Gaming PC um 2.500,-
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Re(4): Gaming PC um 2.500,-
10.03.2026, 15:17:18
>Da der TE wahrscheinlich einen fertig konfigurierten PC kaufen möchte, kann ihm der Anschluss eher egal sein.

Der deutlich schmelzanfälligere Stecker weiß nicht ob er sich in einem Selbstbau oder Fertig-PC befindet und spätestens nach den 2 Jahren Garantie aufs gesamte Gerät vom System Integrator hat er den gleichen Ärger wie beim Selbstbau.

Auch innerhalb der 2 Jahre Garantie aufs ganze Paket würde ich keinen fehleranfälligeren Stecker verbaut haben wollen, wenn es das gleiche Grafikkarten-Modell auch mit den 8-Pin-Stromsteckern gibt.

>Warum würdest du davon abraten?

Weil es bereits Berichte mit Fotos zu finden gibt, dass sogar bei den wenigen 9070 XT mit 12VHPWR zu schmelzenden Steckern kam. Es gibt glaub ich genau 2 Modelle der 9070 XT mit 12VHPWR-Stecker, ich glaub eine ist von Sapphire. Dem gegenüber stehen weitaus mehr Modelle mit 8-Pin-Steckern. Also warum sollte man ohne Notwendigkeit ein zusätzliches Risiko eingehen?

Allen aktuellen Karten am Markt mit 12VHPWR-Steckern fehlt es an einem Loadbalancing sodass einzelne Leitungen/Pins überhitzen und den Stecker schmelzen können, was bestenfalls zu einem Ausfall des Computers führt, schlimmstenfalls zu einem Brand. Die RTX 3090 Ti hat damals einen Stecker genutzt der so wie der 12VHPWR aussieht, aber nicht auf diesem Standard beruht und ein Sicherheitsfeature auf der Hauptplatine der Karte integriert hatte, das den aktuellen Karten fehlt. Wobei es leider auch dort vereinzelt Berichte von schmelzenden Steckern online zu finden gibt.

Es gibt ganz wenige Karten wo der Boardpartner extra nachgebessert hat um schmelzende Stecker zu verhindern, zB bei der RTX 4090 Matrix.

>Bei 2.500 Euro Budget imho nicht sinnvoll.

Muss man je nach Anforderungen nicht ausreizen. Als Gelegenheitsspieler reicht eine 9070 auch, tw. kann man die sogar mit einem 9070-XT-Bios fast zur 9070 XT machen. Wenn sich am Ende herausstellt dass OP nur Skyrim, Minecraft und andere ältere Games zockt, vielleicht sogar ein auf 60Hz limitiertes Display ohne adaptive sync hat, dann wird er von den paar Prozent der XT-Mehrleistung nix haben.

Aber ich stimme schon zu, dass eine 9070 XT an sich ein gutes P/L-Verhältnis hat und man die guten Gewissens nehmen kann und nicht zwangssparen muss bei dem Budget. Immerhin ist die Grafikkarte der hauptsächliche Faktor wie gut die Games laufen werden.

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Re(2): Gaming PC um 2.500,-
10.03.2026, 15:26:48
Finde deine Zusammenstellung super mit einer Einschränkung. Der 7800X3D ist gut gewählt, da der fürs Geld quasi die beste Gaming-CPU darstellt, es gibt nur den teureren 9800X3D der fürs Gaming aber keinen Vorteil hat. Die XFX-Grafikkarte wäre auch meine erste Wahl bei AMD und hat nicht einmal Engpass-Preiserhöhungen mitmachen müssen.

Einzig beim Mainboard wäre ich vorsichtig, denn Asrock hat sich in den letzten Monaten ein Image des Ryzen-Killers verschafft, weil viele Asrock-Mainboards den Ryzens zu viel Spannung gönnen (tw. in den Sx-Schlafmodi, also nicht jeder User ist zwangsläufig betroffen) und die CPU nach einigen Monaten dann zerstört ist.

Allein aus Vorsicht würde ich um Asrock-Mainboards einen großen Bogen machen. Sollte man aber recherchieren, es sind je nach BIOS-Version auch Mainboards anderer Hersteller betroffen gewesen.

Ich will da jetzt absichtlich keinen Alternativvorschlag machen, weil ich im Thema zu wenig drin bin. Ich hab immer noch meinen 5800X der auch noch KDCD2 problemlos schafft auf 4k, und hoffe das ganze Thema der Preiserhöhungen, AI, kaputten Ryzens und was weiß ich was alles noch, einfach aussitzen zu können.

Hab daher auch absichtlich meine einwandfrei funktionierende 3090 nicht getauscht weil mir die Performance für gut optimierte Spiele vollkommen ausreicht und ich keine Lust hab schmelzende Stecker oder CPUs zu riskieren.

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