"Hardwareversand lässt bei Retoureabzocke keine Wünsche offen"
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"Hardwareversand lässt bei Retoureabzocke keine Wünsche offen"
01.08.2007, 22:59:46
Liebes geizhals-Forum, liebe Hardwareversandfreudige Käufer,

auf Empfehlungen von diversen Foren bestellte ich nach langer Überlegung einen PC bei Hardwareversand, den ich mir selbst zusammenstellte. Nach einem Tag kam dieser auch prompt bei mir an. Wider Erwarten machte er jedoch Probleme, die man so nicht dulden kann. Zum einen konnte ich nicht von meiner alten Festplatte starten, von einer Live-CD genauso wenig und zum anderen gaben die DVD-Laufwerke unerträgliche Töne von sich, man könnte es ein Kratzen nennen. Da ich mir einen neuen PC gegönnt habe, will ich mich auch nicht damit rumärgern, somit schickte ich ihn drei Tage später (da ich ihn erst zwei Tage nachdem er bei der Post angekommen ist, abgeholt habe) wieder zu Hardwareversand zurück. Ich habe mit einer Bearbeitungszeit von etwa 3-4 Werktagen gerechnet, da ich es von der ersten Lieferung her kannte. Am Samstag dann (Mittwoch losgeschickt) rief ich bei Hardwareversand an. Sie meinten der PC würde frühesten am nächsten Dienstag. spätestens aber am Samstag ankommen. Ok, ich war leicht in Rage, musste mich wohl aber damit abfinden.
Samstag nächste Woche:
Ich rief an, sie meinten, ich sei in der Warteschlange, kennt man ja von der Hotline.
Etwa fünf mal habe ich es noch versucht und habe ihnen auch meine Ungeduld verdeutlicht.
Der PC kam gestern, am 31.07.2007 an, die Bestellung wurde am 06.7.2007 aufgegeben, die ware am 09.07.2007 zurückgeschickt, also etwa am 11.07 ist sie angekommen, somit habe ich  etwa 20 geschlagene Tage gewartet. Ich brauche den PC beruflich, mein alter ist defekt und ich habe KEINEN Ersatz-PC für die Zeit bekommen. Ich kann seit etwa einem Monat meine Aufträge nur schleichend bearbeiten.

Ok, alles schön und gut, ich öffne voller "Begeisterung" das Paket und packe den PC aus. Am Telefon meinte man außerdem, dass das Mainboard defekt war und es ausgetauscht wurde. Ich habe etwa 10 Punkte direkt auf den Retoureaufkleber geschrieben. Unter anderem konnte ich auch nicht von DVD booten u.ä., auch der Reboot-Knopf am Gehäuse fehlte. Bearbeitet wurden von diesen 10 Punkten vielleicht zwei. Ich machte den PC an, konnte nicht von der Live-CD booten, eine "Out of Range" Fehlermeldung. Beide Laufwerke machten einfach, ich sage mal unverschämte, nervenaufreibende Geräusche, einfach unerträglich, als wenn da jemand sägen würde. DARAUF HABE ICH ETWA EINEN MONAT GEWARTET?

Ich kann den PC morgen abholen lassen und dann noch einmal 20 Tage warten und mir gehen hundete-tausende von Euro verloren, weil ich kein Arbeitswerkzeug verfügbar habe.

Die Retoureabwicklung ist meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend und ich bin wirklich sehr in Rage, trotzdem versuche ich diesen Text so sachlich wie mir nur möglich zu verfassen.

In den AGB von Hardwareversand steht, dass keine Möglichkeit auf Rückgabe von individuell zusammengestellten Artikeln besteht, doch da frage ich mich, wo hier das Problem liegt, man baut diese Hardwareteile ganz einfach auseinander und das war's. Ich habe mir ja nicht eine Glasente mit dem Namen "Hirmilunginmirus" bestellt, die keiner mehr kaufen würde.

Ich werde den Gedanken leider nicht los, dass keine Hardware ausgetauscht wurde.
Ich möchte hier nun keine negative Empfehlung aussprechen, so wie es einige andere, von Hardwareversand nicht überzeugte Kunden, getan haben, jedoch müssen rechtliche Schritte leider folgen, wenn die Bearbeitung nicht schneller von statten geht, bzw. ich mein Geld nicht zurückbekomme, oder einen funktionsfähigen PC. Ich gebe Hardwareversand noch eine einzige Chance dieses Produkt nachzubessern, ansonsten wird das wohl leider anders enden müssen.

Ich hoffe, dass sich alles noch zum Guten wenden wird.

