"Schärfefrage" zu Dslrs
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Re(7): "Schärfefrage" zu Dslrs
08.07.2010, 07:35:09
Na, die typisch patzige CWsoft Antwort.

Ich sagte, dass das Problem meines Freundes absolut nichts mit dem verwendeten Body zu tun hat. Schon im ersten Posting wies ich darauf hin, dass es sich dabei um ein Problem grundsätzlichen Verständnisses der Grundkenntnisse plus Bedienerfehler handelt.

Wie sollte ich da dein Posting ALS ANTWORT auf mein Pposting denn anders verstehen? Ich entschuldige mich auf das Allerherzlichste.

Meine Frage hat den Hintergrund, dass ich selber mit manchen Bodys viel
höheren Ausschuss produzierte als mit anderen, und ich wollte sehen ob der
Freund vielleicht einen jener hat, die auch mir "Probleme" bereiteten. Aber
egal, ich habs ja nicht verstanden - weiter im Text. %-)

Unter den derzeit am Markt befindlichen DSLRs kenne ich keine, die durch Bauweise oder Sensor Probleme mit der Schärfe (ich rede jetzt ausdrücklich nicht von Rauschen, Farbe etc.) hätte. Was allerdings vorkommt sind

a) Ungeduld des Fotografen beim Auslösen und langsamem AF
b) zu wenige AF-Felder, was oftmals zu falscher Auswahl derselben und damit falscher Schärfeebene führt
c) Verwendung von C-AF ohne ausreichende Erfahrung (das kann nämlich bei vielen Kameras ziemlich schwierig werden)
d) defekter AF
e) Objektivfehler aller Art (das häufigste Problem in solchen Fällen), und sei es auch nur ein Adapterfehler (Disstanz) bei Objektiven der frühen Analogzeit
  
Euer CWsoft
persönlich erreichbar unter +43 676 587 8890
Galerien auf http://weinzettl.info
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Re: "Schärfefrage" zu Dslrs
29.06.2010, 21:19:59
Im Prinzip ist die Bildschärfe nur begrenzt von der Art der Kamera abhängig, sondern eher von der Qualität der Optik & wie genau das ganze gefertigt ist. Natürlich ist das wesentlich größere Objektiv einer DSLR auch leichter zu justieren und besser vergütet, als die paar Euro 10x Zoomoptik einer Kompaktkamera. Dazu kann die Knipse die Schärfe nur über den Kontrast AF schätzen, der wieder nur über die Auflösung des Sensors läuft, während jede richtige DSLR einen PD AF hat, der über eigene Sensoren & viel exakter arbeitet. Dazu kommt noch der Effekt eines eigenen Blendenvorhangs im SLR Objektiv, während der Zentralverschluß der Knipse halt nur jeweils in Stufen geöffnet wird > das kann zwar auch gut sein, aber das hängt sehr vom Preis ab - und die Anzahl der Blendenstufen ist sehr beschränkt.

Gegen das Verwackeln hilft die DSLR alleine wenig, mit dem Zwergerl verwackelt man halt schon alleine durch die Größe > wenn man den Auslöser drückt, wird automatisch die ganze Kamera bewegt, weil man sie ja nicht ordentlich halten kann > Bild verwackelt. Aber einen IS gibts für beide Systeme, und am hellen Tag sollten daher mit einer guten Kompaktkamera durchaus gute Bilder gelingen. Meiden sollte man jedenfalls Kameras mit Periskop-Optik - die sind immer grottenschlecht, oder supermini Dinger, da werden schon mal Linsengruppen gespart + je weiter das Ding ausgeschaltet zusammengestaucht wird, umso wackeliger ist es dann im Betrieb. z.B. mit den relativ einfachen Canon PowerShot Modellen hab ich immer wesentlich bessere Erfahrungen gemacht, als mit der zeitgleich laufenden Ixus, auch wenn der selbe Sensor & Bildprozessor drinnen sitzt.

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