Parkpickerl in 1140 Wien
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Parkpickerl in 1140 Wien
24.08.2012 14:49:38
Ab 1. Okt. soll ja das Parkpickerl auf in grossen Teilen in 1140 Wien eingeführt. Die neuen Zonen im Bereich des Bahnhofes Hütteldorf und weiter stadteinwärts im Bereich der U4 richtet sich ja eindeutig gegen die Arbeitnehmer aus den Umlandgemeinden westlich von Wien. Der Großteil der Pendler ist auf das Auto angewiesen, da der Fahrplan auf der Westbahn äußerst schlecht ist. Besonders am Abend, wenns nach Hause geht, ist eine Frechheit.
Es soll zwar ab dem neuen Winterfahrplan ab ca 9. Dez., wenn auch die neue Hochleistungsstrecke nach St. Pölten in Betrieb geht, auf der alten Westbahnstrecke bessere Intervalle geben, zu mindest tagsüber, lt. Gerüchten soll es am Abend zu keiner Verdichtung der Züge ab Wien-West im Nahverkehr geben.
Was bleibt einem dann anderes übrig und den Kübel in der Park&Ride Garage in Hütteldorf abzustellen, kostet in Verbindung mit einer Jahrekarte der WienerLinien knapp unter € 500,-.
ist übers Jahr gerechnet, ein Haufen Geld, Geld dass wieder wo anders fehlt.
Diese Maßnahme trifft nur die einkommensschwachen Pendler, nicht aber die wohlhabenden Stadtflüchtlinge, welche sich im Grünen tolle Hütten hinstellen, Direktoren, Manager etc.
Wenn sie nicht am Arbeitsplatz eine Parkmöglichkeit haben, können die sich ohne weiteres in der Stadt nahe dem Büro einen Garagenplatz  mieten.
Die Park&Ride Garage Hütteldorf hat ihre Tücken: von der Westeinfahrt kommend steht man endlos lange im Stau. Bei der Ausfahrt aus der Garage ist die Grünphase der Ampel äusserst kurz, und der Stosszeit braucht man beim Rausfahren mehrere Ampfelphasen.
So, an die Betroffenen, sofern hier jamand davon hier im Forum mitliest: was werdet Ihr ab dem 1. Okt. machen?

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Re(2): Parkpickerl in 1140 Wien
24.08.2012 22:49:45
S.g. AVS,
ich bin kein Stadtflüchtling, lebe seit meiner Geburt im Jahre 1959 !!!!  an der selben Adresse.
Ist das klar?
S.g. ASV: hast du für mich einen Arbeitsplatz  ( keinen " Job " ) mit einem Einkommen mit dem "AUSKOMMEN" kann, im westlichen Bereich von Wien ?  -  Besser vorher mal sich näher über das Thema  informieren und sich in die Lage der Betroffenen zu versetzen.

Wir haben sehr viele Zweitwohnsitzer mit Kennzeichen W- in unserer Gegend. Die fahren am Mo. früh mit dem Auto zurück in die Stadt (warum nicht am So Abend?)und verursachen jeden  Montag den Megastau in der Westeinfahrt.  Die halten sich in unserer Siedlung auch nicht an STVO - verparken alles - es könnte im Notfall kein Feuerwehrfahrzeug = LKW vorbei fahren.

Viele Bürgermeister - also mit Mehrheitsbeschluss im Gemeinderat von Umlandgemeinden haben vor vielen Jahren (zig Jahren - ist ja fast alles von einer pol.Partei) ) Ackerland etc. in Bauland umgewidmet - um die Einwohnerzahl zu steigern -  man kann es "er-googeln" wie die Zuwendungen von Land und Bund an die Gemeinden aus Steuergeldern geregelt ist.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich gleich noch etwas los werden und zur Diskussion stellen:

Betrifft Verwaltung:
Die Gemeinden westlich von Wien: Mauerbach, Gablitz, Purkersdorf, Tullnerbach, Pressbaum und Wolfsgraben gehören verwaltungspolitisch zum Bezirk Wien-Umgebung.
Die Bezirkshauptmannschaft des Bezirks WU befindet sich in Klosterneuburg - am anderen Ende von Wien.
Es gibt zwar  in Purkersdorf eine Außenstelle der BH - WU - aber nur mit wenigen Kompetenzen.
Wenn man etwas anderes braucht:  mind. zwei  Urlaubstage  beantragen ( einer für Beantragung -  der 2. U-Tag für hoffentlich positive Erledigung) und nach Klosterneuburg reisen. - ja reisen -  mach das mal mit den Öffis z.B. von der Gemeinde Wolfsgraben nach Klosterneuburg.

