Software für Passwortschutz größerer Datenmengen
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Re(8): Software für Passwortschutz größerer Datenmengen
07.05.2007, 11:28:05
Ich bin nicht patzig aber du gibst hier heiße Luft ab ohne dass Thema zu kennen

Du legst es offensichtlich bewusst darauf an, andere blöd von der Seite anzumachen, ohne dass ich dir dafür nur den geringsten Anlass gegeben hätte, da ich weder deine technischen Angaben als falsch hingestellt noch dich sonst in irgendeiner Art und Weise angegriffen habe. Ich habe es lediglich gewagt mein Unverständnis bzw. meine Zweifel bezüglich des Plausible-Deniability-Konzepts bei großen Datenmengen in den Raum zu stellen, was dich wiederum leider dazu veranlasst einen Mangel an sozialen Umgangsformen auszuleben, statt inhaltlich darauf einzugehen und ev. Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Ich hab keine Ahnung (das ließe sich wieder schön für einen Untergriff zitieren ), warum du so abgehst bzw. was dir über die Leber gelaufen ist.

Also WEIßT du auch hier nichts sondern verlässt dich auf die Angaben des
Herstellers, das ist imo ein großer Unterschied.

Spar dir die herablassende Großschreibung und leg lieber größeren Wert darauf das Zitat richtig zu erfassen, da es mir in dem Punkt nicht um die Sicherheit der Verschlüsselung bzw. der Umsetzung gegangen ist, die auch bei Truecrypt nur ein winziger Bruchteil der Nutzerschaft persönlich verifiziert bzw. dazu in der Lage ist. Gerade diesen Aspekt der Überprüfbarkeit sehe ich - wie bereits erwähnt - als großen Pluspunkt gegenüber kommerziellen Vertretern, beispielsweise Bestcrypt, an.


"Those who would sacrifice a little privacy for more security, deserve neither privacy nor security."
(c) Benjamin Franklin

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Re(10): Software für Passwortschutz größerer Datenmengen
08.05.2007, 11:46:55
Eben, in der Zeit wo du dein Unverständnis hier zum Ausdruck gebracht hast (mehrfach) und dich über meine soziale Inkompetenz aufregst, hättest du ca. 3x
nachlesen können um was es hier genau geht und mit mir eine fachlichte Diskussion mit Argumenten führen können anstatt dich schmollend in eine Ecke zu verkriechen und große Töne ohne Inhalt zu spucken.

Dieses Unverständnis habe ich deshalb mehrmals gezielt angeführt, um eben nicht als jemand dazustehen, der große Töne spuckt, sondern lediglich in diesem Mechanismus keinen sonderlichen Vorteil erkennen kann bzw. konnte, deshalb auch die Verwendung des Konjunktivs ("dürfte es doch rasch auffallen") und das Stellen von Fragen ("Wieso?"). Du hast diese von mir bewusst ins Gespräch einfließende Schwächeposition ausgenutzt, um die Diskussion auf herablassende Art und Weise auf eine persönliche Ebene zu bringen, auf die ich nie wollte, aber wenn mir diese aufgenötigt wird, dann nehme ich sie an und weise auf die vorliegende Unart hin (partieller Mangel an sozialen Umgangsformen).

Zum Thema Nachlesen: der entsprechende Wikipedia-Eintrag hat mein Problem bezüglich dieser Funktionalität nicht beantwortet und auch der Link von littleo auf die Truecrypt-Homepage hat nichts gebracht, was mir nicht schon bekannt war. Statt die Arroganzschiene zu wählen, wäre es ein Leichtes gewesen, auf meinen Einwand von Anfang an einzugehen und in ein paar Sätzen richtigzustellen. Damit hätten wir uns beide diesen Hickhack ersparen können.


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Re(8): Software für Passwortschutz größerer Datenmengen
07.05.2007, 11:28:36
Auf Deutsch:
Du kannst einen gewissen Bereich (Container A) verschlüsseln. Innerhalb diesen
Containers A kannst Du einen weiteren Container B anlegen und verschlüsseln.

