Arbeits- bzw. Sozialversicherungsrechtlicher Tipp
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Re(3): Arbeits- bzw. Sozialversicherungsrechtlicher Tipp
24.10.2003, 08:33:07
Ach was Finanziell am Ende so ein Blödsinn!

Ich kenne keine Arbeitslosen (Keine Notstandsempfänger) die Finanziell am Ende sind und die Regelung finde ich voll in Ordnung, denn wieviele gibt es die sich einfach zu Schade sind für gewisse Jobs !
Das Problem ist das die Arbeitslose einfach zu hoch ist, würde es einem Arbeitslosen wirklich an die Existens gehen (gibt sicher auch solche Fälle na klar!) würde er sich schon eine Arbeit suchen, nur die meisten sind ja überqualifiziert oder wollen nicht in die *PIEP* greifen ! Schau doch mal auf den Bau die *PIEP*arbeit machen nur Ausländer und warum?

Ich persönlich würde auch gewisse Jobs nicht machen wollen aber wenn es an meine Existens gehen sollte würde ich mir das überlegen ! Mann kann ja mal 1-2 Jahre durchbeissen und derweil sich was anderes suchen!
Ich würde das Arbeitslosengeld ja gleich auf den Notstand reduzieren (bei Familien mit Kindern und nicht vermittelbaren oder Saisoneller Arbeitslosigkeit muss halt eine faire Ausnahmeregelung her!)  vorallem bei denen die nur Arbeiten gehen um sich die nächsten 6 Monate zu gönnen!

Und Umschulungen würde ich nur im Falle einer Berufskrankheit oder Behinderung den Arbeitslosen zukommen lassen! Wenn einer 2 Gesunde Hände hat soll er halt mal den Hilfsarbeiter spielen gehen und sich die Umschulung nebenbei durch Abendkurse selbst finanzieren. Es kann nicht sein das Faulheit auch noch belohnt wird !!!

Jedenfalls muss in Österreich keiner Arbeitslos sein man findet immer Arbeit nur muss man halt seine Ansprüche herunterschrauben !


schaut mal rein    http://www.wulpertinger.at.tf
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Re(10): Arbeits- bzw. Sozialversicherungsrechtlicher Tipp
25.10.2003, 08:04:28
> Die alles vom Arbeitsamt in den *PIEP*  gesteckt bekommen!

Glaubst wirklich?
Wenn du wüsstest wie WENIG manche bekommen, auch wenn sie Kinder haben und alleinstehend sind, dann würdest nicht so locker daherreden.
Versuch mal mit durchschnittlich 470-600 EUR zu leben und davon alle Fixkosten zu decken. Es gibt zwar den Ausgleichszulagenrichtsatz mit knapp 640 EUR aaaaber nicht jeder pilgert zur MA12 (Sozialreferat) um ihn zu beantragen oder beantragt ihn und bekommt ihn trotzdem nicht.
Weisst du wieviele Menschen Wohnbeihilfe beantragen MÜSSEN? Schaut euch doch mal das ganze Elend an, es relativiert vielleicht deine Sicht der Dinge ein wenig.

Daß es daneben auch Leute gibt, die das System ausnutzen (hoher Bezug, pfuschen, permanente Verarschung des gesamten Verwaltungsapparates etc.) darf nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, daß es vielen verdammt dreckig geht und manche Politiker diese "Schmarotzer" am liebsten weg haben würden. Soll sich doch mal einer dieser "Herren" 6 Monate lang mit all den Problemen vieler Arbeitsloser herumschlagen statt nur deppert zu reden.

JA, ich bin in dieser Beziehung sehr emotionalisiert weil ich einerseits Leute die das System ausnutzen am liebsten *zensiert* würde oder einsperren und andererseits den wirklich Bedürftigen mehr helfen würde.
  

"Hallo....! ..... und Tschüss......! ....... GEHT WEG...!!!!!!"      |-D
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Re(6): Arbeits- bzw. Sozialversicherungsrechtlicher Tipp
25.10.2003, 11:21:24
Deinen Aussagen entnehme ich, daß Du Dich mit dem Thema Arbeitslosigkeit bisher nur sehr einseitig und emotional beschäftigt hast.

> Wennst in Österreich als Junger [...] arbeitslos bist dann
> bist selber schuld [...]

Grad als "Junger" Mensch hast noch relativ wenig Einfluss auf die Gesellschaft, das entsprechende Sozialsystem und dessen Werte (geschweige denn auf Deine Erziehung und die Verbrechen, die dabei gemacht werden ;-) )! Meinungsbildung wird von Lobbyisten betrieben, die gern auch mal ne Statistik verzerren. Allerdings muß man schon sehr blind sein, wenn man ned merkt, daß die "oberen 10.000" zumeist durch reinen Egoismus und entsprechende Mittel so weit nach oben gefallen sind. Jene sind es denn auch, die predigen, man solle doch so sozial sein und Kinder in die Welt setzen, damit ihre Rente gesichert wird... %-)

Nun, und wenn es dann doch tatsächlich ein paar Leute gibt, die in dieser kranken Umwelt ned klar kommen, gar krank oder arbeitslos werden und einiges an Zeit brauchen um (wieder?) Gleichgewicht zu finden, dann sind sie selber Schuld??? Aus meiner Erfahrung sind es genau jene, die unsere Gesellschaft braucht, da sie, so sie einmal wirklich zu sich gefunden haben, kreativ sind und etwas (u.a. Freude) erschaffen. Leider kann ich das von den "Vorbildern" unserer Gesellschaft ned behaupten. Dort geht es nur ums Aufteilen der ja ach so knappen vorhandenen Resourcen.

Wenn Du glaubst, daß ein wirklich gesunder Mensch freiwillig vollständig von anderen abhängig ist und "schmarotzt" ohne auch nur den geringsten Wunsch zu verspüren etwas zurückzugeben, dann muß ich leider Deine Kenntnis zum Thema Psychologie schwer in Frage stellen!

Es gibt allerdings für dieses ganze Thema eine extrem simple Lösung: Schaffe den Egoismus ab und fang bei Dir an, dann erledigt sich das Thema ganz von selbst! ;-)

> Aber Bitte !

Danke!
Und aus.



Gruß
El Dot.

"Only the paranoid survive"
Andrew S. Grove - Intel Chairman

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