Bildaufbau
Geizhals » Forum » Foto & Video » Bildaufbau (52 Beiträge, 968 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
Du bist nicht angemeldet. [ Login/Registrieren ]
........
Re(8): Bildaufbau
20.05.2010, 17:01:35
Wir sind da völlig einer Meinung, ja!

Aber bei manchen dauert es etwas länger, bis die Fakten einsickern. Da kann die eine oder andere Wiederholung nicht schaden. :-)

Es ist mir echt unverständlich, dass man auch über derart offensichtliche und klare Sachverhalte dauernd herumdiskutieren muss.

Digital = mehr Auslösungen = viel mehr Übung + vor allem ganz unmittelbares Feedback per Bildanzeige und Histogramm = viel mehr gute Bilder ... wenn man darauf aufpasst, klar! :-)

Und mir gehen auch die ewig gleichen, ohne jedes Nachdenken völlig unreflektiert abgeschriebenen Verweise darauf, was ein Adams, HCB & Co. vor mittlerweile 50 oder 100 Jahren angeblich einmal gesagt oder getan hat, immer mehr auf den Zeiger.

Noch nie habe ich gehört, dass jemand anno 2010 gesagt hätte: "also wenn Du richtig Skifahren lernen willst, kauf Dir ja keine moderne Ausrüstung, sondern nimm am Anfang unbedingt einen Stachelstecken und Holzskier mit Telemark-Bindung. Schon der Zdarsky hat gesagt, das ist die beste Methode. Und auf keinen Fall mit dem Skilift fahren, sondern immer zu Fuß den Hang rauf treteln. Damit kommst Du auf 5 kurze Abfahrten am Tag. Dabei lernt man aber so viel mehr, als wenn Du an einem Tag 30 Abfahrten und 15.000 Höhenmeter runterfährst."

Genau so kommt mir das ewige Gefasel von wegen "nur analog und ohne jede Automatik lernt man richtig fotografieren" oder eben auch "max. 12 gute Bilder/Jahr" etc. vor. !:-) %-)



I'm sorry to hear that the truth insults you! :-)
Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
.....
Re(5): Bildaufbau
20.05.2010, 21:21:55
Hmm, seh ich nicht so.. grad die Digitalphotographie hat den Vorteil, daß man sofort Feedback bekommt und die Fotos nix kosten.


Da bin ich zunächst ganz bei dir! Aber in der Praxis läuft das (zumindest bei mir) eher so ab, dass man 40 mal abdrückt und vielleicht 2 mal kontrolliert. Ganz nach dem Motto - löschen kann ich sie ja immer noch. Erst zu Hause merke ich, dass ich mir die ganze Serie hätte sparen können. Weil immer der gleiche Fehler begangen wurde.

Die Aussage mit "analog als Zwangserziehung" sollte auch einen Zacken ironisch sein. Aber etwas Wahres steckt dennoch drinnen.

Klar hilft es, sich Gedanke darüber zu machen aber wennst dir stundenlang Gedanken machst, wie ein Bild werden soll, dann wird das nix. Das muß in
fleisch und blut übergehen, damit es automatisch kommt - grad bei Street, wo
eine schnelle Reaktion gefragt ist


Ich sags mal so - das Thema Bildaufbau zunächst theoretisch zu erlernen, ist bestimmt eine Arbeit. Vor allem in der Phase danach, diese Theorie in der Praxis umzusetzen. Dies kann dann durchaus in Fleisch und Blut übergehen.
Aber es unterscheidet letztendlich doch deutlich von "Try an Error"-Ansätzen, wo einfach eine Unmenge geschossen wird und die Quote sich nur schleppend ändert.
Und die Quote als solches ist ja in Wahrheit auch kein Maßstab, denn wenn in einer Serie ein "Hammerfoto" gewesen wäre, welches man aber doch verbockt hat, nützen einem die anderen "Guten" Fotos auch nicht mehr viel :)



Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
.......
Re(7): Bildaufbau
21.05.2010, 05:13:28
Jaaa, wir sind jetzt bei einem Punkt, wo die Diskussion nicht einfach weiterzuführen ist, wo sich Handwerk und Kunst zu trennen beginnen.

Wüsste nicht, warum eine Diskussion auf dieser Basis nicht zu führen wäre. Und, weiters, warum soll sich die Kunst vom Handwerk trennen?

Die Kunst kann und muss Regeln brechen, um zu revolutionieren (oder, sagen wir es schlichter, "um zu provozieren, um Aufmerksamkeit zu erregen"). Regeln zu brechen, umzudeuten, whatever, setzt die Kenntnis und das Verständnis der zu brechenden Regeln voraus, sonst wird der Revoluzer schnell zum Dilettanten.

