welche analoge günstige Kamera?
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Re: welche analoge günstige Kamera?
14.07.2006, 09:17:02
Schwierig zu sagen, in erster Linie sollte die Entscheidung fallen, nach dem Angebot der Objektive. Minolta ist zwar oft sehr leise (viele haben Tuchverschluß), dafür 1/125 Sync bzw 1/1000 kürzeste Verschlußzeit. Es gibt einige Modelle, mit denen man Nägel einschlage kann, ohne daß sie kaputt gehen (z.b. SRT101), andere sind empfindlicher, einige haben dunkle Sucher (XG-2) ... dafür sehr weit verbreitet gewesen, somit viel gebrauchte Objektive und Zubehörteile am Markt. Canon hat eine große Modelpalette, weit verbreitet, daher auch viele gebrauchte Objektive am Markt, auch anderes Zubehör. Mit der F1 auch sehr früh eine mit 1/2000 als kürzeste Verschlußzeit, später mit der T90 noch eine Spitzenkamera, die bis auf Autofocus "alle Stückerl" spielt - auch fürs FD Bajonet (also manueller Fokus). Nikon, da ebenfalls sehr weit verbreitet mit viel gebrauchten Geräten am Markt. Einziger der bisher genannten Hersteller, der noch voll mechanische SLR Kameras baut.  Olympus hat mit dem OM System auch ein Spitzenprodukt. Leider nicht ganz so verbreitet, daher etwas schwieriger an Zubehörteile zu kommen. Tolles Makrozubehör. Mechanisch sehr gut, klein, leicht, dennoch robust. Pentax hat auch schon immer sehr kompakte Kameras gebaut. Gute Qualität, aber so wie Olympus bei uns nie so verbreitet gewesen, daher gilt auch das Gleiche bei Objektiven und Zubehör.

Nikon und Pentax sind beim Bajonett geblieben, bei Nikon viele, bei Pentax alle Objektive auch an Digis verwendbar. Nachteil: kleines Bajonett bedingt Einschränkungen in der Objektivkonstruktion, vor allem im extremen Weitwinkelbereich gibt es da Probleme. Minolta und Canon haben das Bajonett für AF gewechselt, vor allem viel größer gemacht. Dafür sind die manuellen Objektive nicht verwendbar (ja mit Adapter, z.T. eingeschränkt)

Vorsicht ist bei vielen älteren Kameras gegeben, bezüglich Belichtungsmesser, weil viele Kameras auf die 1,3V Quecksilberbatterie angewiesen sind - diese gibt es seit einigen Jahren nicht mehr (Quecksilberrichtlinie). Nur wenige kann man auch mit Alkali-Batterien ausrüsten. In dieser Hinsicht also zuerst erkundigen, welche Batterien der Belichtungsmesser braucht.

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