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Re: FRECHHEIT
07.03.2016 12:36:54
Lieber Blogger

Wir möchten die Stellungnahme die wir Ihnen gesendet haben gerne auch unseren Kunden hier zur Verfügung stellen.

Wir haben in unserer Kundendatenbank einen Kunden mit dem gleichen Namen. Herr C. bestellte in 2014 bei uns Waren im Wert von 86,43 € per Lastschrift. Nachdem die Lieferung (vollständig) ausgeliefert war, wurde der Betrag wegen Widerspruch zurückgebucht. Leider blieben zahlreiche Kontaktaufnahmen bis heute ohne Erfolg und der Vorgang musste dem Inkasso übergeben werden. Ein Zahlungseingang ist allerdings bis heute nicht zu verzeichnen.

Verständlicherweise gingen nun in unserem System die "Warnleuchten" an, nachdem Ihre Bestellung einging.
Ich möchte an dieser Stelle an die von Ihnen beschriebene Timeline anknüpfen. Eingang der Bestellung am 11. Feburar - aufgrund der oben beschriebenen Tatsache landete der Vorgang aber zunächst in der Buchhaltung und nicht im Verkauf. Es wurde dann eine Adressprüfung veranlasst, um zu erfahren ob Sie DER Hr. C sind oder ob es sich um eine andere Person handelt.

Aufgrund der Datenschutzbestimmungen darf diese interne Information selbstverständlich in der Prüfungsphase nicht den MitarbeiterInnen außerhalb der Buchhaltung kommuniziert werden um zu verhindern, dass Sie unter Generalverdacht gestellt werden. Insofern entsprach die Auskunft, die Sie am 16. und 17. von unserer Mitarbeiterin erhielten auch dem Wissensstand, den sie zu dem Zeitpunkt hatte. Für sie war der Auftrag deshalb noch nicht ausgeliefert, da das Kissen im Rückstand war.

Am 17. kam von dem von uns beauftragten Inkasso-Unternehmen die Rückmeldung, dass man es nicht zu 100% ausschließen könnte, dass Sie der oben beschriebene Hr. C wären.
Da aber die Zahlung per PayPal einging, wurde der Auftrag freigegeben und er ging erst dann den "normalen Weg" in die Kommissionierung und wurde mit DHL versandt.

Die erste Reklamation von Ihrer Seite erfolgte dann am Freitag, 19.2 um 00:05 Uhr und gleich eine 2. Nachricht 14 (!!) Stunden später um 14:29 Uhr. Frau B hatte allerdings am Freitag Urlaub und eine andere Kollegin war krank. Im Anschluss folgte das Wochenende. Zwar ist unser Lager am Samstag besetzt, aber es sind nur Mitarbeiter in der Kommissionierung im Haus, die die Aufträge vorarbeiten.

Frau B war also am Montag, den 22. wieder im Haus und fragte bei dem Lieferant an, wann wir mit der Nachlieferung des rückständigen Stempelkissens rechnen können. An dieser Stelle muss ich allerdings sagen - Fr. B hätte dies an Sie kommunizieren müssen, dass sie die Prüfung eingeleitet hat. Dies ist leider nicht geschehen.

Am 23.2. wurde dann der PayPal Konflikt gemeldet. Der Vorgang landet wieder in der Buchhaltung. Man muss dazu erwähnen, dass PayPal in einem Streitfall den gesamten Betrag zur Gutschrift einfordert, denn es war gemeldet "Lieferung nicht erhalten". Hier schließt sich dann wieder der Kreis.
Die Kollegin in der Buchhaltung musste den Betrag in vollem Umfang erstatten, obwohl ja ein Teil korrekt ausgeliefert war. Aufgrund der oben beschriebenen Vorgeschichte - die gewisse Parallelen aufweist - dachte nun die Mitarbeiterin in der Buchhaltung, dass Sie evtl. nun doch der oben beschriebene Hr. C sein könnten und den gesamten Betrag zurückfordern - obwohl ja ein Teil ausgeliefert war..
Daraus resultierte dann die Nachricht in dem bekannten "scharfen" Ton.

Nun noch kurz zu der Lochzange. Ich kann gerade nicht beurteilen, weshalb die schwarze Kappe fehlt. Sie müssten hier bitte auf der Verpackung nachsehen, ob dort die Art. Nr. 8929000 steht. Sollte dies der Fall sein, fehlt die Kappe tatsächlich. Sollte dort eine andere Nummer stehen, wurde etwas im Lager vertauscht und versehentlich das falsche Produkt gesendet.

Eine Anmerkung noch zu der Bewertung des Vorrezensenten auf die Sie sich beziehen. Die Behauptung, wir würden kein Paypal anbieten ist schlichtweg falsch. Zum einen bieten wir PayPal an (wurde ja von Ihnen genutzt). Herr K. bestellte per Vorkasse. In der Bestätigung zum Eingang der Bestellung sind alle benötigten Angaben enthalten. Aufgrund der Tatsache, dass hunderte von Kunden es schaffen, eine Vorkasse zu überweisen - der Verwendungszweck ist selbstverständlich die Bestellnummer - gehe ich ebenfalls davon aus, dass die Angaben ausreichend und vollständig sind.
Im Falle des Herrn K wurde nicht nur ein anderer Betrag überwiesen. Es fehlte auch jeglicher Verwendungszweck und noch dazu hatte der Zahler einen anderen Namen als der Besteller. Leider ist es in diesem Falle nicht möglich, eine Zahlung unmittelbar korrekt zuzuordnen.

Selbstverständlich gibt es auch negative Bewertungen.
Natürlich sind nie alle Kunden immer zufrieden und natürlich machen auch wir Fehler. Das ist keine Frage. Wo Menschen arbeiten werden immer Fehler passieren und das wird sich nie ganz ausschließen lassen. Weiterhin sind bei einem so umfangreichen Sortiment Teillieferungen nicht zu vermeiden - da wir auch einen Lagerverkauf haben und somit ein Artikel im Laden verkauft (oder gestohlen) wird und somit sich die Verkäufe/Bestände überschneiden können. In diesen Fällen wird ein fehlender Artikel kostenlos nachgeliefert. Ich denke diese Verfahrensweise ist im Versandhandel nicht so ungewöhnlich und wird millionenfach praktiziert.

Manchmal kommen - wie ich Ihnen hoffentlich schlüssig aufzeigen konnte - aber auch viele "unglückliche" Umstände zusammen, die dann einen Vorgang so laufen lassen wie z. B. dieser gelaufen ist.

Viele Grüße
Ihr eckstein-kreativ Vertrieb
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