Perspektivenkorrektur
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Re(9): Perspektivenkorrektur
12.09.2009, 23:06:24
PTLens funktioniert sogar als Lightroom Plugin - unheimlich praktisch weil man
damit durch einen Klick die (barrel bzw. pincushion) Verzerrungen diverser
Objektive (vor allem 24-105mm und 17-40mm von Canon) los wird.


wenn man statt Lightroom das von Canon zu jeder EOS gratis dazugelieferte Digital Photo Professional (DPP) als RAW-Konverter verwendet, wird die Objektivkorrekur auf Wunsch ebenfalls automatisch erledigt. Und zwar mit von den Original-Paramtern von Canon statt mit geratenen oder geschätzten von Adobe. Da braucht man auch kein plugin.

Ich verwende das PTLens ausschliesslich deshalb, weil DPP leider (noch)  keine keystone-Korrektur erlaubt (bis dato ja nicht einmal das ausrichten/drehen der Bilder.) Nur deshalb muß ich zu meinem nicht geringen Ärger öfter auch an jpgs herumpfuschen.  

Was ich wirklich möchte, ist eben nicht mit 10 verschiedenen programmen an RAW, TIFFS, und jpgs herumpfuschen zu müssen, sondern, dass man mit DPP alles direkt am RAW bearbeiten kann und die Änderungen dann jederzeit reversibel in den Metadaten der RAW-Datei gespeichert werden.  

Lightroom war mir nach kurzem Test sofort ein Greuel, darum habe ich die Lizenz verschenkt, genauso wie PS und PSE und alles andere von Adobe (z.B. der deppate Macromedia-Flashplayer nervt mich pausenlos auf 3 PCs wegen irgendwelcher Updates die dann nicht funktionieren, weil irgendwelche rechte, bla bla, und das Acrobat Professional war auch sauteuer, aber ein totaler Schas [für mich zumindest] und überhaupt habe ich von der Firma noch nix gesehen, was intuitiv bedienbar wäre und nicht sofort die Weltherrschaft über meinen PC samt registry, harddisk space und gefühlt ca. 99% der CPU-Leistung an sich reissen wollte!]. >:-D


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
13.09.2009, 02:17 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(11): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 12:08:53
1. Wer muss schätzen, wenn Canon die Paramerter allen Spezifikationen entsprechend in die EXIFs schreibt?

2. Wieso sollte Adobe irgendwas schätzen, wo es doch um PT-Lens geht? Im
übrigen schätzt auch Tom Niemann nicht5. Warum auch, wo es doch Hersteller
gibt, die gerne die Parameter zur Verfügung stellen, ganz abgesehen davon,
dass optisch bedingte Verzerrungen auch recht gut messbar sind.


ja, da hast Du schon einen Punkt ... und Recht!

Was Canon genau in die EXIFs der RAWs schreibt oder nicht bzw. Softwarefirmen zur Verfügung stellt, weiß ich tatsächlich nicht.

Ich sehe allerdings durchaus auch, dass sie aus marketinggründen Adobe durchaus pfleglich behandeln.

Wenn es nach mir ginge, gäbe es bei Canon
1. ein DPP ungefähr am jetzigen Stand (aber mit Bilder drehen!) ;-) ) - gratis und
2. ein "DPP Pro"
äquivalent zu Nikon mit dem CaptureNX. DPP PRo würde Lightroom für Canon-user "platt machen". Nicht Photoshop, aber Lightroom. Indem es alle wesentlichen und für Fotografen interessanten Berabeitungen am RAW zuliesse. Und mit Color-Management, eh klar. Das Ganze ähnlich einfach zu bedienen wie DPP jetzt - aber alles in einer Oberfläche (also kein jeweils separates Fenster mehr für stempeln, Zuschneiden, etc.). Dazu Super-Beschlagwortung (a la LR) aber noch dazu wirklich uneingeschränktem Zugriff auf ausnahmslos alle IPTC/EXIF-Parameter - inklusive gezieltem Überschreiben einzeln und per batch. Das wäre dann um 299,- erhältlich, bei EOS-Kauf um 199,- und ca. jährliche Updates um ca. 49,- :-)

Den ZoomBrowser und viel vom sonstigen Software-Zeugs auf der Canon CD würde ich dagegen nur noch bei den digicams beilegen. :-)


PS: Wie ist denn eigentlich die Oly Software? Die haben ja auch schon viele Jahre Erfahrung. Was kann da der RAW-Konverter? Auch nur Basics oder mehr? Bedienbarkeit? Ergebnisse relativ zu ACR und den anderen RAW-Konvertern?

