AWD - wie sind die?
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Re: AWD - wie sind die?
01.09.2005, 15:32:06
Aaalso früher machten sie u.a. damit Werbung (bei den "Wirschaftsanalysen" mit den Kunden), daß sie kein Geld in Werbung investieren... Inzwischen zuhauf.

Früher machten sie damit Werbung, daß sie extra keine Aktien verkaufen, um unabhängig zu sein, wärend der Böse Mitbewerb ja abhängig von den Aktionären sei... Dann waren's bald auch an der Börse.

Im Endeffekt kommen Typen zu Dir, die pro Abschluß verdienen... IMHO am besten bei Lebensversicherungen, darum bieten sie sowas i.d.R. scheinbar immer an... Wahlweise als Sparform, Absicherung, kombiniert mit Aktienfonds, ...

Bausparen dürftens wenig Provision bekommen, das wollten's mir ausreden ;-).

Die "Wirtschaftsanalyse" ist ein Fragebogen, den der "Berater" in rd. 30-45 Minuten mit dir durchgeht (war alles früher so - keine Ahnung, wie es jetzt ist)... Im Endeffekt scheint es so, daß sie nur ermitteln wollen, wieviel Kohle du genau übrig hast, damit Du  /alles/ davon in Verträge investierst ;-).

Nach 1-2 Wochen rufen sie dich dann an, daß sie aaach so tolle Nachrichten haben - und du mögest in's Büro kommen... Dort dann ein verkauflich Top geschulter Mitarbeiter, der dich gleich alle Verträge unterschreiben lassen will. Der Witz dabei: die 1. Unterredung (die Analyse) machen's bei Dir, wenn du bei der 2. (dem Unterschreiben) bei ihnen bist, hast keinerlei Rücktrittsrecht (anders als beim Haustürgespräch) - weil du ja extra deren Räumlichkeiten aufgesucht hast ;-|.

Mach Dir ein Bild über deren Methoden, lass Dich beraten - vielleicht sind ja gute Ideen dabei - und [wie immer:] unterschreib niemals bei denen, ohne die Vorschläge nicht bei ein paar Mitbewerbern (zB seriöse Banken) gegenchecken zu lassen.



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Re(2): AWD - wie sind die?
gcp
11.09.2005, 14:29:34
Ich arbeite bei AWD und das schon seit geraumer Zeit.
Behauptungen, dass hinter AWD-Mitarbeitern aufgeräumt werden muss, resultieren wohl daraus, dass sämtliche Finanzberater und Makler um ihren Job zittern. Denn eines ist klar. Dass der herkömmliche Makler bei jeder Beratung im Zweifel steht, ob er in seine eigene Tasche verdienen - da er direkt von den Gesellschaften die Provisionen kassiert - oder ob er zum Vorteil des Kunden handeln soll. Na ... wie wird sich so ein Finanzberater wohl verhalten? Was wird so ein Finanzberater behaupten, wenn er von AWD spricht? Könnte es sein, dass solche Personen um ihre Jobs und lukrativen Einkommen zittern und aus diesem Grund schlecht über AWD sprechen?

Im Gegensatz dazu: Die Gesellschaften zahlen an AWD. Diese Gelder werden durchmischt und die Arbeit, welche der AWD Mitarbeiter verrichtet, in Einheiten - unabhängig von den Provisionen, welche die Gesalltschten auszahlen - berechnet. Das heißt, mich interessiert es nicht mal, welche Gesellschaft wie viel an AWD zahlt. Hier liegt garantiert der Vorteil einer unabhängigen Beratung, so wie es bei AWD passiert.

Zum Thema Ausbildung:
Alle seriöse Finanzdienstleister machen die staatliche gewerberechtliche Ausbildung. Bei AWD muss man diese haben. - Bald wird es gesetzlich verankert sein, dass diese endlich alle Personen, welche an die Tür klopfen und behaupten sich bei Finanzfragen auszukennen, absolvieren müssen. - Vielleicht auch noch ein Studium dazu. Ist es für AWD Mitarbeiter vielleicht leichter durch diese Prüfungen zu kommen? Da kann ich nur sagen ja, weil sie von Grund auf eine gute, praxisbezogene Ausbildung genießen.
Oder warum meinst du, dass die schlechter ausgebildet sind?




11.09.2005, 14:34 Uhr - Editiert von gcp, alte Version: hier
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Re(3): AWD - wie sind die?
11.09.2005, 20:26:35
Ich bin seit mehreren Jahren für die Deutsche Vermögensberatung tätig.

Grundsätzlich müsste ich mich über die obigen Aussagen freuen. Es sind nämlich sehr viele negative Meinungen über den AWD dabei. AWD ist unser Hauptkonkurrent.

Die beiden Unternehmen agieren auch sehr ähnlich bis auf ein paar entscheidende unterschiede:  

1:.bei uns fängt man im Nebenberuf an und man kann sich herantasten ob der Beruf zu einem passt. DH: man muss seinen angestammten Beruf nicht aufgeben.

2.:Bei uns werden keine Vorschusszahlungen geleistet, damit kann sich der mitarbeiter auch nicht bei der Firma verschulden

3.:Wir arbeiten im Unterschied zum AWD nicht mit allen Unternehmen zusammen. Sondern vielmehr intensiv mit 1-3 Unternehmen aus jeder Branche. Auf den ersten Blick ein Nachteil, doch aufgrund der intensiveren Zusammenarbeit mit den einzelnen Unternehmen sind die Berater sehr gut geschult.

Ansonsten arbeiten beide Unternehmen nach einem sehr ähnlichen Prinzip.

Das dieses prinzip nicht schlecht ist wurde vor kurzem in der Zeitschrift "Konsument" (ausgabe 6/2005) belegt
AWD Österreich (2.Platz) und die DVAG (Testsieger) erhielten deutlich bessere Noten als z.B. die Banken.

Dennoch sind diese Tests lediglich Stichproben.

Ich als Vermögensberater kann nur eines sagen: Der Vermögensberater hat generell mehr Möglichkeiten als ein Banker oder ein Vers.vertreter der meistens nur einen Bereich abdecken kann. Aber eines bleibt: schwarze Schafe gibt es überall. Achten Sie bei einem Berater immer wie lange er bereits tätig ist, ob er staatl. geprüft ist (Pflicht seit 01.05.2005), und holen Sie sich immer mehrere Angebote und seien Sie immer vorsichtig wenn Ihnen jemand empfiehlt betehende Verträge zu stornieren oder prämienfrei zu stellen.


Also viel Spaß bei eurer Zukunftsplanung: ob bei AWD oder DVAG ist mir eigentlich egal :-p
Flipo
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