Rechtsfahrgebot
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Re: Rechtsfahrgebot
15.07.2015 18:51:18
janz afoch:

- Das spochtliche Fahrwerk dass sich die Leute von der Industrie, Medien, Verkäufer, Nachbar haben einreden lassen schüttelt den einem oder anderen die Plomben aus der Pappn aufgrund der vielen Fahrbahnschäden durch LKW. Komfortable Fahrwerke sind zu weich und unsportlich und das haut auf der Nordschleife die Rundenzeiten zam - geht gar nicht. Lieber niederquerschnitt Breitreifen, tiefer härter und Bandscheibenvorfall. Citroen ist mittlerweile der einzige der noch fahrbare Fahrwerke unterhalb der Oberklasse produziert. Selbst Mercedes ist bis zur C-Klasse zum Knochenkotzen geworden.
- Rechts überholen ist verboten und wird im Gegensatz zum links schleichen auch wirklich gestraft
- Manche sind durch das Manöver eines Spurwechsels gestresst und suchen sich daher eine Spur in der sie dann bleiben bis ihre Abfahrt kommt.
- Es wurde allen eingetrichtert dass man, da man rechts nicht überholen darf, nach links soll wenn man schneller vorankommen will. Da jeder schneller vorankommen will als der andere konzentriert sich der Verkehr nach links.
- Viele haben Angst zwischen den LKW zu fahren. Die sind alle so groß!
- Viele haben Angst direkt neben einem LKW zu fahren. Die sind alle so groß und so nah auch noch!

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Münzen oder Briefmarken sind mir zu langweilig, rote Stricherln sind mein Elixir


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Re(2): Rechtsfahrgebot
15.07.2015 20:22:50
- Das spochtliche Fahrwerk dass sich die Leute von der Industrie, Medien,
Verkäufer, Nachbar haben einreden lassen schüttelt den einem oder anderen die
Plomben aus der Pappn aufgrund der vielen Fahrbahnschäden durch LKW.
Komfortable Fahrwerke sind zu weich und unsportlich und das haut auf der
Nordschleife die Rundenzeiten zam - geht gar nicht. Lieber niederquerschnitt
Breitreifen, tiefer härter und Bandscheibenvorfall. Citroen ist mittlerweile
der einzige der noch fahrbare Fahrwerke unterhalb der Oberklasse produziert.
Selbst Mercedes ist bis zur C-Klasse zum Knochenkotzen geworden.


Es gibt auch sportliche Fahrwerke, die bequem sind. Und es gibt unsportliche Fahrwerke, die total unbequem sind. Wer keine Ahnung von Fahrwerksbau hat, der macht natürlich extraweiche Federungen um auf Nummer sicher zu gehen ;)

Man darf auch nicht vergessen, dass die Reifen einen großen Anteil am Komfort haben. Wenn die Leute unbedingt Niederquerschnittsreifen haben wollen, brauchen sie nicht wundern, wenn sie durchgeschüttelt werden.

- Manche sind durch das Manöver eines Spurwechsels gestresst und suchen sich daher eine Spur in der sie dann bleiben bis ihre Abfahrt kommt.


Wenn einem die Autofahrt so stresst, sollte man vielleicht besser die Autobahn meiden oder den Führerschein freiwillig abgeben.

Es wurde allen eingetrichtert dass man, da man rechts nicht überholen darf,
nach links soll wenn man schneller vorankommen will. Da jeder schneller
vorankommen will als der andere konzentriert sich der Verkehr nach links.


Wer nicht Überholen kann, soll es bleiben lassen.

Viele haben Angst zwischen den LKW zu fahren. Die sind alle so groß!
Viele haben Angst direkt neben einem LKW zu fahren. Die sind alle so groß und
so nah auch noch!


Siehe oben -> Autobahn meiden oder Führerschein abgeben. Angst hat im Straßenverkehr nichts verloren.



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Re(3): Rechtsfahrgebot
16.07.2015 10:28:40
Es gibt auch sportliche Fahrwerke, die bequem sind.

Bis auf aktive Fahrwerke wie bei McLaren oder dem bis dato nicht in Serie gebauten vollaktiven Fahrwerk von Bose ist mir bis dato keines bekannt. Sprich in Fahrzeugen bis zur Mittelklasse ist das mMn nicht der Fall. Aber bitte nenne mir ein Beispiel.

Wer keine Ahnung von Fahrwerksbau hat...

