Von 0 auf 100 in 2,5sec
Geizhals » Forum » Auto & Motorrad » Von 0 auf 100 in 2,5sec (15 Beiträge, 506 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
Du bist nicht angemeldet. [ Login/Registrieren ]
.
Re: Von 0 auf 100 in 2,5sec
27.01.2009, 14:41:44
Nehmen wir an, das Fahrzeug wird "normal" bewegt, also nicht auf Höchstgeschwindigkeit.
Nehmen wir weiters an, für konstant 100kmh sind 25KW Leistung nötig. In 1 h sind also 100km zurückzulegen, d.h. für 300km sind 75 KWh notwendig.

75 KWh in 10 Minuten aufladen => mit dem Ladewirkungsgrad von insgesamt 70-80% (moderner Akku, Bleiakku hat etwa 50-60%) ist eine Ladeleistung von etwa 650 bis 700 KW notwendig. Das ergibt bei Drehstrom (230/400V mit 400V genutzter Spannung) immerhin rund 1000A

Ein Einfamilienhaus hat einen Anschluß für etwa 20-25 KW (!) rein vom Querschnitt und Sicherung können sich bis etwa 50 KW ausgehen.
Wenn die maximale Leistung genutzt wird, kann so ein Auto in vielleicht 4h aufgeladen werden.

10 Minuten - 700 KW da ist ein eigener Trafo notwendig, der an einer entsprechenden Primärversorgung hängt ....

Für 1 Mio PKW, die durchschnittlich pro Tag 20km bewegt werden, sind also ca 10% der Reichweite pro Tag zu laden, Ladung über Nacht:
75 KWh mit Ladewirkungsgrad => ca 100KWh, davon 10% = 10 KWh ... 10h Ladezeit ergibt also 1 KW pro Fahrzeug und Ladestunde (bei langsamer Ladung innerhalb 10h) - mit 1000000 PKW sind das dann eben 1 Gigawatt Leistung - das ist etwa die Summenmaximalleistung der NÖ Donaukraftwerke ... wir haben in Österreich ca 4 Mio PKW => doppelte Leistung aller Donaukraftwerke in Österreich notwendig => 40% unseres derzeitigen Stromverbrauchs als zusätzlichen Verbrauch für das Laden von Elektroautos.

Jaja, ist eine Milchmädchenrechnung

Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
..
Re(2): Von 0 auf 100 in 2,5sec
28.01.2009, 00:34:13

Nehmen wir an, das Fahrzeug wird "normal" bewegt, also nicht auf
Höchstgeschwindigkeit. Nehmen wir weiters an, für konstant 100kmh sind 25KW
Leistung nötig. In 1 h sind also 100km zurückzulegen, d.h. für 300km sind 75
KWh notwendig.75 KWh in 10 Minuten aufladen => mit dem Ladewirkungsgrad von
insgesamt 70-80% (moderner Akku, Bleiakku hat etwa 50-60%) ist eine
Ladeleistung von etwa 650 bis 700 KW notwendig. Das ergibt bei Drehstrom
(230/400V mit 400V genutzter Spannung) immerhin rund 1000AEin Einfamilienhaus
hat einen Anschluß für etwa 20-25 KW (!) rein vom Querschnitt und Sicherung
können sich bis etwa 50 KW ausgehen. Wenn die maximale Leistung genutzt wird,
kann so ein Auto in vielleicht 4h aufgeladen werden. 10 Minuten - 700 KW da
ist ein eigener Trafo notwendig, der an einer entsprechenden Primärversorgung
hängt ....

Soweit so gut zum Geblubber der Marketingfuzzis.

Zum Rest: Die Energie die heut über die Tankstellen verteilt wird, wird in Zukunft (sofern der Akku im Auto eine Zukunft hat - bis jetzt siehts so aus) halt übers Stromnetz verteilt. Da nicht plötzlich 4 Mio Autos umgerüstet/neugekaut werden, kann sich der Markt drauf einstellen ("woa mit strom kann man geld verdienen - lass uns ein neues kraftwerk bauen"). Wo ist also das Problem? Was willst du uns sagen?
----------------------
Rechenkraft    P/L-Analyse aktueller CPUs und GPUs     Heilige Teekanne
Desktop: Passiv gekühlter 486-SX@25Mhz - 4MB SIMM - 130MB HDD - 250W NT


Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
 

Dieses Forum ist eine frei zugängliche Diskussionsplattform.
Der Betreiber übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich das Recht vor, Beiträge mit rechtswidrigem oder anstößigem Inhalt zu löschen.
Datenschutzerklärung