Heikle Hardware-Basteleien?
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Re: Heikle Hardware-Basteleien?
21.09.2011, 15:58:56
Ich fange mal an mit drei Kurze Geschichten...

1) am VC20 haben wir eine Alu-Kast angebaut (http://geizhalsforum.666kb.at/files/3447/Comp_VIC20.jpg ), nur das selbstgelötete Netzteil (das Original hat nicht reingepasst) hat alle 2 Stunden eine Sicherung geschossen. Reservesicherungen dabei, und ging schon. nur hat es dann auch mal einen Kondensator zerlegt. Aber der war auch zu ersetzen... :-)

2) Eine 20MB Harddisk, der berühmte Seagate ST225. Der konnte nicht mehr verwendet werden, weil defekte Cluster auf Spur 0 aufgetreten waren. Aufgemacht, Anschlagschraube etwas verdreht, zugemacht und Low-Level formatiert. Hat nachher wieder funktioniert, weil der neue Spur 0 etwas weiter drinnen lag...

3) Vor zwei Wochen: neues Z68 Mainboard eingebaut. Bevor der PC zuging, gesehen das eine der Kondensatoren schief war. Vorsichtig gefühlt: der wackelt. Da war der Lötpunkt hinten locker. Also mit spitze Lötkolben wieder angelötet, und alles funktioniert wie ein Einser :-)

Gerade wieder dran erinnert: ich war im Sommer 1990 auf 'Ecotopia', ein Sommerlager von viele Europäische Umweltaktivisten. 500 Leute aus 21 Ländern, diesmal in Estland. Es waren zwei Notebooks dabei, eins welches wieder zurückkam nach Holland, eins welches in Estland bei dem dortigen Umweltclub bleiben sollte. Es waren irgendwelche 386er mit Floppy... Beide sind dort defekt geworden. Ich bin dann dort mit Schweizer Messer (wie McGyver) gesessen im Kerzenlicht (und Unterstützung von ein ganz süßes ukrainisches Mädel :-)) und habe durch Teiletausch wieder Eins funktionierend bekommen. Das defekte Gerät ist dann wieder nach NL gekommen um richtig repariert zu werden.
Der Rückreise war damals genau während der Sommerrevolution, das war noch spannend :-)


Save the Earth... it's the only planet with chocolate.
Wir sollten die Fekter aus- oder einweisen...



22.09.2011, 15:42 Uhr - Editiert von Ardjan, alte Version: hier
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Re: Heikle Hardware-Basteleien?
22.09.2011, 14:44:28
vor 20 Jahren: ISA-Scanner-Karte schlägt sich mit Soundblaster ... IRQ-1-Pins auf Scannerkarte (die die SB haben wollte) durchtrennt - Versöhnung.

Letzten Herbst bei einem Haufen Benq 19" (so 8-10 Stück, 3-5 Jahre alt und Dauerbetreib) durchgeschmorte Elkos am Niederspannungspart getauscht (die Halbleiter hab ich mir gespart), bisher erst ein neuerlicher Ausfall.


Asus-Handy (eins mit Tastatur und Win Mobile drauf) - Mini-USB-Buchse intern abgerissen und locker, lädt nicht einmal mehr (warum rühren sich die Leute nicht gleich bei den 1. Anzeichen sondern erst, wenn die Leiterbahnen halbert weg sind?)
Komplett zerlegt (*argl*), neue USB-Buchse (*waaahh* die liegt auf dem Rücken), die Reste der 4 sub-mm-Leiterbahnen freigekratzt und verkabelt, mit CA-Kleber und Kohlfaserroving alles fixiert. Tut seit über einem Jahr wieder.


Acer NB (ein feines der >6 Jahre alten 8100er-Reihe): CPU-Lüfter Lagerschaden.
Bei ebay tatsächlich noch gebrauchtes Ersatzteil gefunden. Komplett zerlegt und getauscht. Alles funkt wieder.

FuSi-NB und Toshi mit Temperaturproblemen ... Heatpipe säubern, ev. neue WLP.

Tausch von HDD bei PB und iMacs (das mit den Magneten muß man wissen *g*), Tastaturtausch bei MB pro (kommt man nur von unten zu den Schrauben).

Nachtrag:
HP Multifunktionsgeräte: 1x Plastikschrott-Gerät, Papiertransport defekt weil Kunststoffzahnrad auf verzahnter Stahlachse innen vernudelt und leicht gespalten.
Das Zerlegen alleine war schon ein Abenteuer. Das Zahnrad konnte durch einen Deckel von einem Radlventil (die "Metallmutter" mit denen man die alten Ventilen fixiert hat, als Verstärkung um den vernudelten Kragen der Verzahnung) + Behandlung mit einem Lötkolben (Stahlwelle/Verzahnung wieder verschmelzen) wieder repariert werden.

anderes Problem bei einem Business-Gerät (also Metallmechanik für Dauereinsatz): Druckkopf bewegte sich nicht mehr. Im Endeffekt war ein Motor für das Heben und Senken des Ausgleichsbehälter (in den zur Kopfreinigung reingerotzt wird.... das Ding muß 300 Patronensätze hinter sich gehabt haben?!?!?) total verklebt.
Motor ausgebaut (Schrittmotor, keine Kohlen) 5min in Lösungsmittel gebadet bis die Tinte sich aus den Lagern geschwemmt hatte.
Auch gut 2-3h Arbeit.


22.09.2011, 17:02 Uhr - Editiert von user86060, alte Version: hier
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