Es ist schon ein klein wenig präpotent zu behaupten, dass ein Haufen Ingenieure die ihr Leben damit verbracht haben Fahrwerke zu konstruieren "keine Ahnung" haben was sie tun. Es werden jene Fahrwerke gebaut die der Markt verlangt. Die Präferenz des Marktes wird beeinflusst durch dümmliche Journalisten die lediglich Zeiten/Geschwindigkeiten beim Slalom, bei einem Ausweichtest oder auf einer Rundstrecke nehmen können. Die G-Kräfte, Frequenzen und Amplituden der Federung zu messen und richtig zu bewerten erfordert wesentlich mehr Equipment, Erfahrung und Know-How als es Journalisten mitbringen. Die Marketingleute indes propagieren Fahrzeuge mit hohem Schwerpunkt, kurzem Radstand, möglichst niedrigem Eigengewicht (gefederter Masse), sportlichem Image und großen Felgen mit breiten Reifen - allesamt Parameter die einer weichen Federung entgegenstehen.

Führerschein freiwillig abgeben.
bleiben lassen
Führerschein abgeben

Es liegt nahe, dass das Talent und die Fähigkeiten der Bevölkerung im Hinblick auf jede Tätigkeit entsprechend einer Gaußkurve verteilt sind. Es wäre ein leichtes die unteren 15-20% vom Strassenverkehr auszuschliessen, damit den Verkehrsfluß zu verbessern und die Unfallhäufigkeit zu senken.
ABER: Diese Leute zahlen nicht nur Steuern und gehen wählen sondern sind auch oftmals auf das Auto angewiesen. Eine Mumie wie hier im Forum gerne formuliert braucht am Land einen fahrbaren Untersatz um ein zu kaufen oder zum Arzt zu gehen. Diesen Leuten das wegzunehmen wäre eine Verschlechterung ihrer Situation und eine Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit die in keinem Verhältnis zur Verbesserung für den Rest steht. Und wie gesagt, diese Leute gehen wählen und sie zahlen Steuern für ihren fahrbaren Untersatz.
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Re(2): Rechtsfahrgebot
16.07.2015 11:13:06
Die Bahn fährt sehr langsam von wo ich nicht bin nach dort wo ich nicht hin will. Es eignet sich zum regelmässigen Transport von relativ wertlosen und schweren Gütern die es nicht eilig haben (Erz vom Abbau zum Hochofen oder Kohle vom Bergwerk zum Kraftwerk bspw.) und das wars. Das Konzept ist outdated und macht für Personentransport weder ökologisch noch ökonomisch Sinn.

Das Flugzeug braucht von Wien nach Graz 30min. Am Rollfeld vergehen in Summe 10min. Der Check-In mit allen Sicherheitskontrollen etc. dauert 1 Std. Der Flughafentransfer an beiden Orten zusammen 1 Std. Der gesamte Sprit wird für den Aufstieg verbraten und der "effiziente" konstante Flug in großer Höhe wird nie erreicht. -> Innerhalb Österreichs ist fliegen vollkommen sinnlos, wenn nicht gerade als erste/letzte Etappe einer Flugreise.

und zu General Aviation (falls das mit fliegen gemeint war):
Ich habs mir mal ausgerechnet. Ich wohne ca. 10 Autominuten von einem Flughafen und mein Haus am See ist ebenso ca.10-15 min. vom Flughafen entfernt. Mit dem Auto dauert die Strecke tagsüber fast 3 Std. (viel Landstraße, LKWs, wenig Überholmöglichkeiten..) und Nachts bei entsprechendem Tempo ist es in knapp über 2 schaffbar. Bei einem Privatfliger muss ich den Flugplan einreichen, den Vogel auspacken, aus dem Hangar rollen, tanken und die Pre-Flight-Checks machen, GPS programmieren, alle Karten etc. ordnen, taxi.. und nach über 40min. (vom Autoparkplatz gerechnet) ist man erst in der Luft - nach der Landung muss man den Vogel abstellen, sichern etc. - dauert wieder 10min. - Der Flieger ist zwar schneller aber gegenüber dem PKW spart man sich nix. Und wer meint Heli bringts - nicht in der EU denn mit dem Heli darf man hier nur auf Flugplätzen landen und damit ist es nur langsam und teuerer als ein Flieger.

Der PKW fährt wann ich will von wo ich will nach dort wo ich hin will. Von Haustür zu Haustür zur beliebigen Zeit. Damit kann es alle anderen Formen des Transports auf Strecken schlagen die durch halb Europa gehen können (siehe Top Gear Challenges). Ein PKW ist ultimative Freiheit. Ich könnte mich zu jeder Zeit entschliessen nach Tibet zu fahren und mein Auto würde mich hinbringen.

generellen  tempo-100-beschränkung auf österreichs autobahnen

Wieso?
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