Wenn jemand nicht "firm" mit der Geographie ist:  schau mal auf maps.google.at und such auf quando.at oder scotty nach Verbindungen mit den Öffis.

Die nächste Benachteiligung und "Prügel vor die Beine schmeiss":

Ich weiss, es gehört rubrikmässig nicht hier her, aber jetzt bin ich in Fahrt:

Wenn man die Rettung ruft / den Notarzt braucht, wird man ins Krankenhaus TULLN eingeliefert.
von Purkersdorf aus sind zwei Berge zu bewältigen.  Angehörige die kein eigenes KFZ haben, können Angehörige in KH Tulln nicht besuchen - zwei / 2  Berge sind - der Riederberg und der Flachberg sind dazwischen. Die westlich in Wien  gelegenen Krankenhäuser wie z.B.  Hanusch sind bedeutend näher und mit den Öffis z.B. von Purkersdorf aus so halbwegs erreichbar - dürfen aber von der Rettung -  RK oder ASBÖ bzw deren Notarztwagen nicht angefahren werden.

Ebenso das Arbeitsamt - heute AMS genannt - wird jemand aus o.a. Gemeinden arbeitslos muss diese Person zum AMS nach - richtig geraten - nach TULLN   r  e i  s e n -  wo zwischen den o..a. Gemeinden zwei / 2  Berge sind - der Riederberg und der Flachberg - ABER KEIN ZUMUTBARES ÖFFENTLICHES VERKEHRSMITTEL. (früher gab es in Purkersdorf eine Zweigstelle / Filiale des Arbeitsamtes Tulln).

Man haut den Bürgern aus den Gemeinen (nach Alphabet: Gablitz, Mauerbach, Pressbaum, Purkersdorf, Tullnerbach, Wolfsgraben  viele Prügel vor die Füsse.

Eigentlich komisch: NÖ ist politisch so schwarz dass man sogar im finsteren Tunnel keinen Schatten mehr wirft - ebenso die genannten Gemeinden - bis auf Purkersdorf, dort ist der  BM ist von der SP - bitte er-googeln.

Eine Bitte an den Admin: wenn notwendig, bitte mein Posting auf andere Rubriken aufteilen.

Das wärs mal   gute nacht


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Re: Parkpickerl in 1140 Wien
27.08.2012 08:41:57
Guten Morgen!
Anscheinend ist für uns Österreicher das Auto noch immer Status Symbol Nr. 1.
Ein Stück Freiheit das wir uns nicht nehmen lassen wollen!

Doch was ist mit meinem Stück Freiheit, meiner Lebensqualität, das ich in Wien mein Auto zumindest in der nähe meiner Wohnung Parken kann, um unter der Woche mit den Öffis zu fahren?

Immer die selben ausreden, ich bin Pendler ich muss da rein.
Die Öffi fahr kostet zu viel Zeit (aber immer über die ewigen Staus beschweren)
Ich kann nicht anders wegen den Kindern/Hund/Omi what ever....
Das ist ja alles so teuer...

In Wien gibt es viele Arbeitsplätze und viele müssen Pendeln um einem Job nachzugehen, was ja auch legitim ist. Aber warum sollte ich als Wiener Steuerzahler die Leute finanzieren (in dem wir Park a. Ride Anlagen bauen, die Ubahn ausbauen) die sich dafür entschieden haben am Land zu wohnen? Solidargemeindschaft, ja wenns um Arbeitsplätze für nicht Wiener in Wien geht, aber nicht für den Luxus mit dem Auto vor die Bürotüre zu fahren!

