Gesucht: Einfaches Handy, Display auch im Freien gut ablesbar
Geizhals » Forum » Telekommunikation » Gesucht: Einfaches Handy, Display auch im Freien gut ablesbar (34 Beiträge, 431 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
Du bist nicht angemeldet. [ Login/Registrieren ]
Gesucht: Einfaches Handy, Display auch im Freien gut ablesbar
20.04.2010, 23:38:06
Gesucht wäre ein einfaches, eher robustes Handy. Wichtig wäre, dass das Display auch in heller Umgebung, z.B. im Freien bei schönem Wetter, gut ablesbar sein sollte.

Ich habe bei einem einfachen Samsung (E1100, http://geizhals.at/a414772.html ) gesehen, dass es in der Hinsicht ziemlich mies ist. Ich weiss nicht, inwieweit es am Display selber oder an der Software liegt, weil man
1. zwar die Displayhelligkeit in 5 Stufen einstellen kann, aber unabhängig davon in der Situation, wenn man eine Taste drückt, um die Beleuchtung einzuschalten, die Helligkeit anscheinend immer auf einem minimalen Wert ist, und
2. durch die 3 zur Auswahl stehenden Hintergrundbilder das Display von vornherein schlecht ablesbar ist.

Hier (http://forum.geizhals.at/t649302,5554920.html#5554920 ) steht auch von einem anderen Samsung (B2100), dass das Display bei Sonnenschein schlecht ist, was speziell bei einem Outdoor-Handy schon krass ist. :-(

Hier (http://forum.geizhals.at/t666323,5714709.html#5714709 ) meint jemand, dass das generell so ist.

Positive Kommentare habe ich gefunden zu
Nokia 1650 (http://forum.geizhals.at/t621027,5572778.html#5572778 ) und
Nokia 3720 classic (http://forum.geizhals.at/t655004,5908276.html#5908276 ), und ich selber habe auch von einem Nokia 3120 classic in der Hinsicht einen guten Eindruck.

Im Prinzip würde das Samsung E1130 (http://geizhals.at/a469011.html ) ungefähr passen, aber nachdem, was ich bei anderen Samsung-Modellen selber gesehen bzw. darüber gelesen habe, siehe oben, bin ich bei diesem Hersteller etwas skeptisch.

Bitte im Hinweise, positive wie negative, wie andere Modelle in der Hinsicht aussehen.

Antworten PM Übersicht Chronologisch
 
Melden nicht möglich
..............
Re(14): Gesucht: Einfaches Handy, Display auch im Freien gut ablesbar
03.05.2010, 17:22:05
der wizard31 würde sagen "nicht alles was hinkt, ist ein vergleich!" ;-)

und zudem:

Wenn du das ganze aber ausschreibst:"Das
ist eine Deutsche Institut für Normung-Norm."
Hört sich das ganze schon wieder falsch an.


das hört sich deshalb falsch an, weil du nicht den genetiv verwendet hast:

"Das ist eine Norm des deutschen Instituts für Normung." ;-)

zur ganzen debatte kommt ja noch, dass man in fachliteratur ohnehin von "kathodenstrahl-, plasma-, (...) und LC-Display" spricht...


somit komme ich zum schluss, dass

Du begehst den Fehler und schreibst das Akronym ganz aus.


nicht das thema ist - sondern, dass zu wenige leute ebenso eine technische ausbildung genossen haben und/oder sich prinzipiell zu wenig gedanken darüber machen, für was die akronyme stehen...
ein akronym ist und bleibt ein akronym ... es muss eigentlich immer im sinne der ausgesprochenen wörter behandelt werden!
würde das akronym auf einmal verballhornter-weise zu einem wort selbst, wäre das "AGBs" (wenn man mal von der ganzen s-problematik absieht) ja auch nicht so tragisch!

lg


                                                                                          
s c h ö n e   s c h e i s s e,    d a u e r n d   d a s s e l b e

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen,
aber sie haben keinerlei Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun!
Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
...............
Re(15): Gesucht: Einfaches Handy, Display auch im Freien gut ablesbar
04.05.2010, 14:03:37
das problem ist das deutsche sprachverständnis. im deutschen wird die sprache nicht als mittel zum zweck gesehen - sprich: als ein medium, das es mir ermöglicht, mich meinen mitmenschen verständlich zu machen, sondern als ein wert an sich.

so kams dann auch dazu, dass die rechschreibreform zu so einem desaster wurde. weil man einfach nicht fähig war, zu sagen: ok, so ist es niht mehr sinnnvoll/zweckmäßig, wir ändern das jetzt ab, damit es für alle beteiligten einfacher wird. nein, da wurde der untergang des abendlandes herbeizitiert weil man es wagte, an die grundfesten der groß- und kleinschreibung, der s-schreibung, und anderer dinge zu rühren. einfach weil man im deutschen so felsenfest davon überzeugt ist, dass die "höhe" der kultur in direktem zusammenhang mit der "korrektheit" der verwendeten sprache steht. die anführungszeichen machen schon deutlich, dass es sich dabei um ziemlich schwammige begriffe handelt und viel mehr um "gefühlte" unterschiede als um etwas konkret fassbares.