Auch die Sony Lösung habe ich noch nie gesehen, bilde mir aber aufgrund diverser Medlungen in Foren ein,d ass das nicht besonders gelöst sei.


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
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Re(14): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 16:17:30
Mit der Beschlagwortung: ich will, dass es in den Metadaten der RAWs steht.

Ujui! Ich habe den Eindruck, du kennst übliche Beschlagwortungtssysteme nicht (i.d.R. externe DB) wie auch nicht den Sinn eines RAW-Files - nämlich, dass es sich dabei um das unveränderte Original eines Fotos handelt und handeln soll.

DAS beachtet sogar Panasonic bei den µFTs: Das Original wird (selbstverständlich) nicht verändert, nur die Software, die mit entsprechenden Parametern versorgt wurde, tut so, als ob. Du kannst daher auch bei jedem RAW immer wieder alle Bildfehler herbeizaubern. ;)
Wenn man Multi-Hersteller-RAWs hat, wird natürlich eine Lösung wie Lightroom
attraktiver, weil man da nur eine Krot schlucken muß, statt einer separaten
Krot pro Hersteller. Das stimmt natürlich!

Na ja, lieber Freund, kannst du einen Kamerawechsel für alle Zeit ausschließen? Ich sicherlich nicht. Ich würde nicht mal mein System als einzig und unumstößlich betrachten. Vor ein paar Jahren bin ich von der (sehr guten) Fuji S2Pro abgewandert (bzw. hatte ein Jahr beide Systeme parallel, bis klar war, dass die Olympus-Linsen (damals) mit Abstand besser für die digitale Fotografie geeignet waren.

So schnell kann's gehen, du selbst warst auch schon fast auf den Sprung von den Roten zu den Gelben... ;)
Wie ich Adobe kenne, schaffen die es sicher, dass dabei alle bereits vorgenommen Änderungen und vergebenen Schlagworte in den Metadaten 1:1 erhalten und weiterhin voll nutzbar bleiben.

Siehe gan z oben. Der Grund ist immer der selbe: non-destruktives Arbeiten! Das RAW bleibt 1:1 erhalten, Änderungen werden (auch bei DPP) NICHT am RAW vorgenommen, sondern nur in Parameterliste/Datensatz abgelegt.

Na gut, jetzt wissen wir alle, was wer wann und wo will. Schönen Sonntag noch! Ich gehe jetzt mal in die Küche, um für die heranrückende Meute zu kochen.
  
Euer CWsoft
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Re(15): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 17:19:03
wie auch nicht den Sinn eines RAW-Files - nämlich, dass es sich dabei um das
unveränderte Original eines Fotos handelt und handeln soll.


ich weiß schon was ein RAW ist. :-)

Das für mich einzige und ideale Dateiformat für Bilddateien! Und zwar genau wegen der Tatsache, dass darin neben der gesamten Bildinformation [klar, nur unkomprimierte bzw. lossless komprimierte RAWs!] eben auch alle Änderungen in den Metadaten der Datei als Parameter gespeichert und damit jederzeit reversibel sind. Das müsste für alle Änderungen möglich sein, die nur an einem Bild vorgenommen werden (also nicht DInge, die 2 oder mehr Ausgangsbilder verwenden) - und damit wäre ich zufrieden.

Daneben gibt es für mich derzeit leider auch noch jpgs, die exakt die Rolle von Papierabzügen spielen und das auch nur deshalb, weil die RAWs prorietär sind und die Datenübertragung immer noch so langsam ist, dass man mit kleinen jpgs herumwurschteln muss, statt schnell und einfach 20MB oder auch 100MB grosse RAWs online stellen und betrachten zu können. Sobald die Dinge wirklich breitbandig laufen, sollte das ja behoben sein. Speicherplatz ist schöliesslich zum Glück ja auch kein Thema mehr (im gegensatz zu früher)!

Das schönste an den RAWs ist für mich, dass man sie nicht nur als Äquivalent zu Negativen [unveränderte Archivierung der gesameten Aufnahmeinformation] verwenden kann, sondern gleichzeitig auch wie Dias "zum Betrachten per leuchtender Projektion" an Bildschirm oder Beamer  (aber im krassen Gegensatz zu analogen Dias eben per Parameter voll gestaltbar).