Formale Aspekte mögen den Inhalt unterstreichen, können ihn aber nicht ersetzen.

Ja. Wo liegt dein Problem, den unterstrichenen Inhalt besser wahrzunehmen als den nicht unterstrichenen? Die Wahrnehmung des Menschen ist eine eigenartige Sache. Den goldenen Schnitt z.B. nimmt jeder Mensch wahr, nicht jeder ist sich dessen bewusst. Der goldene Schnitt ist nämlich, Theorie hin, Praxis her, in der Natur zigtausendfach angewendet. Aus praktischen Gründen, nicht, weil er uns so zusagt. Er sagt uns zu, weil wir auch Natur sind, das ist auch schon alles.

Jetzt kann jemand (der das weiß) kommen und sagen. Der goldene Schnitt bekommt dem menschlichen Bewusstsein, ich will den Betrachter beunruhigen. In der Musik nimmt er Dissonanzen, in der bildgebenden Kunst setzt er optische Kontrapunkte; ach da muss er allerdings wissen, was Menschen abgesehen von Inhalten aufregt, um Erfolg zu haben.

Schau dir doch einmal Mante "Das Foto" an. Das sind tote Bilder. Gute
Beispielfotos meinetwegen, von "kreativer Unschärfe" bis
"Komplementärkontrast", aber eben nur Bilder, die von der Komposition leben.
Mir ist das eindeutig zuwenig.

Wenn ich zeigen will, was Tiefenschärfe ist und wie man sie verändert, dann mache ich zwei Fotos. Meist haben die keinen Inhalt, zeigen aber den Unterschied gut auf. Sie haben keinen anderen Zweck.
  
Euer CWsoft
persönlich erreichbar unter +43 676 587 8890
Galerien auf http://weinzettl.info
21.05.2010, 22:59 Uhr - Editiert von CWsoft, alte Version: hier
Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
....
Re(4): Bildaufbau
19.05.2010, 21:54:26
Mante ist so, wie fast alle anderen Bücher gut im erklären der Elemente und in der Analyse. Viel Grundlagen und viel "zurück bis Adam und Eva". Aber ganz wenig KONKRETE, aufbauende Hilfestellungen dazu, wie man seine eigenen Fotos jetzt tatsächlich IN DER PRAXIS besser gestalten kann.

Viel davon beruht auch auf einer Ästethik, die in den 50er Jahren noch modern und aktuell war, aber mittlerweile den stark veränderten Sehgewohnheiten der heutigen Betrachter beileibe nicht mehr entspricht.

Ich hab  mir z.B. den Feiniger durchgenommen ... ja, vieles davon ist auch heute noch richtig und auch halbwegs interessant und "lehrreich". Aber wenn man durch den Sucher schaut (oder aufs LCD) und voll auf die tatsächliche Motivszene konzentriert ist, den richtigen Moment erwischen will, und noch dazu mit den rein fototechnischen Einstellung rauft, dass es richtig belcightet wird, dass es an der richtigen Stelle scharf wird und an anderen gewollt unscharf , aber nicht zu viel, dass nix abgeschnitten wird, etc. etc ... da hilft das ganze theoretische Bücherzeugs erst nix.  

Allenfalls interessant wird es dann wieder bei der Nachbeabreitung, wo man z.B. mit einem geschickten Bildschnitt noch deutlich mehr im Vergleich zu dem, was bei der Aufnahme am Sensor war, "herausholen" kann. Da hat man auch mehr Zeit und Musse und kann am großen Bildschirm unittelbar sehen, wie sich Veränderungen auswirken.

Ich selbst sehe es sehr ähnlich wie hume in seinem post weiter oben. Wichtig ist der Inhalt, der Inhalt, der Inhalt ... und erst dann kommt der Bildaufbau, der den Inhalt dann bestmöglich zu Geltung bringen kann oder stört, wenn es nicht passt.    

An mathematisch Formeln etc. glaube ich nicht. Auch der goldene Schnitt ist kein Wundermittel, das IMMER und bei jedem menschen unweigerlichs eine Wirkung zeigt. Für mich ist es allenfalls ein ganz guter Anhaltspunkt, mehr aber schon nicht.

Dass die "mathematische Berechnung der menschlichen Wahrnehmugn" ein Holzweg ist, hört man z.B. bei jeder Bose-Anlage, die "psycho-akustisch" designt ist ... und für mich trotzdem immer schlecht klingt. Inklusive der x Mio € Sound-Anlage auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele, auf die sie sich dort so viel einbilden! Mir ist lieber, ich höre das Orchester live mitsamt Windverwehungen udn Störgeräscuhen etc. als aus einem "psycho-akustisch designten" Boxensystem.

