bislang keine guten Erfahrungen mit hardwareversand.de
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bislang keine guten Erfahrungen mit hardwareversand.de
25.07.2007, 07:37:48
Wollte mir einen Farblaserdrucker Samsung CLP-300N mit Netzwerkanschluss kaufen. Also den Preisvergleich gemacht und für hardwarevesrand.de entschieden.

Nun lerne ich mal wieder, dass ein guter Preis nicht alles ist:

Habe mir am Mittwoch (18.07.07) CLP-300N bei Hardwareversand.de bestellt und sofort per bankinterner Überweisung von meinem Postbankkonto auf deren Postbankkonto überwiesen. Die Postbank führt solche Überweisungen zwischen postbankeigenen Konten unmittelbar aus - das Geld war also schon am Mittwoch auf deren Konto.

Das sie schon über das Geld verfügen können hatte ich denen auch sofort am Mittwoch gemailt und um ebenso zügige Lieferung gebeten. Die Antwort war nach dem Motto "Hier geht alles seinen Gang". Also keine schnelle Lieferung wg. besonders schneller Bezahlung.

Dass sie das Geld haben, merkte die Firma erst Freitag früh; und dann schickte Sie den falschen (billigeren) Drucker CLP-300_ ohne Netzwerkanschluß an mich raus.

Samstag kam die Lieferung. Zunächst also große Freude. ABER: um so größer war meine Entäuschung als ich das Gerät ausgepackt hatte. Es war der Falsche, minderwertige CLP-300.
Ich habe sofort reklamiert und den Drucker zurückgeschickt.

Ich habe seit Samstag *drei* Mails geschickt, in denen ich die Fehllieferung reklamiert und die Vertragserfüllung (korrekte Lieferung der bestellten und bezahlten Ware) angemahnt hatte. Hardwareversand.de hat bis heute (Mittwoch) in keiner Weise reagiert, obwohl (ausweislich der DHL-Paketverfolgung) der falsch gelieferte Drucker bereits seit gestern früh wieder bei denen ist!

Tja, da helfen dann auch keine günstgen Preise, wenn man nicht bekommt, was man bezahlt und bei Reklamation sich der Lieferant "tot" stellt!

EDIT 25.07.07, 11:35 Uhr:
So, das Posting HIER scheint ja seinen Zweck erfüllt zu haben. Hatte von von Ciao-User "Blumen12" einen "Tipp" befolgt und HIER bei geizhals.at gepostet, da hardwareversand.de HIER mitlesen soll (und vielleicht auch verdeckt mitkommentiert :-o).
Zufall oder nicht: Prompt kam jetzt Antwort auf meine eMail: Großes Bedauern, aber sie könnten auf unbestimmte Zeit nicht liefern und bieten Rückerstattung an. Kurz und gut: hardwareversand.de teilt mit, dass sie ihren Vertrag nicht erfüllen können.
O.K., über die vermisste Reaktion freue ich mich jetzt schon und hoffe, dass hardwareversand.de jetzt zügig das Geld zurücküberweist.

EDIT 27.07.07, 19.50 Uhr:
O.K., das Geld ist jetzt wieder auf dem Konto. Diesmal hatte ich den Vorzug der postbankinternen Überweisung mit sofortiger Gutschrift zu meinen Gunsten.
Bin froh, dass die ganze Geschichte doch noch gut und schnell zu Ende gegangen ist.


Ich frag mich zum Schluss nur, warum das erst wieder nach einer Eskalation (Veröffentlichung hier) geklappt hat. Hätte die Firma sich erst nicht totgestellt und hätte sofort reagiert, wäre es zwar immer noch eine Fehllieferung und eine Rückabwicklung wg. Lieferschwierigkeiten gewesen. Zwar ärgerlich - aber es wäre gegangen ohne Vertrauen zu zerstören

  

27.07.2007, 20:00 Uhr - Editiert von immanuelkant, alte Version: hier
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Re(7): bislang keine guten Erfahrungen mit hardwareversand.de
25.07.2007, 16:59:54
Nein, in meiner angestellten Tätigkeit leite ich einen großen Bereich, in dem IT-Service erbracht wird.

Bei mir hat der Kunde immer Recht, weil er der Kunde ist und das Geld überweist, von dem meine Mitarbeiter, meine Chefs und ich selbst leben!

***

Ob alles zu meiner Zufriedenheit geregelt wurde, wird sich rausstellen, wenn ich die 245 EUR wieder auf meinem Konto habe. In einem anderen Erfahrungsbericht wird leider erwähnt, dass sich auch dafür hardwareversand.de in dem Fall 10 Tage Zeit gelassen hat. Ich kann nur hoffen, dass das mir nicht auch so passiert.

Ganz allgemein: Mit dem Geld der Kunden lassen sich nebenbei prima Zinsgeschäfte machen oder die angespannte Liquidität einer Firma verbessern.
Einige Onlineshops melden Artikel verfügbar, obwohl sie diese gar nicht vorrätig haben. damit Kunden per Vorkasse überweisen. Dann ist der Artikel schließlich nicht lieferbar und das Geld liegt beim Händler (auf der Bank beim Tagesgeld und wirft Zinsen). Schließlich verlangt der Kunde irgendwann entnervt das Geld zuück. Jetzt lässt man sich noch mal Zeit. Das macht der Händler (wenn er groß genug ist) bei X Kunden und zum Schluss hat er dann ganz nebenbei einen tüchtigen Zinsgewinn. Glaub mir, nicht alles ist Zufall!

Und noch was, was eigentlich zu meiner letzten Antwort gehört: Ist das Geld des Kunden beim Händler und macht dieser in der Zeit Pleite, dann ist das Geld futsch. So sieht das mit der Ungleichverteilung der Risiken im Online-Handel aus! Und deshalb lege ich Wert auf zügige und korrekte Abwicklung von Online-Geschäften!



25.07.2007, 17:01 Uhr - Editiert von immanuelkant, alte Version: hier
Dieser Beitrag bezieht sich auf eine ältere Version des beantworteten Postings!
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