Fuji S9500 und Sony DSC-R1
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Fuji S9500 und Sony DSC-R1
09.10.2006, 07:34:50
hallo fotoprofis!

brauche eure hilfe. bin am ueberlegen mir eine neue digicam zu kaufen.
grund: der 3-fach optische zoom meiner canon kompaktkamera und diverse andere einschraenkungen bringen mich manchmal zur verzweiflung...
habe vor 10 jahren schon mit spiegelreflex photografiert, muss aber zugeben dass es mir nichts sagt, wenn da steht 14,5-45 bzw 28-300 oder 18-100...
hab einfach immer das objektiv genommen das fuer das photo am besten gepasst hat ;)

habe nun aufmerksam die forumsbeitraege zu den digis gelesen und festgestellt, dass ihr in der 600 Euroklasse ueber olympus E-500 oder nikon D-50 diskutiert. iraki meint zb es waere da noch besser in eine kompakt zu investieren, ok, vielleicht eroeffnet sich die schoene welt der SLR's erst jenseits der 1000 euro, kenn mich da nicht aus.

aber fuer mich als einsteiger waere es auch interessant zu wissen worin im vergleich zu den oben angegebenen der nachteil einer fuji S9500 liegt? http://www.geizhals.at/a159866.html
fuer mich hoert sich 10-fach optischer zoom (28-300) einfach geil und sehr verlockend an. der preis (250eur) ist auch wahnsinn!
dieselben fragen gelten fuer die sony. http://www.geizhals.at/a165130.html  
sind das billigversionen fuer allrounder oder was...?

ich wuerde zb die sony dsc-r1 in hongkong um rund 400 euro bekommen.
zuschlagen oder lieber etwas mehr in eine D-50 investieren?

koennte mich bitte auch wer ueber folgendes aufklaeren:
CMOS (21.5x14.4mm)
CCD (1/1.6")
CCD (23.7x15.6mm)
was ist besser? kleiner, groesser?


fragen ueber fragen... :)



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Re: Fuji S9500 und Sony DSC-R1
09.10.2006, 08:35:29
Eine S9500 für EUR 250,-. Gibts wohl nur in Hong Kong ;-)

Zurück zum Thema:
Fotografiere selbst mit einer S9500. Hab in der Zwischenzeit über 4000 Auslösungen. Tolle Kamera, wenn Du folgende Fehler nicht machst:
1.) Die S9500 ist KEINE D-SLR, also macht es auch keinen Sinn, sie mit dieser Klasse zu vergleichen
2.) Die S9500 macht, gemessen in der Kompaktklasse, tolle Fotos, aber es macht keinen Sinn sich Fotos (9MPix) einer Kompaktkamera im Maßstab 1:1 auf dem TFT auf Bildfehler hin zu überprüfen.  Diese Vergrößerung würde einem Ausdruck in Größe DIN A0 ensprechen und dafür ist die Kamera definitiv nicht gemacht.
3.) Du mußt, für optimale Ergebnisse bereit sein, Dich mit der Kamera auseinander zu setzen. Ist keine Pick & Shoot Kamera.

Was das Objektiv angeht: Die S9500 hat ein Tamron Objektiv (kein Wechselobjektiv), die Verzeichnung ist akzeptabel, die CA erträglich. Das Tele (300mm KB) ist nur bei gutem Licht freihändig nutzbar (da ansonsten die Verschlusszeiten zu lang werden und man verwackelt). Die Ergonomie der Kamera ist (fast) perfekt.
Leider wurde die Schreibgeschwindigkeit auf Compact Flash Karten von Fuji bei der S9500 künstlich kastriert und daher sind die xD-Karten im Einsatz schneller. Merkbar ist die Sache aber nur, wenn du den Serienbildmodus oft nutzt.
Das Bildrauschen ist bis ISO 800 erträglich und für eine Kompaktkamera vorbildlich niedrig. ISO 1600 ist IMHO unbrauchbar.

Ich persönlich bin mit der Kamera zufrieden und kann sie empfehlen. Man bekommt ein gutes Gerät zu einem fairen Preis, allerdings für EUR 250,- ist sie ein echtes Schnäpchen!