Und genauso kommt es mir beim Thema "mathematisch präziser Bildaufbau" vor.  :-)

Schau einmal, hier http://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=6671469&postcount=1353

der Fotograf sagt ... goldener Schnitt angewandt .. .die Kritiker im thread toben sich dann aus, ob der Bildaufbau nicht doch Mitte/Mitte und ganz scheixxe sei. "Deutsche und Österreicher eben". :-)

Aber das wichtigste an den für mich (großteils) absolut meisterhaften Portraits des Fotografen ist, dass er sie richtigen Menschen auf der Straße anredet, Ihr Einverständnis gewinnt, sich fotografieren und das Foto veröffentlichen zu lassen und ihnen gleichzeitig das Vertrauen gibt, dass sie "die zentrale Person sind und im Bild gut rauskommen werden". Je nachdem, wie gut ihm das gelingt, wird das Foto besser oder weniger gut!

Wenn man sich den Thread durchschaut oder hier auf seiner webseite http://day.fotowusel.de/  ... lernt man mehr als in jedem Buch. Bildaufbau aus dem Lehrbuch oder nach irgendwelchen mathematischen Verhältnissen ... zweitrangig!  
B-)



I'm sorry to hear that the truth insults you! :-)
19.05.2010, 22:09 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
......
Re(6): Bildaufbau
20.05.2010, 11:08:27
Witzigerweise liest man in all den Foren tausende Threads zum Thema Objektive
und Technik generell. Aber kaum welche, wo es um das Bild "an sich" geht. Ist
Fotografie denn keine Kunst mehr? ^^


stimmt. Es wir viel mehr über Foto-Hardware diskutiert. Aber auch eine Suche nach "Bildaufbau", "Bildgestaltung" liefert viele Treffer. Üblicherweise sind es aber fast immer postings, in denen jemand etwas dazu lernen will und nach geeigneten Lehrmaterialien sucht .. .dann werden immer die gleichen paar Bücher empfohlen. :-)

Und fast alles im deutschen Sprachraum baut auf den Lehren auf, die in den 20er Jahren am Weimarer Bauhaus gelehrt wurden.

http://www.amazon.de/gp/product/3786114587/ref=s9_simh_gw_p14_i1?pf_rd_m=A1IDDPBG1NC5TQ&pf_rd_s=center-3&pf_rd_r=098ND2PK47N89KZJQ9YK&pf_rd_t=101&pf_rd_p=463375153&pf_rd_i=301128  

m.E. nützlich, wenn man sich wirklich zum visuellen Künstler berufen fühlt und sich ein Studium an einer einschlägigen Akademie etc. "geben will" bzw. einfach aus persönlichem Interesse der Frage "visuelle Wahrnehmung des Menschen" von Grund auf nachgehen möchte.

Aber eher ungeeignet für Hobbyfotografen, die "einfach & schnell" gerne ein paar "Faustregeln" und praktikable "Tipps" zur Bildkomposition für bestimmte "Standardsituationen" in der Fotografie hätten ...
* Einzelportrait - Kopf/Brust/Ganzkörper
* Mehrere Menschen/Gruppenfoto
* Bild-Reportage
* Landschaft - im Überblick, im Detail
* Gebäude - "alsa Ganza" und im Detail
etc.

Da ist man m.E. wenn schon dann mit entsprechenden Büchern zum jeweiligen Thema besser dran. Tendenziell halte ich mich bei Büchern auch an englischsprachige Autoren, bevorzugt aus den USA. Nicht weil die per se besser sind oder mehr wissen, sondern schlicht und euifnach deshalb, weil es in den USA undenkbar wäre, derart tödlich-langweilig-furztrocken-ultra-mühsam-belehrende "Lehr"bücher zu produzieren wie sie im deutschsprachigen Raum leider Standard sind.

also z.B. lieber was vom Freeman als vom Feininger. :-) http://www.amazon.de/fotografische-Blick-Bildkomposition-Gestaltung/dp/3827242886/ref=pd_bxgy_b_img_a


PS: das was ich suche, habe ich immer noch nciht gefunden ... es ist ein ganz schlichtes Büchlein ... mir fallen aber partout weder Titel noch die Autorin ein ...  :´(



I'm sorry to hear that the truth insults you! :-)
Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
..
Re(2): Bildaufbau: Composition = SEX and balance
24.05.2010, 16:49:48
sagt Ken Rockwell


Once you are happy with one shot, repeat SEX for more!
FART first, and you'll make better pictures.

