Widerruf mit Hindernissen
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. PLONKED von niw: Richtlinien   (Tapetenwechsel am 25.06.2008, 08:37:00)
Vom Autor zurückgezogen oder Autor hat seine Registrierung nicht bestätigt  (kuli_d am 31.05.2008, 18:13:20)
.. PLONKED von niw: Richtlinien   (Tapetenwechsel am 25.06.2008, 08:39:33)
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  Mein Kauf bei samanyo  (discordia am 13.06.2008, 09:46:41)
  Bestellung von zwei Nokia 6220 Classic  (hitman90 am 27.06.2008, 23:20:19)
Vom Autor zurückgezogen oder Autor hat seine Registrierung nicht bestätigt  (khauser am 28.06.2008, 09:05:32)
  Meine Erfahrungen mit samanyo  (User105859 am 28.07.2008, 22:35:41)
Widerruf mit Hindernissen
04.08.2008, 20:22:26
Ich eher schlechte Erfahrungen mit SamanYo gemacht. Ich hatte ein Nokia 6267 im Onlineshop bestellt. Die Ware war als "sofort lieferbar" deklariert. Nachdem ich per Vorkasse bezahlt hatte (warum war ich auch so blöd???), tat sich erst mal über eine Woche gar nichts. Dann wollte ich mal telefonisch nachhaken, was denn los sei. Bei SamanYo jemanden ans Telefon zu bekommen ist eine Mission Impossible. Also habe ich es per E-Mail versucht. Nach der zweiten E-Mail und der ersten Androhung meinerseits, dass ich die Sache im Zweifel auch auf dem Rechtsweg klären würde, kam endlich eine Antwort. Es tue ihnen leid, aber die Geräte vom Typ 6267 hätten einen Softwarefehler und würden an Nokia eingesendet. Eine Lieferung sei aber innerhalb von drei bis vier Werktagen möglich. Also habe ich eine weitere Woche gewartet. Als ich dann nach über einer Woche nachgefragt habe, waren die Geräte angeblich noch immer nicht von Nokia zurück. Da ich nicht länger warten wollte, habe ich von meinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht und um Rückerstattung des Kaufpreises innerhalb einer angemessenen Frist gebeten. Weder eine Bestätigung noch sonst irgendeine Reaktion kam. Auf mehrfache Anfragen per E-Mail (ans Telefon ging nach wie vor niemand) dann endlich wieder ein Lebenszeichen. Mein Geld würde mir umgehend erstattet. Eine weitere Woche später, auch erst auf mehrfache Nachfragen und Androhung des gerichtlichen Mahnverfahrens, erhielt ich eine E-Mail aus der Buchhaltung. Ich sollte meine Kontoverbindung mitteilen. Das hatte ich zwar in meinem Widerruf bereits getan, aber offensichtlich werden solche E-Mails nicht an die Buchhaltung weitergeleitet. Also habe ich der Dame meine Kontoverbindung mitgeteilt und ließ mir von ihr versichern, dass das Geld noch am selben Tag überwiesen wird. Um ganz sicher zu gehen habe ich von Ihr einen Beleg angefordert. Als der nach zwei Tagen immer noch nicht da war, habe ich abermals nachgefragt. Wieder versicherte mir die Dame, sie würde noch am selben Tag überweisen und mir dann den Beleg zusenden. Nachdem immer noch nichts kam, habe ich zum letzten Mal um den Beleg gebeten und vorsorglich mit der Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens gedroht. Daraufhin erhielt ich dann eine Textdatei, in der eine Überweisung aus irgendeinem, mir bis dato völlig unbekannten Onlinebanking-Tool dokumentiert sein sollte. Allerdings war die Kontonummer falsch. Also habe ich darauf hingewiesen, dass zum Einen der Beleg nicht als Beweis qualifiziert sei und zum Anderen das Geld, sofern es denn überhaupt überwiesen wurde, wohl auf das falsche Konto gehen würde. Daraufhin erhielt ich eine E-Mail, in der meine zweite E-Mail mit den Bankverbindungsdaten verfälscht zitiert wurde. Man versuchte also mir die Schuld zu geben. Auf die Aufforderung, mir mein Geld unverzüglich zu überweisen, antwortete man mir, man müsse die Sache jetzt erst prüfen und könne mir mein Geld erst zurück erstatten, wenn man den Verbleib der (angeblichen) Überweisung geklärt hätte.
Letztlich erstattet hat SamanYo den Kaufpreis (und auch nur den) erst, nachdem sie einen Mahnbescheid von mir erhalten haben. Auf die Erstattung der entstandenen Verfahrenskosten muss ich leider klagen, denn SamanYo hat es nicht so mit der Einhaltung von Recht und Gesetz.
Neben dem streitigen Verfahren in der Mahnsache läuft gegen SamanYo übrigens noch ein Strafverfahren wegen Betruges sowie ein Wettbewerbsverfahren wegen Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutz vor unlauterem Wettbewerb. Bin mal gespannt, wie lange die noch ihr Unwesen treiben.
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