02.08.2007, 01:19 Uhr - Editiert von hwvictim, alte Version: hier
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Re: "Hardwareversand lässt bei Retoureabzocke keine Wünsche offen"
02.08.2007, 09:03:22
nicht von meiner alten Festplatte starten

Das liegt - wie bereits geschrieben - vermutlich an den Chipsatz-Treibern.
Eine Anständige Lösung wäre, die Festplatte zu formatieren und das System neu zu installieren.
Ein Backup der Daten hat man hoffentlich als Geschäftsmann.
Ansonsten die Platte in ein anderes System hängen (bzw. externes Festplattengehäuse) und die Daten sichern.
Danach System neu aufsetzen.

DVD-Laufwerke unerträgliche Töne

Das ist natürlich unschön und sollte behoben werden.

Ich kann den PC morgen abholen lassen und dann noch einmal 20 Tage warten und
mir gehen hundete-tausende von Euro verloren, weil ich kein Arbeitswerkzeug
verfügbar habe.

Also hier hört mein Verständnis auf. Wenn man weiss, dass der PC ein WICHTIGES Arbeitsinstrument ist, und man im Falle des Falles viel Geld verlieren kann, dann bestelle ich das Teil nicht bei einem solchen Händler.
Da greift man auf bekannte Markengeräte zurück. DELL/IBM/....
Am Besten mit VOR-ORT-SUPPORT.


Es bewahrheitet sich immer wieder der Spruch: Wer billig kauft, kauft teuer.

Ich verstehe Deinen Unmut. Defekte Hardware ist einfach ärgerlich.
Ein ev. Schaden sollte im Rahmen der Gewährleistung schnell behoben werden.
Aber ein bißchen Schuld bist Du selbst.
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http://www.beratung-st.at  http://www.acoustic-active.at  
http://www.hgh-fs.de  http://www.seelenreise.net  
02.08.2007, 13:13 Uhr - Editiert von goaspeda, alte Version: hier
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Re(3): "Hardwareversand lässt bei Retoureabzocke keine Wünsche offen"
02.08.2007, 21:02:36
Ich habe mir den PC im Konfigurator selbst zusammengestellt und ich kann wie
gesagt nur schleichend arbeiten. Ich meinte außerdem hunderte bis tausende
EURO.


Hunderte bis tausende € die ich mit einem PC und wenn nur monatlich verdiene, wären mir schon eine gewisse Sicherheit wert, wie viele hier schon sagen, gibt es einige namenhafte Markenhersteller, die Qualität und sehr guten Service bieten. Preislich gesehen sind die oft nicht viel teurer als andere, bieten aber wie gesagt Qualität.
Ich bevorzuge Fujitsu-Siemens Business PCs und das ausschließlich mit Vor-Ort Service.
Ich denke aber mal, daß HP Business Geräte auch ok sind und IBM wird denk ich auch keinen Mist bauen.

Wenn man sich sehr gut mit Hardwaredetails auskennt und auf dem aktuellen Stand ist, kann man sicher auch fürs Geschäft PCs selber bauen, aber in Deinem Falle habe ich den Eindruck, Du hättest mehr Freude und weniger Ärger, mit einem fertigen Marken Business PC gehabt. Backup und Sicherheitslödung nicht vergessen.

Ist ja auch alles nicht so wichtig.


Warum dann der Terz?

Ich habe die CDs mal in einem anderen PC probiert und die Laufwerke machen
exakt die gleichen Geräusche. Liegt's etwa an der CD und sind hier auch beide
Laufwerke dahin?


Davon gehe ich schwer aus, ich hatte auch bereits des öfteren verbogene oder fehlerhafte CDs, die nem Laufwerk die Lustigsten Geräusche entlocken können |-D
aber darauf hättest Du nun wirklich eher kommen können.

Selbstverständlich habe ich nur Markenware ausgesucht. Die Laufwerke sind bei
von LG.


Und der Rest? welche Marken sind das? Und warum so viele Fehler bei so guter Markenware? Sicherlich spielen Anwenderfehler auch keine unwesentliche Rolle.

Wie wäre es wenn Du Deine Hardware von einem, der sich auskennt zusammenbauen und installieren lässt? Dann kannst Du Fehler Deinerseits ausschließen und derjenige wüsste sicherlich wie er mit dem Support ggf. Reden muss um die Fehler zu beheben. Allein weil IT Leute Klare Aussagen über Fehler machen können, wird die Abwicklung dadurch oft sehr beschleunigt. Kann nicht booten kann viele Ursachen haben, ein Fachmann wüsste schon warum und hätte das Problem entweder schon erledigt oder könnte der Serviceabteilung sagen warum er nicht bootet.

Ich finde es nicht korrekt, wenn man sich so wenig auskennt eine Firma gleich in den Dreck zu ziehen, am Ende werden wir wohl nicht erfahren, was Dein PC wirklich hatte aber der Ruf einer Firma ist schon im Eimer.

mfg

Ramses
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PLUG & PLAY Schraubenzieher erkannt, legen Sie den Datenträger mit der Aufschrift Driver Disk ein und drücken Sie die Anykey Taste.
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02.08.2007, 21:55 Uhr - Editiert von Ramses, alte Version: hier
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