Zweiteres hab ich heute in einem Kaffeehaus versucht und es ist wahr!
Die Gesichter waren deutlich ausdrucksstärker! B-)

Aber nun im ernst:
Ich hab heute im Kaffeehaus ausnahmsweise mal niemanden angesprochen (war aber auch kein interessantes Gesicht dabei), aber dafür ständig an SEX gedacht (Simplification and EXclusion).
Meine Erkenntnis war: sehr schwer umsetzbar!
Ich konnte mich entscheiden zwischen: die Bar im Hintergrund, oder die Toilettentüre, oder das Fenster mit Autos dahinter ...
Ich hätte auch Vasen auf den Tischen der observierten Personen wegstellen müssen, Stühle verrutschen und auch das Personal zur Seite scheuchen müssen ^^

Wenn ich einen Menschen anspreche, geb ich mir zirka 2-3 Minuten Zeit. Ab dann werden die Leute sauer. Sauer werden sie aber vor allem dann, wenn ich zu viel Aufmerksamkeit errege (daher blitze ich auch nie). Ich erlaube mir sehr wohl, ihr Glas dezent auf die Seite zu schieben, sie zu "umkreisen" und vor ihnen in die Hocke zu gehen um sie in einem anderen Blickwinkel zu bekommen. Aber ich würde diese Person nie darum bitten, sich kurz mal auf einen anderen Tisch zu setzen, oder die Straßenseite zu wechseln. Denn wenn ich für diese Menschen mühsam werde, ist die Stimmung im Eimer und die Sache gelaufen.

Daher verfolge ich lieber jenen Ansatz, dass ich zwar bei der Straßenfotografie wohl weniger "SEX" bekommen werde, aber mir zwischen den zur Verfügung stehenden Hintergründen und Perspektiven mehr Gedanken machen werde.

Jedenfalls - die Artikel zu lesen, war ein Vergnügen - scheint ein humorvolles Völkchen zu sein ^^

Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
....
Re(4): Bildaufbau: Composition = SEX and balance
25.05.2010, 10:51:07
Reiß die Blende auf und erspar dir den Hintergrund.

Geh ran an dein Objekt der Begierde und erspar dir auch diesen Unbill.


Ich hab mal exemplarisch vier Fotos ausgewählt: einen Mann, eine Frau. Kind und ein Paar - völlig egal. Auf allen Fotos hab ich mit offener Blende fotografiert.
Und auf allen erkennt man einen Hintergrund, der entweder harmonisch, oder das Gegenteil davon ist (zweiteres wohl eher).

#1 http://fotos.hawelka.bplaced.net/Beispiele/DSC_0106.jpg  (Lady)
Bei dieser Lady war ein Kastenwagen im Hintergrund. Eine zweite Aufnahme zeigte einen Mistkübel hinter ihr, mit der Aufschrift "Bin für jeden Dreck zu haben" (auch ned grad lässig). Eine weitere einen Laternenpfahl.

#2 http://fotos.hawelka.bplaced.net/Beispiele/DSC_0178_BW.jpg  (Verliebt)
Bei ihr ist ein Schild über der Schulter erkennbar. Und die Lichterkette, die ich eigentlich einfangen wollte, geht ein bisserl unter.

#3 http://fotos.hawelka.bplaced.net/Beispiele/CSC_0010.JPG  (Park)
Mal ein ruhigeres Foto, wo man sich leicht tut, einen neutralen Hintergrund zu bekommen. Dafür aber auch ein wenig langweilig ^^

#4 http://fotos.hawelka.bplaced.net/Beispiele/DSC_0029.jpg  (Kind)
Hier gefällt mir der Hintergrund recht gut - diese treppenförmige Struktur betont das Bild. Leider war da noch dieses Schild.

Zusammengefasst - ich kann mit offener Blende den Hintergrund unwichtig machen. Aber wenn Linien, oder markante Figuren drinnen sind, ist das Foto dennoch irgendwie "kaputt". Und mein Ziel wäre es, das Auge so zu schärfen, dass ich vor! dem Auslösen, harmonische Elemente im Bild erfassen kann. Kling ein bissi geschwollen, ich weiß :)

Gar keinen Hintergrund zu haben, find ich persönlich aber noch schlimmer.

25.05.2010, 13:03 Uhr - Editiert von Hawelka, alte Version: hier
Antworten PM Übersicht Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
 

Dieses Forum ist eine frei zugängliche Diskussionsplattform.
Der Betreiber übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich das Recht vor, Beiträge mit rechtswidrigem oder anstößigem Inhalt zu löschen.
Datenschutzerklärung