Starthilfe - Tipps im Internet, auch von ÖAMTC ....
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Starthilfe - Tipps im Internet, auch von ÖAMTC ....
18.11.2008, 17:18:11
Starthilfe laut den "Tipps für die Starthilfe" - da gibt es einen Punkt, den ich nicht verstehe.
Ein Auto hat eine komplett leere Batterie.
Nun stellt man ein zweites Auto daneben, stellt den Motor ab, verbindet + auf + und - auf Motorblock, oder sonst einen blanken Teil mit guter Verbindung zum Motorblock/Lichtmaschine.
Was passiert genau in dem Moment, wo die Verbindung steht: Die leere Batterie wird von der "vollen" geladen. Die volle Batterie entlädt sich mit einem zumindest anfangs recht kräftigen Entladestrom. Wenn das Auto mit leerer Batterie einen Defekt im Hintergrund hat - da reicht eine gestorbene Zelle in der Batterie und schon wird die Spenderbatterie innerhalb kurzer Zeit sehr stark entladen - kann gleich einmal so weit sein, daß sich dann auch das Spenderfahrzeug nicht mehr starten läßt.

Ich habe in meinem Leben schon mehrere Male Starthilfe gegeben. Ich habe immer den Motor laufen lassen, um dieses Problem zu umgehen. Fazit: jedes der Fahrzeuge konnten gestartet werden.
Aber: Ich habe auch immer zuvor die Batteriespannung am anderen Fahrzeug gemessen (habe normalerweise ein gutes Digitalmultimeter im Auto) und daher einem Fahrzeug die "Hilfe" verweigert, weil die Spannung auch nach dem Öffnen der Batterieklemme unter 8V geblieben ist => absolut kaputte Batterie, mindestens 2 Zellen defekt (mit angschlossener Klemme war die Spannung noch tiefer, also irgendein Verbraucher im Fahrzeug noch eingeschalten). Der "Ladestrom" über meine Starthilfekabel (50mm² Querschnitt, über 6m lang) wäre dadurch auch mehr als hoch. Rauchende Starthilfekabel hatte ich früher schon einmal, als die Starthilfekabel zusammengeschlossen wurden und der andere Fahrzeugbesitzer die Kabel am Auto trotz farbiger Polabdeckung falsch herum angeschlossen hatte - somit wurden die Batterien in Serie kurz geschlossen => 200~500A werden da schon geflossen sein, die anderen Kabel haben kräftig geraucht, meine waren sehr heiß. Die andere Batterie hat auch Säure "versprüht" (Gasentwicklung war so stark, daß die Säure aus den Lüftungslöchern geschossen ist) Nach der "Berichtigung" konnte der andere Wagen dennoch starten (mein Fahrzeug hatte zu dem Zeitpunkt 2 große Batterien (2 x 80Ah), die entsprechend verkabelt waren) aber da war der Fehler die Verpolung. Seither hae ich immer selbst kontrolliert und dabei + immer von der Batterie, - an der Lichtmaschine, vielmehr an der Befestigung der Lichtmaschine angeschlossen und das bei laufendem Motor von meinem Fahrzeug.

Wo sind nun die Mechaniker, die meine Methode gut heißen oder als schlecht beurteilen.


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