Backuplösung: TrueCrypt Container im RAID 1 -> möglich?
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Re(2): Backuplösung: TrueCrypt Container im RAID 1 -> möglich?
13.10.2008, 03:36:46
hi juwb,

ich glaube du hast mich ein wenig falsch verstanden, also, ich möchte 2 festplatten über raid 1 spiegeln. die daten die ich auf die festplatte (und somit auf beide festplatten, weil ja gespiegelt) schreibe, sollen nicht direkt auf die HD sondern in einen auf der HD angelegten truecrypt container geschrieben werden. die festplatten sind in meinem server verbaut, auf dem debian linux läuft. ich selber arbeite aber mit windows xp. und die daten, die in den truecrypt container kommen sind mein backup vom windows sowie meine persönlichen daten. da ich eher windows fan bin, möchte ich die truecrypt container ntfs formatieren. die festplatte/partition an sich sollte auch ntfs sein. (zugriff mittels linux auf ntfs erfolgt über ntfs-3g treiber) ....

meine frage ist jetzt eben, ob das mit dem spiegeln läuft, wenn ich im debian den container öffne/mounte, um dateien reinzuschreiben. soll heißen, ich mounte den container im debian mittels truecrypt, greife dann auf das gemountete device über windows zu und schiebe meine windows dateien da rein. und genau diese zeit, während der container offen ist und sachen hineinkopiert werden macht mich stutzig -> weil ich nicht weiß, wann das RAID 1 die platten spiegelt. wie oft spiegelt das RAID 1 die daten? weil wenn das RAID 1 genau während der zeit, wo ich in den truecrypt container die daten reinschreibe, spiegeln anfängt, klappt das dann schon einwandfrei und es wird nichts kaputt?!

sorry, kann meine fragen net präziser definieren, hoffe jemand versteht mich ;)

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Re(3): Backuplösung: TrueCrypt Container im RAID 1 -> möglich?
13.10.2008, 11:46:04
RAID1 bedeutet, es wird auf beide Platten geschrieben. Gleichzeitig. Daher sollte man bei RAID auch möglichst baugleiche und für RAID geeignete Platten nehmen, damit der Schreibvorgang bei beiden Platten im Idealfall exakt gleich lange dauert. Ansonsten bremst die langsamere Platte die schnellere aus. Da bei beiden Platten die gleichen Schreibvorgänge gleichzeitig durchgeführt werden, ist der Inhalt beider Platten immer exakt identisch. Gesondert spiegeln musst du nur beim allerersten Mal wo du das RAID anlegst und beide Platten noch nicht identisch sind, da wird dann der Inhalt einer Platte einmal komplett mit dem Inhalt der anderen Platte überschrieben. Selbiges passiert wenn eine Platte eingeht und dafür eine neue Platte reinkommt, dann wird die neue Platte komplett mit dem Inhalt der alten Platte überschrieben. Und sobald das erledigt ist laufen die Schreibzugriffe wieder gleichzeitig parallel ab. Kaputt gehen kann und soll da nichts egal was du wie auf das RAID-Device schreibst. Du musst (bei Software-RAID) eben mit dem RAID-Device arbeiten und nicht etwa auf die einzelnen Platten getrennt zugreifen (bei einem richtigen RAID-Controller siehst du die einzelnen Platten womöglich gar nicht mehr direkt).

Von Linux und NTFS kann ich nur abraten. NTFS-3G macht zwar im Idealfall keine Dateien kaputt, aber dafür ist es langsam, und es fragmentiert höllisch. Ich benutze NTFS-3G ab und zu um via Linux Daten von einer Maschine auf eine andere zu kopieren. Wenn du dir danach die NTFS-Partition mit einem Defragmentierprogramm anschaust (z.B. jkdefrag) siehst du ein sehr hübsches Schachbrettmuster, da NTFS-3G die Dateien mit möglichst großem Abstand zu allen anderen Dateien (also immer mitten in den freien Speicher rein) schreibt, damit da nichts passiert. ;)

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