Steckdosenleiste und neues Netzteil mögen sich nicht!
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Re: Steckdosenleiste und neues Netzteil mögen sich nicht!
21.12.2011, 10:41:18

Hallo liebe Gemeinde,habe mir vor geraumer Zeit ein neues Netzteil gekauft
und eben so lange Probleme mit meiner Master/Slave-Steckdosenleiste.Die
Steckdosenleiste ist nicht die teuerste, hat aber bisher tadellos
funktioniert. Das Problem ist folgendes:Ich hatte also das neue NT verbaut und
die gesamte Peripherie an die Slave-Dosen angeschlossen, PC angeschaltet und
mit dem Poti die Schaltschwelle gesucht -> Klack - Monitor etc. geht an.
Schalte ich dann den Master, also denPC, aus, bleiben alle anderen Geräte an.
Also Schalte ich die Leiste entnervt am dort angebrachten Schalter aus. Beim
nächsten Anschalten der Leiste (PC weiterhin off) ist die Peripherie aus,
obwohl eine Kontrolleuchte leuchtet, die normalerweise signalisiert, dass die
Slaves Spannung haben. Schalte ich den PC an, leuchtet die Lampe weiter, aber
keines der Slave-Geräte bekommt Strom. Drehe ich jetzt die Empfindlichkeit der
Leiste am Poti komplett runter, dann geht die Kontrollleuchte für die Slaves
aus und wenn ich die Empfindlichkeit wieder hochdrehe, geht sie wieder an und
die Leiste schaltet, die Peripherie bekommt also Strom.Was zum Geier stimmt da
nicht?Wenn's an der Leiste liegt, könnt ihr mir eine empfehlen, die ne
lohnende Investition ist.Gruß in den Süden


häng a USV dazwischn :)
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Re(3): Steckdosenleiste und neues Netzteil mögen sich nicht!
21.12.2011, 11:22:13

Ich dachte, da wäre sone Art Schütz drin.

bin kein Elektrotechniker, aber diese Schaltungen können sowohl elektromechanisch (Relais, Bimetall), passives Bauteil (Polysiliziumsicherungen, Thyristoren) als auch aktiv (kleiner Controller + Sensor) gelöst sein.

Soll diese Hysterese verhindern, dass bei Schwankungen ständig ein- und ausgeschaltet wird?

unter anderem. Mechanische und passive Lösungen von Haus aus eine gewisse Hysterese bzw. Trägheit, die über die Bauweise, Dimensionierung und Toleranzen halt auf einen gewünschten Bereich getrimmt werden. Durch Alterung, Überlast oder Produktionsfehler ändern sich diese Werte und damit das Schaltverhalten.

Wo sind die Elkos (NT?) und was hat deren Lastkurve mit der Hysterese zu tun?

der Einschaltstrom herkömmlicher Netzteile ist relativ hoch, eben um die Elkos in den ersten Sekunden zu laden (ein leerer Kondensator ist im ersten Moment fast ein Kurzschluß), neuere können den "Anlaufstrom" begrenzen, wobei Schaltnetzteile (wie es PC-NT eben von je her sind) unterschiedlichste Störungen (Rauschen, hochfrequente Spitzen aller Art) primär = ins Stromnetz produzieren können. Ich vermute, daß sich dein NT und die Leiste/der Schwellwertregler genau in diesem Punkt nicht vertragen.
Aber ein ETler kann das besser beurteilen und erklären.

Schleif ich die USB Versorgung durch den Verteiler und der PC hängt weiter unabhängig am Netz?

ich nehm an, daß wiederum eine Dose von der Slave-Schaltung ausgenommen ist und der Stromsensor eben durch ein USB-geschaltenes Relais (trivialer geht's kaum) ersetzt wurde.

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