Das Land Wien soll wenn es nach mir geht lieber Mio in Spitäler , Kindergärten oder die Öffis Investieren. Als Mio dafür dass Gebäude, Straßen und Anlagen gebaut werden, damits anderen besser bei ihrer an und abreise geht!

Das Land Niederösterreich hat die Verpflichtung sich darum zu kümmern das ihre Leute gut bis zur Stadtgrenze kommen, dort Parken können um dann auf die Wiener Öffis umzusteigen.
Ich kann auch nicht unangemeldet mit 50 Kisten Bier zu meinem Vater fahren und verlangen das er diese jetzt alle gleichzeitig einkühlt, und wenn ich wieder fahre mir alle gekühlt wieder mitgibt! Er darf natürlich fürs ein- und ausladen auch nicht länger als 3 Minuten brauchen und wenn er zu wenig Kühlschränke hat dann soll er doch gefällst welche kaufen! - Das Spielts doch auf keinem Schiff!

Wem die Öffis zu wiedrig sind, der muss die mehrkosten ertragen, es handelt sich hier um Luxus!

Viele von euch sind schon zu bequem geworden, stellen zu hohe ansprüche!
Wohnts mal bitte ein paar Jahre in einem anderem Land zb. Ghana, Argentinien, Mexico...
Und dann wisst ihr welche Luxusprobleme wir haben und wie gut es uns doch in Österreich geht!

In der Verfassung steht einfach nix von , jeder Österreicher hat das Recht darauf zu jeder Uhrzeit zu Parken wo immer er will...


27.08.2012, 08:46 Uhr - Editiert von tridh, alte Version: hier
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Re(2): Parkpickerl in 1140 Wien
27.08.2012 09:02:42
Du vermischt da mehreres ;-)

Derjenige, der einen Firmenparkplatz hat
aber nicht für den Luxus mit dem Auto vor die Bürotüre zu fahren!
Den interessiert das eh nicht. Diese Diskussion berührt ihn nicht. Es geht hier um denjenigen, der ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen WILL und somit sein Auto in U-Bahnnähe parken will, um den geht es.

Aber warum sollte ich als Wiener Steuerzahler die Leute finanzieren (in dem wir Park a. Ride Anlagen bauen, die Ubahn ausbauen)

Weil Wien auch die Steuergelder einnimmt? Weil die (örtlichen) Firmenabgabe und die (örtlichen) Arbeitnehmerabgaben eingeführt wurden, damit u.a. die ÖRTLICHE Infrastruktur geschaffen und erhalten wird?-) Schon einmal daran gedacht?

Das Land Niederösterreich hat die Verpflichtung sich darum zu kümmern das ihre Leute gut bis zur Stadtgrenze kommen,

Das tut NÖ sogar.

  dort Parken können um dann auf die Wiener Öffis umzusteigen.

Womit wir wieder einmal dort sind. Die Abgaben kassieren und die Kosten anderen umhängen?-)

Wem die Öffis zu wiedrig sind, der muss die mehrkosten ertragen, es handelt sich hier um Luxus!


Geht es Dir jetzt um die Parkplätze, die Umsteigwillige haben oder nicht?

Wohnts mal bitte ein paar Jahre in einem anderem Land zb. Ghana, Argentinien, Mexico...
Und dann wisst ihr welche Luxusprobleme wir haben und wie gut es uns doch in Österreich geht!


Ja, würde ich Dir empfehlen, schau Dir dort den Stadtverkehr an, gutes Argument, leider fürs Gegenteil :-P

In der Verfassung steht einfach nix von , jeder Österreicher hat das Recht darauf zu jeder Uhrzeit zu Parken wo immer er will...

