Unterstuetzung bei Problemen mit Hausverwaltung
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Re: Unterstuetzung bei Problemen mit Hausverwaltung
31.12.2008, 08:35:16
Ein Freund war vor ein paar Jahren in einer ähnlichen Situation. Eine große Salzburger Hausverwaltung hat sich um nichts gekümmert und die Eigentümergemeinschaft war so zerstritten, dass kein Beschluss über einen Wechsel zustande kam.

Eine Partei im Haus hat sich dann wirklich darum gekümmert, ist alleine vor Gericht gezogen und konnte der Verwaltung falsche Abrechnungen und grobe Pflichtverletzungen nachweisen. Daraufhin war für den Wechsel keine Abstimmung mehr notwendig, aber frag mich bitte nicht wie das genau gelaufen ist.
Für diese Variante ist aber auf jeden Fall ein guter Anwalt und genügend Munition zu empfehlen, du trägst dabei ein gewaltiges Kostenrisiko.


Eine andere Möglichkeit wäre, so lästig zu sein, dass die Hausverwaltung selber kündigt. Am Besten alles nachweisbar(per Fax oder eingeschrieben), setze Fristen für die zeitliche Erledigung, nimm Einsicht in die Unterlagen, deck sie einfach mit viel Arbeit ein. Dafür solltest du aber auch deine Rechte genau kennen, um eine anwaltliche Beratung wirst du auch dabei nicht herumkommen.


Warum sollte die Hausverwaltung ihren Anwalt aus deinen Beiträgen bezahlen? Normalerweise zahlt der, der verliert, die Kosten von beiden Seiten. Ich denke nicht, dass bei der Niederlage der Verwaltung, diese so einfach die treuhänderisch verwaltete Rücklage anzapfen darf.







31.12.2008, 08:41 Uhr - Editiert von schoefi, alte Version: hier
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