Linux vs. Windows
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Re: Re: Re: typisch WALDI
Anonym
17.04.2001, 12:50:49
Also ich muss ehrlich sagen mein 98er Rechner hängt sich schon auch
auf, aber das passiert so selten das ich nicht unbedingt sagen
müsste Win98 ist total instabil.

Ich habe auch schon Linux stehen gesehen, schuld dürfte da XFree
gewesen sein, egal... ich mein es kommt immer auch auf die gemeinen
User *fg* an und wie viel Zeit man für feinkonfiguration opfert.

Was mich an Linux stört ist das es einfach noch nicht die vielfalt
an Software eines Win9x hat. Klar ist toll wenn sachen stabiler
laufen und aus meinem Job könnte ich es auch nicht wegdenken, aber
so das ich sagen könnte wirf Windows weg und nimm Linux weils
stabiler ist könnte ich nicht. Auch wenns eh fast alles irgendwo
auch auf Linux gibt, ist die Qualität der Software wenns nicht
unbedingt um Server sondern "normale" Rechner geht, qualitativ oft
eher so auf Freewareniveau... wo durchaus mal was brauchbares bei
ist, aber im grossen und ganzen die Auswahl und Qualität doch meist
nicht an komerzielle Software rankommt. Und die kommerzielle
Software für Linux ist eine Sache wo es wohl etwas an Mut der
Firmen mangelt, ist auch kein Wunder, die Distributionen gehen
immer mehr auseinander, der Kern ist der selbe und ein Freak wird
sich in alle wenn er eine gut kennt vermutlich schnell reinfinden,
aber eine Software gut anpassen damit es jeder auf jedem
Linuxsystem ohne Supportbombardierung installieren kann, ist so
wohl noch nicht möglich schon gar nicth für normaluser
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Re: Re: Re: Re: Re: typisch WALDI
Anonym
17.04.2001, 19:08:30
Nun ein "nur" ist schön gesagt. Im endeffekt soll ein Programm wenn
es in Massen vertreten werden kann, und das kann es wohl nur wenn
auch wirklich Lisi und Sepp damit umgehen können auch so gemacht
sein das sie nur irgendwo auf Knöpfchen drücken müssen, das ist in
Windows so gemacht das man ja fast schon gezwungen wird wenn man
eine CD einlegt und sich schon halbwegs "dumm" anstellen muss nicht
auf den richtigen Knopf zu treffen. Das nervt den Freak
natürlich... aber der Grossteil von Usern sind keine Freaks. Der
Grund von Linux mag schon der selbe sein, die Strukturen sind
trotzdem anders, auch wenns irgendwie alles das selbe ist, sind
schon allein Verzeichnisse wie´s etc von Distribution zu
Distribution anders aufgebaut. Wer sein System kennt und die Bash-
Shell gut findet wird das sicher trotzdem reinkloppen und einbinden
können. Aber ein Programm rauszubringen das auf Gnome, KDE unter
RedHat Suse Debian und und und von Lisi Müller installiert und
bedient werden kann und optimiert sein soll (nur laufen und das in
Grundfunktion weils wegen zu grosser "Artenvielfalt" schlecht
optimiert werden kann) auf verschiedenste Hardwarekomponenten
hum... ich meine klar es geht, aber ich meine auch, das es um
einiges mehr Arbeit ist auf ne Menge unterschiedliche Faktoren zu
setzen die vielleicht stabil und ständig weiterentwickelt werden,
als auf ein System das fast alle haben, der Grossteil damit ohne
Probleme umgehen kann und wo es eigentlich nur den einen Mist ob
stabil oder nicht gibt optimiert werden muss.
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Re: Re: Linux vs. Windows
Fly
16.04.2001, 01:29:36
Nun, auch für Linux gibt's Games. 'n nicht unerheblicher Teil davon
ist sogar gratis und nicht um so vieles schlechter als die aktuellen
Windows-Games. Die Linux-Freeware games sind zwar meist rund 1 Jahr
"hinten" was die Technik angeht, "normale" Kauf-Games gibt's
allerdings auch, ein nicht unerheblicher Teil der aktuellen Games
wird auch für Linux umgesetzt, mehr und mehr Hersteller erkennen den
Linux Markt.

Das Problem ist halt meist, die Dinger zu finden und die Tatsache,
dass die Freeware Entwickler ihre Soft als "beta" deklarieren
solang's nicht 100 Prozent stabil ist, weil sie's ja nicht
vermarkten müssen. Und daher greift's halt keiner an, weil's ja noch
soooo beta ist und instabil. Dass das Zeug dabei stabiler ist als
der Krempel, den so manche Firma vollmundig als "final release"
auf'n Markt wirft wird dabei übersehen. Scheinbar will der Kunde
angelogen werden...

Die nächste Hemmschwelle ist dass es ja sooooo kompliziert ist. Das
Zeug liegt ja alles in Quellcode vor, uijeh, da muss man ja
Programmierer sein damit man's installieren kann.

Blödsinn.

Bei praktisch jedem Prog liegt ein README bei. Das steht drin welche
Befehle (meistens sinds genau 3) man einklopfen muss damit's
compiled, installiert und konfiguriert wird. Unter Umständen darfst
es dann noch hochkompliziert optimieren (also "DA" anklicken für
"Pentium III/AMD TB"). Und fertig.

Finden kannst den Krempel normalerweise auf http://www.sourceforge.net  (is'
derzeit allerdings scheinbar down) und linuxberg.chello.at (is'n
TUCows mirror). Shareware.com soll auch 'ne gute Quelle sein.

Und die Games, die da auf Linux als Freeware verschenkt werden sind
um keinen Deut schlechter als so mancher Müll, der um 200,-- für
Windows zu haben ist. Klar wirst kein Black & White gratis kriegen.
Nona. Aber wieviel Spass ein Spiel macht hängt ja nicht nur von
seiner Grafik und den Designern, die dafür verschlissen wurden, ab.
'ne gute Idee bringt 1000 mal mehr als Wundersupergrafik und null
Gameplay.

Wer's nicht glaubt soll mal Tetris und Dragon's Lair nochmal
hervorkramen. :)
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