Was für mich dagegen überflüssig und lästig redundant ist, sind Bilddateien in Nicht-RAW Format (TIFFs, jpgs, ...) und Papierabzüge. Das fällt hoffentlich bald einmal alles weg.

Am liebsten wäre mir eine verbindlicher globaler, nicht-prorietärer Standard für RAWs. Gegenüber DNG habe ich Vorbehalte weil es von Adobe kommt und ich denen nicht traue. Wenn DNG tatsächlich völlig offen werden sollte und so universell verfügbar wie das (Adobe) pdf-Format und die Kameras aller Hersteller auch DNG ausgeben können (wie z.B. die Leicas und alle anderen, die keine Resourcen haben um ein eigenes RAW-Format zu entwickeln) werde ich meine Haltung überdenklen. Das dauert aber noch etwas, denke ich. Vielleicht kommt ja auch noch ein Linus Torvalds der Digitalbild-Dateiformate daher und präsentiert etwas absolut überlegenes, nicht proprietäres, kostenloses das sich dann auch noch durchsetzt. ;-) :-)


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
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Re(16): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 19:43:17
Und zwar genau wegen der Tatsache, dass darin neben der gesamten
Bildinformation [klar, nur unkomprimierte bzw. lossless komprimierte RAWs!]
eben auch alle Änderungen in den Metadaten der Datei als Parameter gespeichert
und damit jederzeit reversibel sind.

Tja, mein Freund, das war aber jetzt echter Stuss! Wie ich in meinem vorigen Posting schon erwähnte, trägt das RAW nur sich selbst und die von der Kamera mitgegebenen Metadaten. KEINESFALLS aber die Parameter allfälliger nachträglicher Veränderungen. Diese werden - siehe ebenfalls vorheriges Posting - in einer dem RAW-Konverter zugeordneten DB (=Datenbank) geschrieben.

Bislang kenne ich keine RAW-Konverter, die ins RAW schreiben - und die würde ich nicht um die Burg verwenden wollen.
und die Kameras aller Hersteller auch DNG ausgeben können (wie z.B. die Leicas und alle anderen, die keine Resourcen haben um ein eigenes RAW-Format zu entwickeln)

Ohhhh! *schmörz*

Es soll Kamerahersteller geben, die DNG anstelle oder derzeit auch (noch) wahlweise einsetzen, weil es herstellerunabhängig ist und daher genau das ein Weg wäre, mit dem blöden RAW-Kauderwelsch ("und warten wir mal auf das nächste SW-Update, damit wir die Bilder unserer Kamera auch endlich entwqickeln können.") aufzuhören.
#
Torvalds der Digitalbild-Dateiformate daher und präsentiert etwas absolut überlegenes, nicht proprietäres

Jauuul! B-)
  
Euer CWsoft
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Re(17): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 20:10:30
Tja, mein Freund, das war aber jetzt echter Stuss! Wie ich in meinem vorigen
Posting schon erwähnte, trägt das RAW nur sich selbst und die von der Kamera
mitgegebenen Metadaten. KEINESFALLS aber die Parameter allfälliger
nachträglicher Veränderungen. Diese werden - siehe ebenfalls vorheriges
Posting - in einer dem RAW-Konverter zugeordneten DB (=Datenbank) geschrieben.


großteils Zustimmung.

Mit folgenden Abweichungen in der Meinung:

1. in Canon DPP kann man "stempeln" (Kreise mit harter Auswahlkante). Und zwar am RAW. Und beliebig oft und viel. Und DPP speichert das anschliessend locker in die Metadaten weg. Und wenn ich das File wieder aufmache und ins Stempel-Tools gehe, kann ich alles wieder rückgängig machen. Auf gut deutsch: das müüsste nach meinem Dafürhalten eigentlich auch mit umfangreicheren Retouchen via Ebenen & Masken funktionieren.

2. DPP speichert nix in eine Datenbank. Da gibt es vorher .CR2 Dateien und nachher auch nur .CR2. ALle Änderungen werden in den header der jeweiligen Bilddatei als Parameter abgespeichert.  

