Autokosten - aber wirklich belegbar
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Re(5): Autokosten - aber wirklich belegbar
14.11.2008, 14:23:22
Das mit den Rabatten ist aber auch wieder so ne Sache. Will ich ein "nur für mich konfiguriertes Auto" = Händler bleibt auf Lagerbestand, ist die Spanne auch nicht möglich.

Und - es kommt auf den Händler an - "meiner" ist noch arbeitswillig und ehrlich genug, um mir bewusst keinen *PIEP* anzudrehen. Bezüglich Garantie: Nach 3 Jahren sollten diese Mängel behoben sein. Und wenn - wie ein Bekannter - nach 6 Monaten und 30.000 km mehr (Summe 60.000) einen  Motorschaden hat, ist der Händler auch kulant.
Denn - was viele nicht wissen: Bei einem Gebrauchtauto kann der Händler "machen, was er will". Das geht nicht bei unter Garantie stehenden KFZ, deren Historie im Zentarl-PC des Herstellers abgespeichert wird udn nach Vorgaben "von oben" aber auf eigene Kosten, repariert werden muss.

Und ich persönlich würde nie Geld für ein NEUES Auto ausgeben, wenn ich mir dafür nicht ALLES MÖGLICHE konfigurieren könnte. Also ein "Lagerauto" wäre für mich fast ein Lotto-Sechser.

Für meine Mutter hab ich immer die Lösung mit dem Händler, dass sich Mama Auto aussucht, dass KFZ dann 1 Monat ein Vorführauto ist und dann an meine Mama verkauft wird.

Dafür kaufe ich die Reifen aber auch beim Händler und nicht beim Forstinger ...

Wenn einer "nur" einmal in 10 Jahren dem Händler 500 Euro REINGEWINN bringt, darf er sich nicht wundern, dass man weniger Kulanz zeigt bzw. zeigen kann.
Es ist zwar 30.000 für einen Alhambra viel Geld, aber wenn dem Händler REINGEWINN (abz. ALLER Kosten) 500 € überbleiben, kannst du als Händler nur bei Stammkundschaft SINNVOLL entgegenkommend sein !:-)



Hier bin ich der Chef!  



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Re(5): Autokosten - aber wirklich belegbar
16.11.2008, 07:50:04
.... die Wirtschaft gezwungen ist, den Menschen wieder räumlich näher zu kommen. ....


Bitte vergiß es ganz einfach.



Die Wirtschaft ist ein anonymer Begriff, für manche das Böse an sich und immer schuld. Die Wirtschaft macht das was der Mensch dahinter will und, vor allem, was er zu zahlen bereit ist.

Versuche einmal Betriebe in Wohngegenden aufzumachen oder auch  nur zu erhalten. Wir wollen doch alle den Greißler ums Eck, mit den Preisen vom Supermarkt und die Lieferungen bekommt er unterirdisch superschallgedämpft. Unser Arbeitsplatz ist, für uns, in ein paar Minuten erreichbar und wenn der Chef anruft, dann sind wir weit weg. Die Kinderbetreuung ist im Nachbarhaus, aber unser Vormittagsschlaferl im Urlaub geht auch bei offenen Fenster. Wir wohnen in der Stadt (am Land oder irgendwo dazwischen), nehmen alle Vorteile dieses Wohnorts in Anspruch und regen uns über alle Nachteile auf, weil ja andere auch irgendwie her oder durchmüssen. Etc etc

;-)

Also vergiß es ganz einfach. Die Wirtschaft produziert gemäß den gesetzlichen Rahmenbedingungen und wenn die beim Nachbarn besser sind, dann produziert sie eben dort.




Wegen der Wochenendhäuser etc. Ich kenne genug Waldviertler, die im Wiener Bereich arbeiten. Der fährt am Wochenende einfach nach Hause. Der hält es in Wien nicht aus, es ist ein "notwendiges Übel". Auch verständlich. Die Kilometer was die fahren, sind nicht so arf. Die meisten pendeln mit der Bahn, sofern es geht.
Die "Nahbereichswiener", die nur eine schlechte öffentliche Verkehrsanbindung haben, die fahren mehr Autokilometer als der "Durchschnittswaldviertler".

Deswegen sagte ich auch Verkehrsvermeidung.

Du hast meine Frage, was Du tun würdest nicht beantwortet, warum eigentlich ;-) gibt es keine Alternativen?

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Re(7): Autokosten - aber wirklich belegbar
16.11.2008, 16:36:16
Genau das ist das was ich an vielen Grünen und Grünwählern so haße:

In meinem konkreten Fall sind die ALternativen:
> einen deutlich schlechter bezahlten Job in Wien annehmen - falls ich einen
finde - Einschränkung des derzeitigen Lebensstandards
> Wochenpendeln - weniger Kontakt mit Familie, erhöhte Belastung der Ehefrau
> Übersiedlung der ganzen Familie - Jobsuche für Ehefrau, 3 Kinder "umschulen"


Man ist "grün", aber wenn es um den eigenen Geldbeutel geht, dann "lebt" man diese Ideen nicht mehr, ja man versucht es ja nicht einmal. Man stellt Forderungen und stellt Thesen auf wie z.B: Das auto ist viiiieeel zu billig und trifft somit den der nicht um den Lebensstandard zu erhöhen arbeiten geht, sondern um überhaupt zu leben :-( nicht damit die Kinder eine dritte Sprachreise nach Spanien machen können, sondern um ein Fressen am Tisch hinstellen zu können

T'schuldige jetzt den Angriff, aber ich kenne einige auf die das zutrifft.

Nocheinmal, vergiß die böse, böse Wirtschaft, die Gesellschaft muß sich ändern. Der politische Wille muß sich ändern. Brauchbare Alternativen müssen jetzt geschaffen werden, weil wir brauchen sie eigentlich jetzt schon.

Wenn jemand z.B. ein Lokal in der Stadt aufmachen will, dann braucht er Freiräume und kein "um 22 Uhr ist aber kusch sonst kummt de Kiebarei und sperrt", Hier muß sich was ändern. Verkehr (wiederum nicht Autoverkehr sondern ganz allgemein Verkehr) gehört vermieden.


Den Punkt mit "neuer Frau" hast aber ausgelassen ;-) und für welchen Du Dich entscheiden würdest hast noch immer nicht ..... ;-)

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