Ich glaube vor oder hinter dem Teil, wonach derjenige, der kassiert auch nochmal für die Kosten die Hand aufhalten muß. Ja, dort steht das 8-O :-P

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Re: Parkpickerl in 1140 Wien
27.08.2012 12:54:10
schreckliche Diskussion ... 8-O

ich sehe eigentlich nur Verlierer. Allem voran unsere Wettbewerbsfähigkeit und Kaufkraft im internationalen Vergleich. Das größte Unglück ist, das NÖ, BGLD und Wien nicht gemeinsam an einer vernüftigen Lösung arbeiten, sondern jeder nur seine Klientel bedienen will. Das dabei niemals eine vernünftige Lösung herauskommen wird, liegt schon seit XX Jahren auf der Hand. Nun schwinden durch die Krise auch noch Arbeitsplätze in den Regionen und die Leute müssen in die Großstadt pendeln um sich noch über Wasser halten zu können. Das ist wie bei den Rettungsbooten der Titanic, die im Eiswasser treibenden Schiffbrüchige wollen sich auf ein Rettungsboot in Sicherheit bringen, die Insassen der Rettungsboote versuchen das zu verhindern, weil sie Angst haben das Boot könnte kentern. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen wer "gewonnen" hat.

erschreckend auch, wie man nun die Bürger gegeneinander ausspielt. Sei es bewußt oder nur aus Folge der Geschehnisse, ich sehe tatsächlich einen riesen Hass aufkommen: Neid, Missgunst, Heuchelei und Verrat. Aber wenn es um die Existenz geht, greift man bald mal zu entsprechenden Mittel ... verständlich.

Dir lieber TE, kann ich nur raten, entweder du schaust dass du im 14. Bezirk eine noch einigermassen leistbare Parkmöglichkeit findest - und sich das arbeiten gehen überhaupt noch "lohnt", oder aber du musst dir etwas komplett anderes überlegen. Tatsache ist, unter Rot/Grün in Wien ist dein Auto hier in Wien nicht mehr erwünscht (nicht missverstehen, ich meine das nicht provokant dir gegenüber).

Mein Vorschlag zb. wäre, wenn du keine leistbare Parkmöglichkeit findest, schau dass du dein Auto knapp am Stadtrand in einer ruhigen Gegend abstellst und fahre - zumindest in den Sommermonaten - mit einem Roller weiter. Ich pendle hier in Wien innerhalb der Bezirke schon seit 10 Jahren nur mehr mit dem Roller, da ich die Öffis nicht aushalte und mich beim parken hier in Wien mit dem Auto nicht abzocken lassen will. Inzwischen verlangt man hier schon 2 Euro die Stunde Kurzparkgebühren, wo viele Leute nicht einmal 10 Euro die Stunde brutto verdienen.

Eine noch asozialere Lösung hat jetzt Rot/Grün für ihre eigenen Leute parat, es werden die äusseren Bezike mit dem Parkpickerl "gesegnet", gleichzeitig aber sehr viele Straßen in diesen Gegenden als "Geschäftsstraßen" tituliert. Anrainer dürfen sich zwar das Pickerl kaufen, aber parken dürfen sie dennoch nicht.

Es wird Zeit dass Rot/Grün endlich mal in die Schranken gewiesen wird, die nächsten Wahlen werden zeigen dass es von den Roten falsch war die Grünen als Steigbügelhalter zu verwenden. Denn wer hoch sitzt, kann auch tief fallen!




Grüße,
Geri

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Re(5): Parkpickerl in 1140 Wien
27.08.2012 16:11:06
"Die Lösung" gibt es eh nicht, nuir eine Reihe von Maßnahmen. Angeblich kommen
40% der Einpendler über die Südstrecke, also würde ich hier beginnen. Am
Stadtrand  bereits Umstiegsmöglichkeiten schaffen. Schwergewicht Süden - dann
der Rest.


Öffimässig entlang der Südachse gibt es nur die P&R Anlagen der ÖBB, welche angeblich gratis sind - und, laut Schilderung von einem Freund - jetzt schon bummvoll sind.

Die Parkhäuser in Wien sind nicht kostenfrei. Deswegen auch die eher schlechte Auslastung, wer tut sich schon freiwillig Zusatzkosten an wenn es auch gratis geht?

Nun, da in der Denkweise von Rot/Grün nicht einmal die Luft zum atmen gratis sein darf, will man jetzt durch die Ausweitung der Pickerlzonen noch mehr Einpendler auf die Öffis zwingen. Vergleiche hiezu folgenden Artikel:

http://wien.orf.at/news/stories/2543556/

Zitat daraus:

"Kosten schrecken ab!

