ein gutes Rennrad
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Also ich bin als Junge Radrennen gefahren
23.07.2007, 15:55:56
Ich sag' dir, das wichtigste ist, dass das Fahrrad möglichst leicht ist, also primär der Rahmen.

Alles andere kannst du später noch nachrüsten.

Natürlich könnte das Fahrrad bereits auf Triathlon vorbereitet sein, kannst du aber noch nachrüsten. Das Modell der Schaltung, Zahnscheiben und -kränze ist nicht wichtig, haben eh alle Shimano, und da ändert sich im Laufe von 1-5 Jahren nichts, was für die Rennplatzierung weiss Gott wie entscheidend wäre :-) Ich denke, für den Triathlon ist praktisch, wenn du gleich eine Lenkung mit diesen Entspannungs-Stangen draufhast, wo dann auch die Gangschaltung montiert ist. Ich weiss aber nicht, wieviel mehr das dann gleich ausmacht. Zur Not kannst du aber auch einstweilen darauf verzichten.

An die EUR 1.000,-- wirst du schon hinlegen müssen für den Anfang, aber mehr ist nicht notwendig. Die Ausrüstung selbst kommt noch Mal auf EUR 500,-- (Pedale, Schuhe, Kleidung etc.)

Also, wiegesagt, die Masse (im Volkmund: das Gewicht) des Fahrrades ist das Entscheidende, besonders deshalb, da es ja immer Steigungen zu bewältigen gibt.

Und kauf dir gleich Click-Pedale drauf. Wieder nicht wichtig, welches Modell, aber wieder würd' ich halt Shimano empfehlen. Die bauen qualitativ hochwertiges Zeugs, das dann auch mit dem anderen Zubehör zusammenpasst.

Wenn du wirklich was teures kaufen möchtest (EUR 5.000,-- oder mehr), und es ernst mit Triathlon meinst, dann bitte kauf trotzdem erst was günstiges, und später dann das perfekte Rad nach, weil dann weisst du auch, was dir besonders wichtig ist und was nicht - das kann kein Verkäufer oder sonstiger Rat Schläger für dich entscheiden.

lG ... Michael

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Re: Also ich bin als Junge Radrennen gefahren
23.07.2007, 17:47:51
Natürlich könnte das Fahrrad bereits auf Triathlon vorbereitet sein, kannst du
aber noch nachrüsten.


kann man nicht so einfach...echte Tria Geräte unterscheiden sich schon von der Rahmengeometrie von normalen Rennradln.....was auch kalr ist da die Tria Position eine ganz andere ist als die Rennradposition...

Ein nachgerüstetes Rennrad wird nie ein Tria Rad sein-egal welchen Lenker du montierst

alle Shimano


und alle freuen sich das sie eine schwere hässliche Schaltung haben und vergessen: Campagnolo lebt *g*

die Masse (im Volkmund: das Gewicht) des Fahrrades ist das Entscheidende,
besonders deshalb,


im Tria ist Aerodynamik WESENTLICH wichtiger-dies kannst du an den verbauten Laufrädern und Rahmen der Profis sehen.......Triathlonräder von Herstellern sind immer schwerer als vergleichbare Rennräder da eben auch beim Rahmen auf Aerodynmik geachtet wird und deswegen sind Tria Rahmen auch fast immer schwerer als normale Rennradrahmen....deine Ausführung stimmt aber wenn man von normalen Rennrädern spricht

ich hab nette Tests von Laufrädner...berglaufrad gegen triarad im Bahneinsatz....da gibts ab ca 30km/h UNterschiede von 30 W !!!!!!!!1 wenn man zwischen den Laufrädern wechselst....unglaublich....solche Tests gibts zb auch bei der Zeitschrift TOUR naczukaufen...da wurde mir SRM Messkurbeln und einem Bahnprofi gearbeitet also echte qualitativ höchstwertige Testarbeit die da geliefert wurde

Wenn du wirklich was teures kaufen möchtest (EUR 5.000,-- oder mehr), und es
ernst mit Triathlon meinst, dann bitte kauf trotzdem erst was günstiges, und
später dann das perfekte Rad nach, weil dann weisst du auch, was dir besonders
wichtig ist und was nicht - das kann kein Verkäufer oder sonstiger Rat
Schläger für dich entscheiden.


da hast zu 100% recht, auch kann man dann die alte Maschine fürs Training nehmen und das teure Gerät für den Wettk(r)ampf

23.07.2007, 17:54 Uhr - Editiert von \\ H //, alte Version: hier
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Re: ein gutes Rennrad
24.07.2007, 10:12:48
Also, ich bin Lichtjahre davon entfernt, in Praxis und Theorie ein Experte vom Schlage eines
\\ H // zu sein. Aufgrund meiner bescheidenen Erfahrung als radfahrerisch Spätberufener, rate ich zu behutsamem Vorgehen:

Nicht gleich das geilste, teuerste Superüberdrüber-Carbonbike mit Highest End-Komponenten kaufen. An genau das habe ich mich NICHT gehalten und habe wahrscheinlich nur Glück gehabt, dass ich es bis jetzt immer noch nicht bereut habe. Infolge Erfahrung habe ich aber auch schon vieles an "Scotty" geändert.

Das Hauptaugenmerk würde ich auf einen guten, leichten Rahmen legen; und zwar einen, der für die eigenen Körpermaße genau passt. Ohne eine bequeme (naja) und effiziente Haltung macht die ganze Radlerei keinen Spaß. Ein an sich guter Rahmen lässt sich aber im Lauf der Zeit noch beträchtlich aufwerten.

Bei Rädern und Komponenten muss es ja nicht gleich das Allerbeste sein, die (obere) Mittelklasse leistet einem als Frischling wohl auch gute Dienste. (Ja, auch ich wurde mittlerweile bekehrt und lasse zur vollsten Zufriedenheit die Gänge von Signore Campagnolos Bauteilen schlichten, aber Anfangs hat es Shimano sehr wohl auch getan.)

Der Lenker...naja, ich war anfangs kein Freund des klassischen Rennlenkers und jedes Mal froh, die vom Schwimmen schlaffen Ärmchen hauptsächlich auf den Polstern des Triathlon-Lenkers ablegen zu können. Mittlerweile habe ich mich aber mit dem Rennlenker angefreundet und habe nur noch einen passiven Traithlonaufbau (ohne Schalthebel etc.), den ich aber nicht mehr so exzessiv nutze wie am Anfang.

[Edit:] Eins noch: DER SATTEL...wenn man sich den Pürzel und die Cochones abscheuert, währt die Freude weit weniger Kilometer als mit einem hinternfreundlichen Sattel und gepolsterten Hosen.

24.07.2007, 10:20 Uhr - Editiert von Oliver_nur echt mit 2 Kastratern und Daisy!, alte Version: hier
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