Foto-Manager - welcher?
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Re(7): Foto-Manager - welcher?
25.09.2006, 09:01:07
jein.

Ich habe PSE 3.0 gekauft. Und ja, die Kategorisierung, Beschlagwortung und chronologische Einsortierung der Bild-Dateien ist recht gut. Andrerseits nichts, was nicht andere programme in ähnlicher Form auch bieten.

Der Haken an PSE ist der Hersteller: Adobe.
Das heisst nämlich immer:

1.) "Possessive Software"
Adobe Software glaubt prinzipiell, das sie jeden PC, auf dem sie installiert wird, vollständig in Besitz nehmen soll/draf, ja muß! Das nervt. Und es lässt sich - aufgrund der intransparenten Art, wie Adobe Sofware das macht - nur sehr schwer wieder abstellen. Gerade beim PSE nervt der "Datei-Import Watchdog" ohne Ende. Ständig speicherresident, ständig drängt es sich vor, wenn irgendein USB-Gerät in die Nähe des PC gehalten wird, etc.

2.) Aufgeblasene Software
ähnlich wie M$. Unglaublich aufgeblasen. Kaum so zu installieren, dass der ganze unnötige Speck nicht mit kommt.

3) Unverschämte Update-Preispolitik
alle halben Jahre kommt ein neues Update. Immer schwer zu sagen, ob/wieviel das Ding mehr kann als die Version, die man gerade vor kurzem um gutes Geld gekauft hat. Und ja,. es gibt immer ein "super-tolles Upgrade-Angebot" von Adobe: ganze 10 oder 20 Euro billiger (bzw. 10%-20%) als eine neue Vollversion zu kaufen. Sehr grosszügig. Sehr attraktiv! >:-D

4) Spezifisch PSE - Datenbankproblematik:
bei ein paar 1000 Fotos nimmt die Datenbank sehr rasch sehr unhandliche Dimensionen an. Und dann fängt das Ding an abzustürzen, man muss die DB neu reorganisieren und das nervt auch ungemein.
Aus dem Grund habe ich persönlcih PSE 3.0 de-installiert und werde von keinem der "tollen" Upgradeangebote Gebrauch machen. Ich suche noch das richtige Programm  zur Bildarchivierung, das ohne Datenbank arbeitet, sondern die Schlagworte/Kategorien direkt in die EXIF/IPTC/xml-Sektion der Bilddateien schreibt. Dann bleiben die informationen nämlich auch dann noch lesbar, wenn es PSE oder Adobe überhaupt schon längst nicht mehr gibt.
>:-D

25.09.2006, 09:01 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(4): Foto-Manager - welcher?
26.09.2006, 08:38:54
Die Liste ist gut, was die reine Bilderverwaltung betrifft.

Es sind aber daneben/darüber hinaus viele zusätzliche Fragen zu beantworten, z.B.:
* Software nur für Fotos - oder auch Videos, bzw. andere digitale Medieninhalte (Audio)
* Bei Fotos: welche Formate - nur .jpg oder auch RAW-Formate (verschiedener Hersteller!) - und wieviel Support wofür - manche passen ja schon beim blossen Anzeigen von RAW-Dateien
* Welche Nutzung: Handy und digiknipser mit ein paar hundert Urlaubsbildern im Jahr, dafür viele Klingeltöne, Videos etc. - oder engagierte Fotoamateure mit mehreren Kameras in der Familie und vielen 1000 Bildern pro Jahr, vorzugsweise in RAW aufgenommen oder professioneller Einsatz für Fotografen (und da gibt es auch wieder 100 verschiedene Szenarien)
* Wie werden die Aufgaben unterstützt - wo wird die Metainformation gelagert (in den Dateien selbst? - in Beiwagerl-Parameter-Dateien - in einer Datenbank?
* Kompromiss hinsichtlich: Benutzerkomfort - Datensicherheit - benötigte Hardware-Resourcen - Funktionsumfang - Geschwindigkeit -Integration mit anderer Software - Preis (alles gleichzeitig auf "optimal" ist leider nicht drin!)
* was verspricht am ehesten Zukunftssicherheit angesichts laufend neuer Foto-Hardware und Bildformate?
* sollen zusätzliche Arbeitsschritte unterstützt werden? Wenn ja welche & in welchem Umfang: Stand-alone Foto-Verwaltung vs. integrierte "all-in-one"-Lösung und alles dazwischen

etc. etc.



|-D

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Re(8): Foto-Manager - welcher?
27.09.2006, 13:27:30
Prinzipiell richtig, Du solltest nur den Rest auch gleich anfügen:

"..., wo sie punktgenau von der EBV wieder entfert werden."

stimmt allerdings. leider!