Fakt ist: Bereits die ermäßigte Jahreskarte allein für die Garage kostet 468 Euro. Rechnet man dann noch die Kosten für die Jahreskarte der Wiener Linien mit 365 Euro dazu, wird der Umstieg nicht gerade attraktiver gemacht
"

neben den Kosten, kommen die nicht unerheblichen Unanehmlichkeiten zur Stoßzeit in den Wr. Linien dazu. Ich habe mich einige Zeit um halb Acht in der Früh jeden Morgen in eine der restlos überfüllten U6-Züge hineingewängt. Man steht dort wirklich wie die sprichwörtliche Sardine in der Büchse. Ich gelte ansich nicht als Menschenscheu, aber eine solch ungewollte Nähe mit zumeist nicht meinem Geschmacksmuster entsprechenden (Neo-)Mitbürgern empfand ich dann doch als Zumutung - Frust, richtiger Frust und Zorn war die Folge. Deswegen frage ich mich allen Ernstes, wie wollen die Wr. Linien - wenn die Pläne der Stadtregierung aufgehen - den (erzwungenen) Ansturm der hinzugekommenen Pendler überhaupt noch bewältigen können? Es wurde zwar die U1 streckenweise modernisiert, aber eines der Sorgenkinder schlechthin ist die U4 - man hört von sehr vielen Ausfällen. Und die zustände auf der U6 sind - aus eigener Erfahrung - sagenhaft :-(

Also echt, ich beneide niemanden der sich ab 1.10.2012 um 7:30 Uhr in ein Öffi quetschen muss, nur weil es der Fr. V. nicht passt dass man mit dem Auto nach Wien fährt. Wäre ich ein NÖ, würde ich ernsthaft und u.U. unter Nettoeinbußen versuchen einen Job in NÖ zu bekommen, nur um ja nicht in den Moloch "Wien" einfahren zu müssen!















Grüße,
Geri

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Re(3): Parkpickerl in 1140 Wien
27.08.2012 16:37:39
Halt! Nein!

Diese absurden Kosten in einzelnen Ländern korrespondieren mit der Steuermoral der Bevölkerung.
Italien (oder auch Türkei) hatten immer extrem hohe Benzin- und Mautkosten da klar ist, die Menschen zahlen wenig Einkommen- und Mehrwertsteuer und über den Benzinpreis werden auch die Hinterzieher erwischt.

Um den Tourismus zu förden gabs für Italien früher mal "Benzingutscheine" mit denen man dann etwas vergünstigt Treibstoff erhielt.

Als Österreicher (hoch besteuert, wenige Steuerfluchtmöglichkeiten) kommt man sich in GR jetzt natürlich doppelt verschaukelt vor.


Wenn sie in AT einen Beruf als selbständiger ausüben, dann ist klar jede Fahrt (zum Kunden, Geschäftspartner, Material besorgen,... etc) eine GESCHÄFTSAUSGABE und somit steuerlich absetzbar. So simpel, ein Fundament des Steuersystems.

Allerdings wurde auf die unselbständigen vergessen, die dazu nicht berechtigt sind. Für die wurden minimale "Verkehrsabsetzbeträge" oder "Pendlerpauschalen" erfunden die nicht im allergeringsten die Kosten aufwiegen.

Ein Beispiel:
Rechtsanwalt aus Eisenstadt fährt zu Klienten nach Wien -> abzugsfähige Ausgabe
Rechtsanwalt aus Eisenstadt fährt zu seinem unselbständigen Arbeitsplatz in Unternehmen nach Wien -> nicht abzugsfähige Ausgabe.

Darum:
Wenn wir wollen das AT in Zukunft wettbewerbsfähig ist, dann bringt es nix die Bevölkerungsgruppen untereinander aufzuhetzen, es entsteht NULL WERTSCHÖPFUNG wenn wir einem WU, BN, etc das Leben schwerer machen und einem aus 1160 2EUR/h abknöpfen wenn er in 1150 parkt.
So kommen wir nicht weiter, so haben wir in 20 Jahren eine Überverwaltung die alles erstickt.



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