Nikon gibt Analogkameras auf
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@avs
13.01.2006, 16:04:25
Na Hauptsache du kennst dich aus. Ich hab viele Objektive und kübel sicher
nicht 3 davon, nur weil sie durch die brennweitenverlängerung unbrauchbar
werden.Glaub mir: ein handausbelichteter Farbabzug aus der Dunkelkammer dauert
länger als die Rumspielerei im PS. Und "undo" gibts dort auch nicht.Aber ich
mach dir einen Vorschlag: bring deine 5-10MP, wir machen ein Foto und aus dem
machen wir dann eine Ausschnittsvergrößerung auf 50*70cm.Und dann red
weitermfgAVS  


Du sagtest aber vorher was von 20 MP, nicht 5-10. Ich hab eine 6MP Nikon und die reicht eigentlich. Klar hätte ich nix gegen die D2X mit 12 MP aber das ist dann schon genug für 99% der Käufer.
Weiß ja nix über deinen Hintergrund, vielleicht bist du ein Profi im wahrsten Sinne des Wortes und vergrößerst auf 3x2 m aber 50x70 kann eine digitale auch heute schon sehr gut und bei allem was größer ist muß man auch bedenken dass der Betrachtungsabstand abnimmt und dass KB dann auch nicht mehr gut aussieht.

Wenn du wirklich gute Objektive hast dann kannst die ja weiterverwenden, was spricht dagegen ? Canon hat eine Vollformatkamera und die neue Nikon D200 kann auch mit uralt Objektiven verwendet werden.

Aber zu sagen dass man erst 20 MP braucht vor einem wechsel ist IMHO Schwachsinn, nciht böse sein.

Und der Kommentar von wegen PC war nciht darauf gerichtet die Arbeit in der Dunkelkammer zu bagatellisieren sondern eine Feststellung dass einige Menschen (ältere v.a.) sich das nicht antun wollen mit dem PC- das ist so und das berstehe ich gut. Ist schließlich eine völlig enue Welt und wenn man gut sein will muß man sich verdammt viel beschäftigen damit. (was mir ab einem gewissen grad auch zu blöd wird)

13.01.2006, 16:18 Uhr - Editiert von Georg74, alte Version: hier
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Re: Nikon gibt Analogkameras auf
16.01.2006, 15:04:39
jetzt muß ich doch auch noch (4 ch hintereinander - toll!) meinen senf dazu geben:
Zuerst: es ist schwer, die Auflösung von gutem Filmmaterial digital „nachzuahmen“. Da fehlt einmal die Auflösung, ein 0/8/15 KB-Film hat eine Auflösung, die etwa 20 ~ 25 Mio Pixel entspricht (100 u. 200asa Filme). Höher empfindliche Filme haben z.t. wesentlich weniger. Die Spitzenfilme (Profifilme) erreichen wesentlich höhere Auflösung.
Problem: Die Objektive haben fast immer eine geringere Auflösung. D.h. nur die absoluten Spitzenobjektive (Festbrennweiten) haben eine ausreichende Auflösung, um auch das Filmmaterial auszureizen. Bei Verwendung von Agfa Scala oder aber auch eines Kodak Tmax 400 löst der Film immer mehr auf, als die besten am Markt befindlichen Objektive.
Kontrastumfang: Gutes Filmmaterial hat einen zwischen 2 und 3mal höheren Kontrastumfang als die üblichen Digi´s derzeit beherrschen.
Beim Einsatz an Digitalkameras tauchen nun weitere Probleme auf:
Vollformatchip: stärkere Vignettierung bei kurzen Brennweiten. Abbildungsfehler manchmal „besser sichtbar“.
Kleinere Chip Formate wie übliches „APS-C Format“: Die Objektive bekommen einen „Verlängerungsfaktor“ zumeist 1,5~1,6. Somit ist das „echte“ WW ein Problem, weil ein 20er zum wenig spektakulären 32mm und sogar ein 14er somit zu einem 22er mutiert. Spannend wird es unter 20mm. Aber auch da gibt es bereits speziell für Digi_SLR´s mit kleinerem Sensor die Objektive mit 10~20 (22) mm, entsprechend 16~35mm. Also da gibt es Abhilfe. Wegen dem kleineren Ausschnitt fällt der Randabfall der Objektive weniger ins Gewicht, ist somit eigentlich ein + für digi.
Ich persönlich vermisse an meiner Digi-SLR (EOS 20d) eigentlich nur sehr wenig: Gittermattscheibe, Augensteuerung (AF) und den extrem schnellen AF (meiner EOS3), die 7B/sec kann ich verschmerzen (nun immerhin 5b/sec)
Dafür habe ich einen (fast) unendlichen „Film“ drinnen (6GB – gut für mehr als 400 RAW+JPG bzw ~1500 JPG´s bei maximaler Qualität), der es ermöglicht, von einr Aufnahme gleich 20 und mehr Möglichkeiten zu testen. Bei „analoger“ Technik .... hmmm zuerst einmal das Problem mit dem Filmwechsel nach 36 Fotos, dann auch noch die Kosten etc.
Weil wer die Ausschnittsvergrößerung erwähnt hat:
Also mit der Digi mache ich einfach ein paar Bilder mehr, zoome oder gehe näher ran, ....
Zum Thema Belichtungsspanne/Kontrastumfang: Belichtungsreihe – digital zusammensetzen ... eine Lösung. Aber wer braucht es wirklich? Papierbilder schaffen nicht einmal den Kontrastumfang der einfachsten Digitalknipsen.
Fazit: Die Digitaltechnik wird langfristig auch den Film ablösen. Man hat einfach mehr Möglichkeiten.

Ich habe selbst sehr lange gewartet, weil die digis zu langsam (Einschaltzeit, Auslöseverzögerung, Serienbild) waren ... bis zur EOS20d – erst diese „paßte“ in mein Anforderungsprofil.


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