Und noch etwas: Photoshop Elements ist "nett" für den Zwischendurchurlauber...


jein. |-D

Das volle Photoshop ist in Wirklichkeit für Grafiker/PrePress etc. - ich brauch den ganzen Semmel nicht und will/werde ihn auch nie lernen. Was *ich* als Fotoamateur brauche, kann Raw Shooter alles: Kontrast, Licht/Schatten, Schnitt, Geraderichten, Weissabgleich- und Farbkorrekturen inkl. S/W, Schärfen, Outputformat und -grösse festlegen  - das wars eigentlich schon. Raw Shooter ist *für mich* auch vom Interface her angenehm. Etwas komplizierter will ich keinesfalls.

Was ich bildbearbeitungsmässig brauche, ist ebenfalls minimal: rote Augen weg - weil ich ab und zu auch mit einer alten Canon Powershot S45 fotografiere ;-) und evtl. Wasserzeichen/Signatur einsetzen - das wars auch schon. Ich brauche keine Auswahltools, Lasso, Zauberstab und Magnettool, nicht einmal Layers - kannst Du Dir das eigentlich vorstellen! |-D ;-) - weil ich aus Faulheit (prinzipiell) nicht mache, für das ich Bildteile herauslösen oder separat bearbeiten (und dann wieder zusammensetzen) müsste. ;-)
So und jetzt kommts: bisher habe ich ca. 20 verschiedene Bildbearbeitungsprogramme zumindest kurz ausprobiert. Und kein einziges davon lässt mich auch nur die roten Augen so wegbringen, wie ich es will:
* am liebsten schon am RAW - damit ich gar kein zweites Programm haben/lernen/verwenden muss. Dann würde ich jpgs überhaupt nie mehr anrühren. Das war meine Hoffnung für Lightroom. Aber da habe ich mich wohl getäuscht.
* Wenn es schon ohne jpg bearbeiten nicht geht, will ich
1. super einfache Bedienung
2. Super Ergebnisse - dafür mache ich es ggf. auch manuell und wäre bereit, bis zu ca. 30 sek. pro Auge rumzufummeln
3. möglischt billig/gratis
4. Das programm darf mir sonst am jpg nix "anrichten" - sprich keine EXIFs löschen ;-) und auch die Qualitätsstufe/Komprimierung nicht verschlechtern oder ähnliches.

Tja, und dann brauche ich noch die Datei-Archivierung. Ohne Datenbank, die ich wegen jedem Furz reorganisieren muss. Zerstörungsfrei was die Original Raws anbelangt. Zukunftssicher und zwar so, dass ich die durchgeführten RAW-Bearbeitungen (Parameter) nicht bei jedem Software Upgrade verliere.
Watscheneinfach in der Bedienung, aber mächtig in folgenden Dimensionen: für RAW und JPG gleichermassen geeignet (zumindest alles anzeigen muss es können!), RAW und zugehörige JPGs als Stack zusammenfassen, EXIFs/IPTC umfassend und einfach editieren können; flexibel bei Kategorien/Schlagworten - also multiple Zuordnung von "abgebildete Person/en"  oder "Objekt/e", "Ort", "Event", "Thema", Zusatzangaben (z.B. online auf , etc.)  - dieser Punkt ist für meinen Geschmakc bei PS Elements sehr gut gelöst).

Ja, und für das alles will ich bevorzugt 1 Programm. Nur Windows, defintiv nicht Apple. Und das alles für max. 300 Euro, laufende updates, und jedes Jahr ein upgrade um max. 50 Euro - d.h. also automatisch "Nicht Adobe" ;-)  

Hast Du Tipps? ?-) |-D

27.09.2006, 13:29 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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