Radio/Lautsprechereinbau in 3er Golf
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Re: Radio/Lautsprechereinbau in 3er Golf
28.05.2003, 16:00:07
Also der 3er hat 16er mit Eurokorb ( d.h. der Korb mit den vielen Löchern ) und im Amaturenbrett hast du 10er mit Klemmvorrichtung ( sind 3 Spangen die im Korb eingehangen werden ).

  > Das ganze sollte nicht übermäßig laut werden, halt so dass man bei schnelleren
> Geschwindigkeiten noch gut hören kann
> (was bei der standard anlage nicht der fall ist.....das ganze knackst und
> rauscht schon wenn man etwas stärker aufdreht - keine ahnung ob die boxen
> übersteuern oder der radio am ende der leistungsfähigkeit ist)

die effiktive Leistung von Autoradios ( egal welche Preisklasse ) bei 20-20000hz, OHNE Verzerrungen ( d.h. Klirrfaktor unter 1% ) hört bei ca. 15Watt pro Kanal auf, egal was die Hersteller auch schönes schreiben.

Um bei ca.130km/h noch alles von der Musik zu hören, brauchst du einen Schalldruck von ca.103db da ansonsten das meiste von Fahrgeräuschen überlagert wird. Diesen Wert errreichst du kaum mit'nem Radio ohne seperater Endstufe ( außer du hast LS die schon von Hause aus einen hohen Schalldruck um die 100db haben - was aber bei guten 16ern kaum vorkommt, die liegen im Schnitt zwischen 80-90db )

Sofern der Verstärker des Radios an seine Leistungsgrenze kommt geht der Klirrfaktor rapide in die Höhe. 10% sind da durchaus drinne und ab 1% hat man aber hörbares Kratzen, Scheppern, Übersteuern, ect.


   > Wichtig natürlich der Klang, also satte bässe aber nicht so basslastig wie die
> meisten selbstgebauten anlagen (ufzn ufzn  ) die man so hört.

ein guter 16er spielt Bauartbedingt bis in Bereiche von 60-80Hz ( auch wenn ein theoretischer Übertragungsbereich bis 20/30Hz oder so, vom Hersteller angegeben wird ), ist also nur ab dem Kickbassbereich einsetzbar. ( gut von einem Rainbow Reference Line CS260.30 mal abgesehen, das geht auch locker bis unter 50Hz - bei einem Preis von ca. 5000€ |-D )
Grund ist, das der Tiefbassbereich nur über Membranfläche ( dadurch große Luftbewegung ) erreicht wird, oder aber kleine Membranfläche in entsprechend konzipierten großen Gehäusen. Beides ist mit einem 16er Türeinbau nunmal nicht gegeben.

Dein Bassregler hebt aber genau diesen nicht vom 16er ( mit entsprechender Lautstärke ) sauber reproduzierbaren Bereich an, was auch wiederum zu Verzerrungen führt.

Somit wäre als erstes ein Hochpassfilter eine wichtige Funktion um den LS in seinem Übertragungsbereich sauber spielen zu lassen.
Endstufen haben den eigentlich alle, einige Radios auch und ganz wenige LS bieten diese Möglichkeit.


16er Komponentensysteme brauchen i.d.R. ( echte ) Leistungen ab 30Watt aufwärts. ( mehr ist immer besser, da ein LS eher an zuwenig Leistung in die Knie geht, als durch ausreichend Reserven  !:-)  )


Wenn du in die Amaturen einbauen willst, solltest du schauen das die LS nicht nach oben strahlen, da durch die Scheiben etliche Reflexionen auftreten und der HT-Bereich immens angehoben wird.
Optimaler ist es, wenn sie in den Fahrgastraum angewinkelt sind.
Nimmst du ein 2-Wege System, hast du das Problem, das eine erhebliche Lücke zwischen HT und T-MT klafft.
Da wäre eine Positionierung des HT im Bereich Türöffner oder Spiegeldreieck vorteilhafter, wobei sich hierbei das Frontstaging verschlechtert.

Bei einem 3-Wege System kannst du den M-HT in die Amaturen packen und nur der TT ist in der Tür weiter weg, was aber nicht tragisch ist, da der Tiefton eh zentral im Raum zu hören ist.

LS unterscheiden sich immens in Klangverhalten und Lautstärke, die solltest du Probehören ( optimal Vorführwand mit nur einem Verstärker für alle LS )
Für schalldruckschwache LS brauchst du natürlich mehr Leistung um auf die Lautstärke zu kommen.

so, mehr geht erst mal nicht, mein Kind hat ausgeschlafen und wir wollen Rollern gehen  ;-)



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Re(3): Radio/Lautsprechereinbau in 3er Golf
30.05.2003, 01:14:56
eine mit meistens 50/60A ist nicht so tragisch.
ich hab in meiner Bastelzeit 5 Clarion APA2100 an der Rückbank gehabt, welche im Schnitt schon 150A saugten.
Dazu kamen noch 'ne Subendstufe, Aktivweichen, CD-Wechsler.......
und alles ohne Zusatzbatterie, ohne Batterieverschleiß ( nach 7Jahren rausgeschmissen ) oder leerer Batterie am Morgen.

Wenn du aber möchtest, das es gut klingt - auch bei höherer Geschwindigkeit - kommst du auf Grund der technischen Voraussetzungen nicht drum rum.
Sonst mußt du halt mit dem öfters mal kratzen und scheppern leben.


So, nu geh ich ins Bett, hab mein Kind ca. 40km mit'n Rad durch die Gegend kutschiert und hab mir das verdient.


PS: eng dich nicht vorher mit einem festen Preislimit ein, wo du noch nichtmal eine Vorstellung hast was du in etwa kaufen willst.
Geh als erstes in einen Laden zum Geräte anfassen.
I.d.R. ist so, das Kunden dann plötzlich das Gerät sehen, was ihnen soooo gut gefällt, aber leider dann doch über ihren Limit liegt.
Mach eine Preisspanne von/bis, wobei z.B. 500-550€ Quatsch ist, 500-700€ ne vernünftige Spanne hat.
Die meisten Kunden verunsichern sich selbst mit diesem festen Preiskorsett.
Kommt dann plötzlich noch dies und das dazu was man unbedingt braucht, aber nun das gesetzte Limit sprengt, kaufen die meisten etwas anderes das sie eigentlich garnicht haben wollten ( aber der Preis paßte halt ... ).

nu reichts wirklich, n8
        

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