Sigma DP2 -Totalverriss auf dpreview
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Re: Sigma DP2 -Totalverriss auf dpreview
23.09.2009, 10:33:25
Ich hatte vorletzte Woche schon eine im Warenkorb; der aktuelle Preis von 399€ bei einigen deutschen Händlern (die zT auch als Amazon-Subhändler arbeiten) hat mich weich werden lassen. Doch nicht weich genug, hab sie dann doch wieder nicht geordert.

Das Konzept grosser Sensor in kleinem Gehäuse ist genau meins, jedoch störte mich im finalen "aber jetzt" Entscheidungsfindungsprozess dann jedesmal die ungelenke Brennweite von 43mm. Das ist nicht Fisch nicht Fleisch, eine echte Normalbrennweite als fixed Lens hätte genau diesen zusätzlichen besonderen Willhaben-Effekt den ich wohl noch brauche. So aber habe ich mir dann ein E-450 Kit bestellt und werd dort noch das 25mm/2.8 Pancake drauftun um _fast_ genau das zu haben was ich mir vorstelle - (die PEN ist mir einfach noch zu teuer). Ich möchte das Gerät im Winter in die grosse vordere Jackentasche unten einstecken können, und das wird sich ausgehen.

Leider ist der Markt für das was ich möchte recht dünn gesäht. :-(

Die dpreview-Wertung sehe ich allerdings etwas differenzierter. Mir ist in erster Linie die Bildqualität wichtig, und hier hat sich nicht weniger Punkte erhalten als die diversen DSLR im preiswerten Segment. Dass der AF eher langsam ist und bei Dunkelheit ebenso gröbere Probleme macht, tja, das können die ganzen LifeView Geräte mittels des Kontrast-AF auch nicht besser. Weshalb das so ist darf gerätselt werden, es ist jede moderne 130€ Kompakte mit vergleichbarer Pixelanzahl (= die benötigte Rechenleistung für die Kantensuche ist ca. ident) nicht langsamer bzw. zT sogar deutlich schneller.

KarawankenBär
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Re(2): Sigma DP2 -Totalverriss auf dpreview
23.09.2009, 10:49:19
weitgehende Zustimmung. Allein hier im Forum würden wohl 2 Dutzend Leute auf der Stelle eine Kompakte mit großem Sensor und zumindest 3x Zoom oder Wechselobjektiven um 399 kaufen (body).

Das Angebot wird sich jetzt aber zügig entwickeln.

Dass der AF eher langsam ist und bei Dunkelheit ebenso gröbere Probleme macht,
tja, das können die ganzen LifeView Geräte mittels des Kontrast-AF auch nicht
besser. Weshalb das so ist darf gerätselt werden, es ist jede moderne 130€
Kompakte mit vergleichbarer Pixelanzahl (= die benötigte Rechenleistung für
die Kantensuche ist ca. ident) nicht langsamer bzw. zT sogar deutlich
schneller.


das kritisiere ich auch schon die längste Zeit. Ist mir ebenso unverständlich. Die CPU-Leistung solte in der jetzigen Generation eigentlich da sein, und hyperschnelle AF-Antriebe in den Objektiven sind ebenso verfügbar ... bei Contrast-AF (CAF) muss ja über den optimalen Schärfepunkt hinaus- und dann zurückgefahren werden, weil es kein "stopp, jetzt passts genau"-Signal gibt - im Gegensatz zum Phasen-AF. An dem kann es also auch nicht liegen.

Derzeit scheint die Panasonic GF1 beim CAF das Schnellste am Markt zu sein. Auch schneller als die Oly E-P1 Pen. Wobei diese gerade mit der letzten Firmware auch in Punkto CAF-Speed ein Update bekommen hat. k.A. wie gut das jetzt ist - ich hatte noch keine in der Hand.


