am 17. Oktober wird die neue Olympus Pro DSLR vorgestellt...
Geizhals » Forum » Foto & Video » am 17. Oktober wird die neue Olympus Pro DSLR vorgestellt... (51 Beiträge, 529 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
Du bist nicht angemeldet. [ Login/Registrieren ]
........
Re(8): am 17. Oktober wird die neue Olympus Pro DSLR vorgestellt...
06.09.2007, 14:49:33
Das Zuiko 90~250mm entspricht einem KB 180 bis 500 - und das bei Lichtstärke
2,8 !!


na ja, es "entspricht" vom Bildwinkel her. Und Lichtstärke 2.8 stimmt auch in Punkto Zeit/Blendenkombination bei gegebenen Lichtverhältnissen. Das ist wichtig und gut, aber nur die "halbe Miete".

Keineswegs vergleichbar sind u.A. Tiefenschärfe/Bokeh, Perspektive (abhängig vom Motivabstand), Schärfe und Rauschen bezogen auf das "Endprodukt" - das fertige Foto im gewünschten Format. Die Crop2x 3 Oly Sensoren (4/3) haben einfach nur 1/4 der Fläche von KB, darum muß das fertige Bild entsprechend stärker vergrössert werden - und da bleibt die Leistung dann wieder auf der Strecke. ;-)

Auch wenn die hochwertigen Oly-Objektive gute Lichtstärke haben, darf man sich davon nicht blenden lassen. f/2.am Crop 2x Sensor bedeutet nicht in jeder Hinsicht dasselbe wie f/2.8 an einem grösseren Snesor bzw. an KB.

Im Autovergleich: Ein Motor mit 150 kW in einem PKW mit 1500 kg Gewicht (beladen) sorgt für recht ansprechende Fahrleistungen. In einem LKW mit 40 Tonnen (nicht überladen) liefert ein Motor mit der gleichen Leistung von 150kW ziemlich sicher sehr viel wenig zufriedenstellende Fahrleistungen. Beide Motoren haben 150 kW - auf dem Prüfstand wissenschaftlich einwandfrei zu belegen. Ohne das gesamtsystem zu betrachten, sind die Motoren vergleichbar. Wenn man die gesamt-Situation miteinbezieht, sind sie aber pülötzlich nur noch eingeschränkt vergleichbar. ;-)

Genauso muß man in der Fotografie Brennweiten und Lichtstärke auf die Sensorfläche (bzw. das fertige Endprodukt "Foto") beziehen.  

Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
.........
Re(9): am 17. Oktober wird die neue Olympus Pro DSLR vorgestellt...
06.09.2007, 19:59:34
Über die auswertbare Linienauflösung bzw. Schärfe der Olympus Objektive kann man ruhig diskutieren, bei mancher Optik wird gemunkelt, sie wäre für 40 MPixel ausreichend .... So weit sind die zugegeben kleinen Sensoren noch nicht.
Ich denke, Olympus ist sehr wohl in der Lage, Objektive zu konstruieren, die absolut dem Profianspruch gerecht werden.
Der "APS Sensor" von den anderen Anbietern ist auch bedeutend kleiner, als die Vollformatigen. Im Endeffekt ist eine Sache dabei entscheidend, wie gut harmonieren die Optiken mit der jeweiligen Kamera. So wie in der Vergangenheit der Farbstich mancher Objektive (oder eigentlich Hersteller) bei Verwendung von entsprechend passenden Filmen nicht aufgefallen ist, bei anderen jedoch sehr deutlich ... so wird es auch bei Kamera/Objektiv Kombinationen aussehen, manche erscheinen optimal, manche katastrophal. Das Megapixel allein einfach nicht recht viel vom tatsächlichen "Informationsgehalt" bedeuten, sehe ich selbst, wenn ich meine eigenen Digis vergleiche. Es ist einfach die Kombination von Sensor, elektronischer Verarbeitung und Objektiv.

Daher kann man nicht sagen, dies oder jenes wird nicht funktionieren.
Kleine Sensoren sind nur bei höheren Empfindlichkeitsstufen benachteiligt. Und bei der Lichtstärke der Objektive, wird man selten mehr als 800Iso benötigen, und bis 800 ist der Sensor sicherlich brauchbar.
Sensorgröße allein macht es nicht aus, das sehe ich im Vergleich einer Nikon Coolpix 8700 und einer wesentlich neueren Panasonic Lumix FZ50. Die alte Coolpix hat weniger Fläche pro Pixel zur Verfügung, liefert aber die besseren Ergebnisse - beide bei 100 Asa, höhere Einstellungen sind kaum zu empfehlen.
Ich denke, da wird es bei den SLR´s kaum anders sein, manches (z.b.) Tamron Objektiv mag mit einer Nikon optimale Ergebnisse bringen, muß aber nicht zwangsläufig mit einer Canon oder Sony gleichwertige Ergebnisse liefern.
Sogar bei den "In house" Lösungen gibt es Kombinationen, die sehr gut erscheinen, andere eben nicht.
Olympus hat den Vorteil, keinerlei Altlasten zu haben, also überhaupt keine Rücksicht auf Film oder sonst etwas nehmen. Olympus kann und wird auch ausschließlich für den kleinen Bildsensor entwickeln. Das Auflagemaß ist dementsprechend optimiert (ist es bei APS formatigen nicht).
Warten wir einmal die ersten Vergleichsaufnahmen ab. Die werden zeigen, welches Ergebnis zu erzielen ist. Letztendlich sind 8 bis 10 MPixel bei weitem genug für die Hobbyfotografie und auch professionelle Fotografie, wo es nicht unbedingt zu Plakatgroßen Ausarbeitungen kommen wird.

Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
...........
Re(11): am 17. Oktober wird die neue Olympus Pro DSLR vorgestellt...
07.09.2007, 11:10:03
Ja, technisch wird es möglich werden, aber aus physikalischer Sicht macht es keinen Sinn, weil
1) Es wird weiter das Problem bestehen, je kleiner die Pixel werden, desto weniger Lichtmenge erfassen sie, desto stärker muß verstärkt werden => Rauschgeneratoren
2) Die Auflösung der Objektive läßt sich kaum jemals so weit steigern, daß ein Prosumer Objektiv eine auch nur annähernd die Auflösung der Chips "befriedigen" ganz zu schweigen von den EInsteigerobjektiven. Derzeit gibt es eigentlich kaum Objektive für DSLR´s, die eine ausreichende Auflösung für die letztaktuellen Chips (21MP bei VF, 12MP bei APS) bringen. Im Allgemeinen wird der Cip somit gar nicht voll genutzt. Denn dafür muß man tief in die Tasche greifen und zu den Profilinien greifen, wobei nicht einmal diese dei Auflösung bis zum Bildrand schaffen.

Gleiches haben wir doch auch bei den "Knipsdingern", warum bedienen sich die Hersteller solch alteingesessenen Herstellern wie Zeiss, Schneider Kreuznach etc =? Weil diese wissen, wie man hochauflösende Objektive konstruiert (Panasonic, Sony, etc wissen das nicht).

Ich meine nach wie vor, wenn z.b. Panasonic der FZ50 einen Chip mit 6 bis maximal 8MP beschehrt hätte, dafür die Signalverarbeitung etwas abgeändert hätte, wäre sie wahrscheinlich eine bessere Kamera. Aber alle sind vom Pixel Wahnsinn ergriffen worden, auch wenn die Objektive es nie und nimmer schaffen, es wird nur Rauschen produziert, aber hauptsache wir haben eine Hosentaschenkamera mit 10-fach Zoom 100x Digitalzoom und 50MP

Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
.........
Re(9): am 17. Oktober wird die neue Olympus Pro DSLR vorgestellt...
08.09.2007, 18:52:35
Genauso muß man in der Fotografie Brennweiten und Lichtstärke auf die
Sensorfläche (bzw. das fertige Endprodukt "Foto") beziehen.  

Ganz neue Definition. *kopfschüttel*(ganz ehrlich)

Bewertest Du hier technische Meisterleistung auf Basis der Machbarkeit? Ganz falscher Ansatz, denn das ist beim Fotografieren ohne Bedeutung. Es ist auch egal, wie groß der abgedeckte Bildkreis ist (3, 5, 8cm oder mehr), solange er ausreichend für meine Kamera (Sensor, Film etc.) ist.

Mich interessiert nicht das 135er meiner Bronica, wenn ich mit meiner Nikon oder Leica arbeite, mich interessiert nicht das 85er meiner Nikon, wenn ich mit Olympus E-System arbeite. Mich interessiert nicht mal mein geliebtes 85/2,0 aus dem OM-System von Olympus, wenn ich mit einer Kamera des E-Systems vom selben Hersteller arbeite. Ich verwende in einem solchen Fall nur Objektive aus dem E-System, wiewohl ich die Nikkore wie die OM Zuikos (und auch die Objektive der Leica) dank des Auflagemaßes an jeder E-Kamera verwenden könnte..

Zweiter Punkt: Seit wann "muss" ich die Lichtstärke auf die Sensorgröße beziehen? (Fast wäre mir jetzt die ?-Taste steckengeblieben.)

Welche Auswirkungen hat Lichtstärke für mich als Fotograf hauptsächlich? Kleinere Blende, kürzere Verschlusszeit, niedere ASA. Anders ausgedrückt: perfekte Aufnahmen bei geringerem Licht. Dabei ist völlig egal, welches Aufnahmeformat ich verwende; was einzig zählt, ist die Kombination Blende/Zeit, bei der mir höhere Lichtstärke mehr Spielraum verschafft. (Nein, zumindest einen weiteren Punkt kenne ich auch, will aber heute noch mit meiner Antwort fertig werden.)

Bei Thema Brennweite kann ich Deinen Ansatz rechnerisch wenigsten noch verstehen, wenn er auch nicht aus der Sicht des Fotografen, sondern des Technikers, dessen Meinung bei der Entstehung einer Bildkomposition allerdings keine Rolle spielt, entspringt.

Ich beurteile die Auswirkungen allerdings aus der Sicht des Fotografen und dessen Interesse am bildhaften Ergebnis, nicht aus der Sicht eines Technikers, der die Grundlagen für die Objektiv-Konstruktion erarbeiten muss.

GrummelGrumpf
Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
 

Dieses Forum ist eine frei zugängliche Diskussionsplattform.
Der Betreiber übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich das Recht vor, Beiträge mit rechtswidrigem oder anstößigem Inhalt zu löschen.
Datenschutzerklärung