistiksystem nicht mal für größere Waren und offenbar
nicht mal für retournierte Notebooks eine Verfolgung gibt

- Cyberport vom Großhändler/Hersteller eingehende Waren nicht sehr gut bis überhaupt nicht kontrolliert (klar kann man nicht alles ansehen, ein Centrino-Notebook ist aber doch nicht so ne Kleinigkeit und der Fehler wäre schon auf den ersten Blick aufgefallen, außerdem geht diese Kontrolle bzw. das Risiko daraus imo zulasten des Einzelhändlers)

- oder Cyberport (oder event. ein Logistik-Mitarbeiter) versucht, beschädigte Ware zum vollen Preis zu verkaufen

Interessant ist ja auch, dass ich in meiner Reklamation darauf hinweise, dass ich wahrscheinlich bereits einmal ausgepackte, also wahrscheinlich bereits einmal retournierte (und vorbeschädigte) Ware  erhalten habe, in der Annahme, dass muesste für die Firma intern leicht nachvollziehen zu sein.

Unter Annahme der Nachvollziehbarkeit wäre dieser Hinweis also sinnlos, wenn ich das Notebook tatsächlich selbst beschädigt hätte (- ich kanns jetzt noch nicht glauben, dass das nicht nachvollziehbar sein soll)

Der Mann von der Hotline meinte zwar, dass der Fall nochmals angesehen wird, aber da das Notebook nun schon einmal trotz ausführlicher Schilderung nicht zurückgenommen wurde, befürchte ich - zum ersten Mal - Schlimmes:

- hat jemand anderer schon ähnliche Erfahrungen mit Cyberport machen müssen? (ein ähnliches Posting findet sich ja schon in den Händlermeinungen)

- danke für jeden input!

Edit: Update - lt. Cebop werden die Notebook-Barebones für den Verbau von CPU und HDD aus den Plastikfolien entnommen.

Lt. cyberport handelt es sich nicht um ein bereits einmal zurück genommenes Notebook.

Fakt bleibt: cyberport liefert mir ein kaputtes Notebook, schliesst nach Prüfung einen Transportschaden aus und weigert sich, das Notebook auszutauschen, obwohl ich nachweisen kann, dass ich bereits 65 Minuten nach Erhalt des Pakets per E-Mail reklamiert habe.







17.01.2005, 11:18 Uhr - Editiert von CharlieB, alte Version: hier
Antworten PM Alle Chronologisch
 
Melden nicht möglich
 

Dieses Forum ist eine frei zugängliche Diskussionsplattform.
Der Betreiber übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich das Recht vor, Beiträge mit rechtswidrigem oder anstößigem Inhalt zu löschen.
Datenschutzerklärung