3. Ich glaube, dass in dem Header noch ein Haufen mehr Platz hätte, als was DPP bis dato unterstützt. Ich denke, Ebenen und Masken hätemn da genauso Platz. Es wäre mir auch total egal, wenn das RAW vorher sagen wir 12MB hat und nachher 20. Platz ist kein Thema - Hauptsache, alles ist in dem einen File sauber beieinander. :-)

Was dagegen sogar für mich den Rahmen eines "RAW" notwendigerweise sprengt, ist wenn man aus 2+ Bildern ein Bild zusammenstitcht. Oder ein aus 2+ Originalaufnahmen erstelltes "DRI" ;-)

Aber alles, was mit einer RAW-Aufnahme gemacht werden kann, wirklich ALLES, möchte ich am RAW machen können und in selbigem wieder abspeichern können. Was dann noch darüber hinaus geht (Panos, DRIs, Multi-Bild-Montagen, etc.) interessiert mich persönlioch nicht. :-)


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
13.09.2009, 20:14 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(19): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 21:59:10
Sobald ein RAW-Bild bearbeitet wurde, wird neben dem ursprünglichen RAW-Bild
eine neue Datei erstellt. Die Änderungen betreffen nur das neu erstellte Bild,
sodass das ursprüngliche RAW-Bild beibehalten wird. So können Sie die
Bearbeitung beliebig oft wiederholen, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Wenn du den Rest auch nachlesen willst -
http://www.canon.at/Support/Consumer_Products/products/cameras/Digital_SLR/EOS_1000D.aspx?faqtcmuri=tcm:84-588913&page=1&type=faq


Aber hallo, einen Moment lang war ich jetzt echt sprachlos! :-)
Spinn ich oder spinnt die Welt?! :-)

Es ist aber ganz einfach schlecht bzw. etwas missverständlich formuliert. Der Text auf Canon .de meint, dass die bei KONVERTIERUNG der raw-Dateien neu erstellten JPGS (oder TIFFs) die vorgenommenen Änderungen enthalten, während die RAWs selbst die Änderungsinfo nur als Parameter enthalten und die Änderungen an den Raws (CR2) somit jederzeit reversibel sind.

Das ist korrekt. Und diesbezüglich sind wir uns ja einig. :-)

Es werden bei Canon / DPP bei der RAW-Bearbeitung alle Parameter ins CR2 zurückgeschrieben. Neue Dateien werden erstellt, wenn man konvertiert (also auf jpgs oder TIFF ausgibt). Wenn man nicht konvertiert, sondern nur abspeichert, dann ist nachher auch nur das Original .cr2 da, mit neuem Änderungsdatum. Im Gegensatz z.B. zum  früheren Raw Shooter gibt es bei DPP  oder auch bei RIT (Raw Image Task, der andere Canon RAW-Konverter, der auf der CD gratis dabei ist) keine Beiwagerldaetein (oder Datenbank in welcher Form/Grösse auch immer). Die Canon Konverter packen den ganzen Datenhaufen immer schön säuberlich wieder in (den Header der) CR2 zurück. :-)  !:-)



Übrigens: wenn ich es richtig verstehe, sind die (Canon) RAWs vom Format her im Prinzip nur "gemoddete" TIFFs. Irgednwo habe ich das gelesen, frag mich aber nicht wo! ;-)


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
14.09.2009, 10:13 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(9): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 11:54:05
ja das ist eine mögliche Sichtweise. Wenn man dank jahrelanger, ständiger  (teils sogar professioneller) Beschäftigung und Übung eine Software voll beherrscht, präsentiert sich diese irgendwann recht einfach. :-)

Meine Sichtweise dazu ist aber: die Adobe Programme sind *für mich* und offenbar auch für viele andere ungeübte user allesamt "eigenartig" in der Bedienlogik und extrem unintuitiv. Sie sind zudem meist mit wichtigen, halbwichtigen und völlig unwichtigen Fuinktionen vollgestopft.

Gleichzeitig können diese dann
a) keine der Funktionen so gut, dass es die "Spezialisten plugins" nicht doch funktional besser könnten
und
b) man braucht als ungeübter user plugins, mit denen man die Bedienungsschwächen der Adobe-Programme halbwegs überspielen kann.

Für mich einfach ein klarer Fall von "gegen das System kämpfen müssen" statt "mit einem exzellenten Werkzeug intuitiv arbeiten zu können".


Im konkreten Fall / Perspektivenkorrektur:

Ich weiß, wie perfekt und schnell Du das mit dem Photoshop hinbringst. Ein prüfender Blick aus geübtem Expertenauge, ein paar Hilfslinien, ein bissl da ziehen, ein bissl dort ziehen und schwupps, schon ist das Bild perfekt "hingebogen". Das bewundere ich jedes Mal!  

