Re(3): Wo gibts die
Geizhals » Forum » Wo finde ich ... ? » Wo gibts die "besseren" Spaceballs / Gyrotwisters (6 Beiträge, 17 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
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.  Re: Wo gibts die  (airboy am 13.12.2001, 22:02:19)
..  Re(2): Wo gibts die  (JK am 19.12.2001, 22:48:43)
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Re(3): Wo gibts die
19.12.2001, 22:52:50
Stellen Sie sich vor, Sie halten ein Glas mit Eiswürfeln an der Öffnung in der Hand und schleudern diese nun an der Aussenseite entlang

Der GyroTwister arbeitet ohne Batterie! Er wird vom Benutzer durch reine Muskelkraft auf Touren gebracht.
Im Inneren des Gerätes befindet sich ein ca. 200gr schwerer Rotor, das Herzstück des GyroTwister.
Wird dieser einmal in Bewegung versetzt, entsteht ein Drehimpuls um die Achse. Wie sich ein solcher Drehimpuls auswirkt, ist jedem Radfahrer bekannt. Setzt man sich auf ein stehendes Rad, fällt man um. Je schneller man aber fährt, umso stabiler wird es. Für die Lenkbewegung muss deshalb mit zunehmender Geschwindigkeit mehr Kraft aufgewendet werden.
Genauso baut der Rotor im Inneren des GyroTwister eine Stabilität auf, die durch das Trägheitsmoment (die Schwungmasse ist ca. 2cm von der Achse entfernt), sowie der Rotationsgeschwindigkeit verursacht wird. Der Benutzer versucht nun, den Rotor und somit die Rotationsachse seitlich zu kippen und übt dabei ein Drehmoment auf den Rotor aus. Der Kreisel reagiert hierauf mit einer Gegenbewegung, er möchte sich wieder aufrichten. Diese Kraft heisst "Präzession".
Die Gegenbewegung ist wesentlich stärker, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.
Das Prinzip der Präzession dürfte jedem bekannt sein, der einmal einen Fahrrad- oder Autoreifen auf der Straße gerollt hat. Dieser läuft zuerst geradeaus, kippt dann nach links oder rechts weg und richtet sich dann gleich wieder auf, um noch einige Umdrehungen weiterzutaumeln.
Im Gegensatz zum Reifen, der auf der Strasse entlangrollt befindet sich der Rotor innerhalb des GyroTwister jedoch in einer kreisförmigen Führung.
Er kann sich deshalb nicht vollständig aufrichten, sondern die Präzession wird von der Führung kanalisiert. Der einzige "Ausweg" für den Rotor ist es somit, innerhalb der Führung "wegzurollen" und dabei die Geschwindigkeit des Rotors zu erhöhen.
Zwischenzeitlich hat der Benutzer das Gehäuse jedoch schon um eine weitere Viertelumdrehung gekippt und der Rotor präzessiert weiter. Dieser Vorgang setzt sich ständig fort. Die Energie, die der Benutzer dabei aufwendet wird in zunehmende Drehzahlen des Rotors umgesetzt.
So ist es möglich, den Rotor auf bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute zu beschleunigen, wobei um den Rotor Kreiselkräfte entstehen, die das 75fache des Eigengewichts des Rotors betragen, also 15(!)kg.
Wenn der Rotor nicht mehr vom Benutzer bewegt wird, wird die in der Rotation gespeicherte Enrgie durch Reibung wieder aufgezehrt.

Neu: Jeder GyroTwister wird ab sofort mit GyroGrip-Band ausgeliefert. Dieses rund um den GyroTwister verlaufende Gummiband sorgt dafür, dass der GyroTwister besser in der Hand liegt, insbesondere wenn man bei der Benutzung schwitzende Hände bekommt.


airboy
Wer steht vor der Tür und pumpert?
Es ist das Christkind mit seinem Klumpert!

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....  Re(4): Wo gibts die  (JK am 19.12.2001, 22:57:39)
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