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
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Re(4): Sigma DP2 -Totalverriss auf dpreview
23.09.2009, 16:29:28
ich glaube schon - aber noch nicht ganz g'wschind! ;-)

Ich schliesse nicht aus, dass die 7D meine letzte DSLR ist und nachher eine schlanke APS-C EVIL kommt, an der die EF-S sogar weiter nutzbar sind.

Schwere Kameras und Objektive schleppen macht auch mir per se *keinen Spass*. Nur bis dato gab es keine für mich akzeptable Alternative, wenn man halbwegs Speed, Zoom-Flexibilität und gute Bildqualität haben will.

Beim Display für den EVF (Auflösung, Anzeigequalität, minimale Verzögerung) - sind sie aber noch nicht soweit.  

Ich träume also weiter von einer kleinen APS-C Kamera ohne Spiegel und ohne jede Mechanik (Verschluss). Dazu nehme ich, wenn ich leicht unterwegs sein will, dann eben das alte EF-S 18-55 IS Kitobjektiv mit oder aber indoor ein neu designtes lichtstärkeres 2.8er "Micro EF-S"-Zoom. Wenn ich was spezielles brauche, dann eben ein grösseres EF-S Objektiv (z.B. das 10-22).

Wenn Leica an einer spiegellosen Kamera M9 mit so richtig kleinen Zwutsckerl-Objektiven (ja Festbrennweite, kein Zoom - ich weiß) den vollen KB-Bildkreis ausleuchten kann, dann muß es auch möglich sein, für eine APS-C EVIL ebenfalls ein *verdammt kompaktes* 3-fach Zoom mit durchgängig f/2.8 zu bauen.

Ich *schätze* einfach einmal ins Blaue hinein, dass ein 17-50/2.8 mit um ca. 2-2,5cm kürzeren Auflagemass doch mit einer 58er Frontlinse machbar wäre und in etwa mit den Abmessungen des 18-55 IS. Gewicht je nachdem, ob es nur aus Joghurtbecher-Plastik ist oder auch etwas Metall dran ist - sprich irgendwo zwischen 200g (jetziges Kit) und 430g (Tamron 17-50/2.8) - sagen wir einmal 300g in ansprechender Verarbeitungsqualität und Haptik. B-)


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
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Re(9): Sigma DP2 -Totalverriss auf dpreview
19.05.2010, 16:45:12
Ich würde darauf nicht wetten. Weil die Camera-Chips mittlerweile im Großen und Ganzen schon bei weitem gut genug sind. Ein paar Jahre noch, dann sind die noch zu lösenden Detailprobleme auch behoben und für die bildmässige Fotografie ist die Sache gegessen. Aber dann wird nur noch quasi im Millimeterbereich nachgebessert werden.

Bedenke: Die H4D mit ihren Optiken und ihrer Signalverarbeitung liefert heute schon Aufnahmen 60 Megapixel in einer Qualität, die jenseitig sind. Das noch runtergebogen auf normale SLR- bzw. Kompaktbauweise und man kann zufrieden sein.

Natürlich können die vielen gelangweilten, männlichen Fotoamateuere auf der ganzen Welt dann immer noch Jahre lang des Langen und des Bereiten darüber diskutieren, dass und warum ein Bild aus der Camera X mit dem Super-Zoom Y, aufgenommen bei praktisch völliger Dunkelheit bei 3000%iger Vergrößerung mit dem Programm Z immer noch diesen oder jenen Fehler aufweist und sich an immer neuen "Verbesserungen" aufgeilen.

Während dessen hat in Wirklichkeit aber die digitale Fotografie für berufliche Anwender einerseits und ambitionslose Privatnutzer andererseits längst den Status: "uneingeschränkt brauchbar" erreicht. Und nur das zählt. Beide Gruppen können sich jetzt bereits einfach alle paar Jahre mit ihrem Werkzeug eindecken, die einen um sehr wenig Geld, die anderen um gerade so viel wie früher zu analogen Zeiten. Wobei jetzt die Einmalinvestition etwas höher ist, aber die laufenden Kosten dafür niedriger. Was kein Problem ist, solange es Leasingverträge gibt.

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