Ein "totalitäres Regime" aka adversary forces kann den User nun zwingen sein
Passwort preizugeben, wobei dieser nun das Passwort zu Container A
ausplaudert. Die Architektur bzw. das Prinzip von Truecrypt macht es jedoch
unmöglich festzustellen, ob in Container A noch weitere Container liegen. Man
kann auch nicht beweisen, daß keine weiteren Container im "äußeren" Container
A liegen.

Ich habe mir den Wikipedia-Eintrag zuvor schon durchgelesen, nur hat sich dadurch mein diesbezüglicher Zweifel nicht aufgelöst, weshalb ich hier nachgehakt habe.

Aus der Sicht des Angreifers: Das Passwort zu Container A wurde zwangsweise offenbart und es lässt sich (IMHO) zunächst nicht feststellen, ob nun weitere Container innerhalb von A liegen. Es wurde also ein LW A (in der Realität ein anderer Buchstabe) gemountet, das einen bestimmten Speicherplatz zur Verfügung stellt - um nicht verdächtig zu erscheinen, vesteckte Container zu beinhalten, ohne den geringen Overhead zu berücksichtigen, genau soviel wie das Container-File selbst beansprucht. Der nächste logische Schritt wäre doch, zu überprüfen, ob der Speicherplatz auf LW A tatsächlich auch vollständig genutzt also beschrieben werden kann.

o) Falls nein, also ein großer Teil nicht verwendet werden kann, liegt es doch auf der Hand, dass es noch weitere Container gibt und der Betroffene gezwungen wird, auch deren Passwörter herauszurücken.

o) Falls ja, also alles (ohne verräterische Warnmeldung) überschrieben werden kann, wären auch die versteckten Daten vernichtet. Das dürfte allerdings im alltäglichen Betrieb nicht sonderlich praktisch sein.

Wo liegt mein ev. vorhandener Denkfehler?

[sarcasm]
Bei der Millionenshow soll man auch nur auf den Knopf drücken, wenn man die
Antwort auch wirklich kennt....
[/sarcasm]

Sind solche Sprüche nötig um die persönliche Überlegenheit zum Ausdruck zu bringen? Ich will hier lediglich eine inhaltliche Diskussion und keinen Glaubenskrieg, was doch möglich sein muss.


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Re(10): Software für Passwortschutz größerer Datenmengen
08.05.2007, 11:48:18
Dein erster Denkerfehler ist, dass diese Daten nicht im physischen Sinn
versteckt werden sondern in anderen Daten versteckt sind aber so, dass sie wie
zufällige Daten aussehen. Vergleichbar mit einem Bild in dem du Informationen
versteckst aber so, dass es wie Rauschen aussieht.

Es geht eben über "simple" Steganographie, dessen Konzept mir wesentlich schneller einleuchtet, hinaus, weshalb sich mein Fokus auf das Verstecken von großen Datenmengen konzentriert hat.

Warum nicht, genau das willst du ja mehr oder weniger. Du hast Daten, die deinem totalitärem Regime nicht in die Hände fallen sollen, da wäre es doch besser, diese Daten würden vernichtet wenn man ohne das nötige Wissen darauf zugreift?

Und genau das ist das Stichwort, auf das ich gewartet und mir mittlerweile durch das Anführen von mehreren Möglichkeiten selbst formuliert habe.

Die versteckten Daten werden also einfach überschrieben und somit gelöscht. Was ist mit meinem Einwand, dass so ein Vorgehen im alltäglichen Betrieb nicht sonderlich praktisch wäre, da die Gefahr von Datenverlust bestünde? Gäbe es eine Warnmeldung vor dem Überschreiben, würden doch auch die Angreifer davon in Kenntnis gesetzt werden, dass sich da noch etwas befindet.

Eine mir in den Sinn kommende Möglichkeit wären zwei verschiedene Passwörter für den Zugriff auf Container A, also eine Trennung zwischen Private/Public-Zugriff. Wird das bei Truecrypt auf diese Weise umgesetzt (AFAIK existiert für den Zugriff auf den äußeren Container aber nur ein Passwort)?


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