zurück zum begriff:

soweit ich weiß, wird im englischen der begriff "lcd-display" verwendet. was im deutschen korrekt ist, das müsste man - wenn - dann im duden nachschlagen. ganz korrekt müsste es dann eigentlich "flüssigkristallanzeige" heißen, weil das das deutsche wort dafür ist. bei der auflösung von abkürzungen bin ich nicht soooo sattelfest, würde aber auch meinen, dass es korrekt ist, lcd-anzeige zu sagen. aber wie gesagt - im zweifelsfall gilt: nicht selber vermuten, sondern den duden fragen, der gilt ja allgemein als richtlinie.

mir ist das englische sprachverständnis wesentlich lieber: da wird sprache viel pragmatischer gesehen und verwendet als im deutschen.

im übrigen ist mir die herangehensweise "korrekter" menschen grundsätzlich suspekt. weil ich den gewinn dahinter nicht sehe. natürlich kann ich sagen: "lcd-display" ist blödsinn. was nix daran ändert, dass dieser begriff teil unserer umgangssprache geworden ist, und der begriff "lc-display" im alltag nutzlos weil unverständlich ist. du hast dann zwar deiner meinung nach etwas "korrekt" gemacht, aber den sinn der sprache verfehlt, deren primäraufgabe immer noch ist, informationen zu vermitteln. natürlich unter beachtung gewisser regeln, aber eben so, dass die allgemeinheit damit was anfangen kann.

dass die verballhornung der sprache überhaupt nicht neu ist, sollte ein blick auf zwei alltagswörter zeigen: das "büro" ist eine grausame verballhornung des französischen "bureau", und der "frisör" ist sowieso das letzte, weil hier einem begriff, den es im französischen nicht gibt (dort gibt es nur den coiffeur), erstens "französisiert" wurde, und das zweitens noch auf unsäglich falsche art. und wenn du dir korrespondenz aus der monarchie durchliest, dann rollt es dir sowieso die zehennägel auf, denn die art, wie damals deutsche wörter "französisiert" wurden, die war teilweise unpackbar, und dagegen sind heutige anglizismen fürwahr harmlos.

der untergang des abendlandes hat also wenn, dann schon vor über 100 jahren begonnen, denn schon damals deutschte man alles ein, was halt zu der zeit modisch erschien, oder gab deutschen wörtern einen "modernen" französischen anstrich. und wenn man noch weiter zurückgeht, da muss dann sowieso völlige anarchie und finsterstes mittelalter geherrscht haben, denn vor 200 jahren war von einer einheitlichen rechtschreibung noch keine rede. weswegen es uns dennoch erstaunliche kulturleistungen gelungen sind, was umso erstaunlicher ist, als gerade die "ritter der korrektheit" die vergangenheit radikal zu beschönigen neigen. und wenn korrekte sprache unabdingbar für hohe kultur ist, dann ist die frage, was das dann wohl war, vor 200 jahren, wo doch immerhin geistesgrößen wie ein herr goethe, säulenheiliger aller humanisten, gelebt haben. wie es wohl um seiner rechtschreibung stand?

langer rede kurzer sinn:

die ganze schlaumeierei um "korrekte" dinge wie ein "lc-display" hat aus meiner sicht in erster linie den sinn, die größere eigene klugheit gegenüber den anderen herauszustreichen, weil man ja dinge viel "besser" versteht und "korrekter" verwendet und "genauer" ist als die "anderen", die halt leider nicht "so weit denken" wie man selbst.

das ist aus meiner sicht eine zumindest hinterfragenswürdige herangehensweise. man kann sehr wohl auch pragmatisch an die dinge herangehen, ohne deswegen gleich ein tumber tor zu sein, ders halt nicht besser weisß. oder, noch besser, man kann die anderen einfach auch sein lassen, im bewusstsein dessen, dass mit begriffen wie "lcd-display" der primäraufgabe der sprache genüge getan wurde, und es sowieso sinnlos ist, irgendein "hundertprozentiges" deutsch zu verlangen, weil sprache als ein lebendiges medium gar nie "hundertprozentig" sein kann, sondern einem ständigen veränderungsprozess unterliegt. wir reden heute ja auch nicht mehr so wie vor 100 jahren, und selbst das deutsch aus filmen der 1950er erscheint uns mittlerweile zum teil antiquiert. und dennoch sind wir - einige ältere und/oder kulturpessimistische menschen ausgenommen - der meinung, korrektes deutsch zu sprechen.



Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
 

Dieses Forum ist eine frei zugängliche Diskussionsplattform.
Der Betreiber übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich das Recht vor, Beiträge mit rechtswidrigem oder anstößigem Inhalt zu löschen.
Datenschutzerklärung