Genossenschaftswohnung übernehmen
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Re: Genossenschaftswohnung übernehmen
25.02.2021 14:56:04

war es nicht mal so das man wohnungen in der familie weitergeben kann ?

nein, das war nie so.
Man hat ein Eintrittsrecht, wenn man eine gewisse Zeit GEMEINSAM in der Whg gelebt hat. Bei Geschwistern wären das 5J. Und dann MUSS der Mieter dem Vermieter den Eintritt bekannt geben. Tut er das nicht, wars das.

jetzt sagt die genossenschaft das das eigentlich eine illegale vermietung von
meiner schwester war

womit sie recht haben: illegale Untervermietung des gesamten Objektes ist ein glasklarer Kündigungsgrund
eine begehung in "meiner" wohnung machen

1. das Recht haben sie
2. es ist NICHT "deine" Whg. Die gehört der Genossenschaft. Du wohnst nur unerlaubt drin.
danach wollen sie alles sanieren

wird wohl nötig sein
mich in der zwischenzeit rauswerfen u

na das auf jeden Fall, egal ob sie renovieren oder nicht
mir danach die wohnung zum doppelten preis wieder vermieten.

dir oder jedem anderen.

Find ich gut, wenn gegen "Einschleichmieter" hart vorgegangen wird.

Nachtrag: für die Rotstrichler und "Ungläubigen":
haben es leider verabsäumt den mietvertrag auf meinen namen zu ändern.

ist KEIN Kavaliersdelikt, das kann sehr böse Folgen haben!
mal lesen: https://media-exp1.licdn.com/dms/image/C4E22AQEsAwfPZ6DGfQ/feedshare-shrink_800/0/1613285862495?e=1616630400&v=beta&t=ny0xJspaSgHB21ZA_mFq1oVc-leqpm3H-746YnOmP_o
schon klar, da gehts um Geschäftsraummiete, keine Genossenschaftswhg, aber nur zur Illustration wohin so ein "mal eben vergessen" führen kann!

mfg
AVS



aus gegebenem Anlaß: keine Toleranz gegenüber Fundamentalisten!


25.02.2021, 15:27 Uhr - Editiert von AVS_reloaded, alte Version: hier
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Re(8): Genossenschaftswohnung übernehmen
01.03.2021 09:51:28

Weil billig, oder was meinst?
Naja, nicht nur.
Ich wohne nun ähnlich wie damals in Wien, von der Immobilie her.
Wenn man aber mit den Maklern bzw. Vermietern spricht merkt man, dass dieser soziale Wohnbau, oder gemeinnützige Wohnbau mit Genossenschaften nicht überall so stark verbreitet ist wie in Österreich. Dies hinterlässt am Immobilienmarkt natürlich Spuren.

Einerseits sind Mietnomaden anderswo viel mehr Thema als bei uns in Österreich. Das hat man am Rand immer wieder mal mitbekommen, aber ein großes Thema war das nie. Der soziale Wohnbau fängt viel auf, das sonst der Markt übernehmen muss. Gleiches gilt dann für Wohnungen, die unterstützt werden. Die Gemeinde tut sich leichter die eigenen Wohnungen für "Bedürftigere" zu vergeben, als das man freie Wohnungen dann subventioniert oder finanziert.
Muss man die freie Wohnung dann stützen, is das Geld letztendlich weg. Ist es die eigene Gemeindewohnung, ists nur wo anders gelandet...

Für die Mieter ist es wiederum auch besser wenns günstigere Wohnungen gibt, na no na ned. Mieter die sich nicht so viel leisten können, kommen besser unter und die, die es sich leisten können, nehmen das was der Markt hergibt.
Natürlich hast Wartelisten bei den Genossenschaften und Gemeindewohnungen, aber irgendwas findest halbwegs, wenns dich erwischt und du was brauchst.
Das ist dann anderswo schwieriger. Wenn du dir das Wohnen dann nimmer leisten kannst, wirds auch schwierig was anderes billigeres zu finden.


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