Aber das müsste eifnacher auch gehen. Und es geht ja auch! Eine 08/15 "keystone"-Korrektur ist sogar extrem eifnach, wie jeder weiß, der einmal im Leben schon einen vernünftigen Beamer aufgestellt und die Trapezverzerrung mit 2 Radln schnell korrigiert hat. DAS ist für mich ein intuitives Interface!

Softwareseitig ist PTLens z.B. *für mich Ungeübten* ein "noch akzeptables user-Interface", wobei das auch noch besser und einfacher gehen müsste.

ShiftN ist als Auto-Skript gut, nur wenn man da manuell etwas konfigurieren muß, ist es unsäglich - es ist aber auch kein teures Kauf-Programm, sondern ein Gratis Tool.

In Adobe LR oder PS müsste diese Funktionalität aber einfach perfekt implementiert sein - und zwar sowohl in einer "auto"-Variante als auch in einer "manuellen" Variante - einfach bedienbar und trotzdem in der Wirkung vom user voll steuerbar. Schliesslich kostet die SW ja auch entsprechend.


Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
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Re(10): Perspektivenkorrektur
13.09.2009, 12:44:43
ja das ist eine mögliche Sichtweise. Wenn man dank jahrelanger, ständiger
(teils sogar professioneller) Beschäftigung und Übung eine Software voll
beherrscht, präsentiert sich diese irgendwann recht einfach.

Ist wie mit LKW und Presslufthammer.
Meine Sichtweise dazu ist aber: die Adobe Programme sind *für mich* und
offenbar auch für viele andere ungeübte user allesamt "eigenartig" in der
Bedienlogik und extrem unintuitiv. Sie sind zudem meist mit wichtigen,
halbwichtigen und völlig unwichtigen Fuinktionen vollgestopft.

Du solltest aber LKWs und Presslufthämmer aus der Sicht des Profis, der sie benötuigt, beurteilen und nicht aus der Sicht eines Klickibuntis. Denn Werkzeuge sind für Leute gemacht, die Werkzeuge brauchen. Und z.B. für mich (als einer, der sie benötigt), war Photoshop seit der Version 3 (mit der ich begonnen habe), kein Mirakel und keinesfalls "unintuitiv".

Die Aussage "Brauch ich nicht" ist aus deiner Sicht recht vernünftig. Die Aussage "Is a Scha.ß" ist nicht nur unvernünftig - da du die Software gar nicht kennst -, sondern auch so falsch wie die Aussage "Einen LKW kann ich so schwer vor der Wohnungstüre parken."
b) man braucht als ungeübter user plugins, mit denen man die Bedienungsschwächen der Adobe-Programme halbwegs überspielen kann.

Würdest du auch bekritteln, dass die Bremsanlage eines LKW-Zuges doch für einen Laien so undurchschaubar ist oder, dass da unbedingt eine Gangautomatik mit automatischem Reduktionsgetriebe sein müsste?

Was du noch immer nicht kapierst (und wahrscheinlich auch gar nicht verstehen willst): Photoshop ist nur für Anwender gedacht, die zumindest Bereitschaft zeigen, sich professioneller Arbeitsweise zu nähern. Dann ist auch Photoshop kein Problem. Für Menschen, die diesen Anspruch gar nicht mitbringen, ist Photoshop auch nicht gedacht.
;)
Aber das müsste eifnacher auch gehen. Und es geht ja auch!

Ja, kauf/verwende andere Software. Du fährst doch auch keinen LKW, wozu solltest du dich auch mit Technik und Bedienung eines LKW-Zuges befassen, wo du doch ganz andere Bedürfnisse hast?

Jedem Auto ALLE Fähigkeiten mitzugeben, die es für ALLE Fahrer- und Anwendungsgruppen perfekt anpasst (z.B. Ladevolumen min. 5m³ bei maximal 4,22m Länge), würde den Preis ins Unerschwingliche treiben - und ihn weit weniger robust machen.

Also belle bitte nicht den LKW-Hersteller an, sondern nimm zur Kenntnis, dass du keinen C, D, E-Führerschein machen willst/kannst/möchtest und kauf dir ein für dich brauchbares Vehikel. LKWs zu verdammen, ist jedenfalls der dümmste, weil völlig wirklungslose, Weg aus deinem inneren Schlamassel. ;)
  
Euer CWsoft
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