Re(4): Würdet Ihr das bezahlen? (Freizeitdrohnenflug mit Folgen?)
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Würdet Ihr das bezahlen? (Freizeitdrohnenflug mit Folgen?)
15.09.2026, 14:15:50
zur Vorgeschichte: bei der Fahrradtour nach Barcelona habe ich die Drohne an der Küste ein paar Kilometer vom Cap de Creus entfernt hochsteigen lassen, als die Guardia Rural mit Auto ankam und sagte, dass dies ein Naturpark sei und Drohnenfliegen hier verboten ist. Er kontrollierte meinen gültigen Drohenführerschein (auch international gültig) und meinen Pass, nahm die Daten auf und sagte, dass dies keine Folgen hat, er mich ins System aufnimmt und nur dann, wenn ich nochmal mit der Drohne in einer Drohnenverbotszone fliege (was mir nicht klar war, da die DJI App meist einen Start in einer Verbotszone nicht zulässt), würde ich bestraft werden. Nun bekam ich 3 Monate später, als ich längst in Österreich bin, diesen eingeschriebenen Brief aus Katalonien und ich nehme an dort steht, ich soll 300 Euro bezahlen. Hier die spanische Schrieb (kam eingeschrieben an) in 6 Seiten (anonymisiert)
Edit: neue Seite für die Bilder:
https://www.directupload.eu/file/d/9408/w8ynb3st_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9408/gsxv6kw4_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9408/jzrd4vx8_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9408/bh5p27s2_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9408/c3tr9yt4_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9408/mzbmj4pg_jpg.htm
Würdet Ihr bezahlen, ja oder nein?

15.09.2026, 19:36 Uhr - Editiert von laCall, alte Version: hier
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Re(4): Würdet Ihr das bezahlen? (Freizeitdrohnenflug mit Folgen?)
17.09.2026, 07:56:52
ist das Bauchgefühl?
nein. Wissen
Gibt's da wo schriftlich und verbindlich
hat PP dankenswerter Weise schon erledigt

Ich habe als Beschuldigter IMMER das Recht, in meiner Muttersprache beschuldigt und ggf. vernommen zu werden. Was ich nicht verstehen kann, ist nichtig.

Wo PP auch recht hat: kommts auf Deutsch, ist es heikler, weil zumindest rechtlich korrekt zugestellt. Aber nicht mehr. Denn es ist immer noch die Frage: was passiert als nächstes? Und zu 99,9% ist das: NICHTS!
Denn wie gesagt: alle in- und ausländischen Anwalts- und Inkassoschreiben sind rechtlich völlig irrelevant. Die EINZIG korrekte Vorgehensweise wäre ein Rechtshilfeansuchen bzw bei Verkehrsstrafen ein Vollstreckungsersuchen. Alles andere ist vollkommen bedeutungslos. Wenn also ein Schreiben von einer einer ÖSTERREICHISCHEN Behörde in der Sache kommt, DANN wirds ernst. Alles vorher ist nur Kindergarten.

Und glaub mir, ich hab das schon mit FR, PL, IT, DE und CZ durchgespielt. Und du darfst genau 1x raten, wieviel ich gezahlt hab!

Exkurs: das gilt aber nur für "offizielle" Strafen, also wasauchimmer von Behörden. Privatrechtliche Forderungen sind davon nicht betroffen. Ich hatte mal eine Mautforderung der italienischen Autostrade", die nach 9J ~200€ wegen einer angeblich nicht bezahlten Maut von mir wollten. Über Anwalt und Inkasso. Das war so rechtens, weil die Autostrade keine Behörde, sondern wie die ASFINAG ein Unternehmen ist.
Bezahlt hab ich trotzdem nix, weil ich nach 9J tatsächlich noch die Mautunterlagen hatte und denen einfach nur gesagt hab: klagt mich oder verpißt euch. (fast wörtlich). Dann kam nie mehr etwas.

Die drohen alle nur, aber MACHEN tun sie am Ende gar nichts, weil das Risiko und der Aufwand viel zu hoch ist.

mfg
AVS



aus gegebenem Anlaß: keine Toleranz für Vladolf Putler!


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