Bye
Alpenländer

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Re: Fuji S9500 und Sony DSC-R1
09.10.2006, 08:38:46
Hallo!
Also: Je größer der Sensor ist, desto größer sind auch die Pixel => geringeres Bildrauschen. Manchmal auch höhere Dynamik.
Bei den Kompaktknipsen mit 1/2,5" Sensoren sollte man eigentlich eher nicht mit höherer Empfindlichkeit fotografieren. Ich habe 2 Digis mit 8mio Pixel, eine EOS 20D und eine Nikon 8700. Die EOS 20D (SLR mit Sensor in APS-C-Format) hat bei 1600ASA noch immer kein höheres Rauschen, als die Nikon bei 100ASA. Die Nikon hat auch einen sehr kleinen Sensor.
D.h. bei guten Lichtverhältnissen liefern die Digis mit kleinen Sensoren sehr wohl gute Bildqualität, wenns Licht weniger wird, da ist die Kamera mit großem Sensor weit überlegen. Die Sony DSC R1 hat einen für Bridge Kameras extrem großen Sensor. Die erreichbare Bildqualität ist dementsprechend spitze. Das Rauschverhalten entspricht etwa dem einer Nikon D50/70 oder EOS 300D. Die angeführte Fuji kenne ich nicht.

Einschränkungen der Bridge-Kameras: Kein Wechselobjektiv, vielfach kein "richtiges WW", wobei die SOny hier wiederum Punkten kann (entspricht Kleinbild 24mm)
Nachteile: elektronischer Sucher oft mit leichter Zeitverzögerung bzw Wischeffekte bei Bewegung. Zumeist langsamer Autofokus. Manuelle Fokussierung schwierig bis unmöglich, da die Schärfebeurteilung im elektronischen Sucher kaum möglich ist. Deutlich höherer Strombedarf als eine SLR. Höhere Einschaltverzögerung.
Vorteil dafür: leichter und kleiner als eine SLR mit "Standardzoom".

Aus diesem Grund habe ich auch eine Bridge und eine SLR, da fürs "richtige Fotografieren" die SLR um Häuser besser geht. Dafür habe die kleine Nikon viel öfter mit, da die SLR samt 3 oder 4 Optiken doch schon recht heftig wiegt.

Es kommt also darauf an, welchen Qualitätsstandard du setzen willst, ob zukünftig auch in bessere Optiken investiert werden soll etc.
Interssant ist jedoch nicht nur die D50 - es gibt recht interessante Geräte von Canon, Sony, Pentax und Olympus. Wie die anderen SLR-Hersteller
Interessant sind vor allem Hersteller, die einen Verwackelschutz anbieten, am Besten in der Kamera. Bei Digi-SLR´s ist auch eine "Anti-Staub" Einrichtung empfehlenswert.
Bei einer Bridge gibt es das Staubproblem klarerweise nicht.

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......
Re(6): Fuji S9500 und Sony DSC-R1
09.10.2006, 10:46:09
Die Canon Digital IXUS 400 hat einen Brennweitenbereich von 36 bis 108 mm, also 3-fach Zoom. Ist im üblichen Rahmen für Kompakte (3-4 fach Zoom), nur die Super Zoom Kameras haben deutlich mehr, müssen dann aber auch mit anderen Problemen kämpfen.

Kürzere Verschlusszeiten erreichst Du nur mit mehr Licht (Blitz), höheren Lichtempfindlichkeiten (ISO 800 und tw. mehr) oder besseren Objektiven (kleineren Blenden).

Solltest Du die größeren Telebrennweitenbereiche oft nutzen, solltest eventuell auch über eine Kamera mit IS (Image Stabilisation = Verwacklungsschutz, optische oder elektrisch) nachdenken. Bringt zwar nur was bei stehenden Motiven, aber dort dafür angeblich viel.

Der Preis sollte IMHO nicht das einzige Kriterium sein. Was nützt mir eine billige Bridgekamera, wenn ich eine Kompakte (z.B. F30) benötigt hätte, die im übrigen auch sehr gute Abbildungseigenschaften besitzt?
Überlege Dir deswegen gut, wo und unter welchen Bedingungen Du zukünftig die Kamera einsetzen möchtest bzw. wie oft Du mit Deiner IXUS bis jetzt nicht das Auslangen gefunden hast. Erst wenn Du das Einsatzgebiet genau abgrenzen kannst ist es IMHO an der Zeit auf den Preis zu schauen.

Ich befürchte, wenn Du schreibst, daß Dir der Zoombereich der IXUS nicht ausgereicht hat, Du mit den Bridgekameras auch nicht glücklich wirst. Die Sony hat kaum mehr als deine IXUS und die Fuji wirst nicht oft in diesem Brennweitenbereich verwenden können, zumindest nicht freihändig.

Alte Faustformel (für Kameras ohne IS):
Längste mögliche Verschlusszeit für ein brauchbares Foto = 1 / eingestellte Brennweite KB -> d.h. für die Fuji bei 300 mm KB Verschlusszeiten von max. 1/300 und darunter. Das schaffst nur bei viel Licht (Sonnenschein) oder eben hohen Empfindlichkeiten (dann leidet die Bildqualität).
Ausnahme: Du bist bekennender Stativ-Schlepper. Dann ist alles wieder gut  ;-)

09.10.2006, 10:58 Uhr - Editiert von Alpenländer, alte Version: hier
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