Diese Preise verstehe ich nicht
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Re(10): Diese Preise verstehe ich nicht
10.02.2017 17:28:32
Puuh, da kann ich Dir nicht mehr wirklich folgen, aber ich versuch es mal:
Wenn jemand wider besseres Wissen etwas behauptet, und ein anderer weist ihn
auf die Unrichtigkeit der Behauptung hin, dann gilt die "Unternehmerregel mit
jahrzehntelanger Erfahrung", dass die Behauptung zur Tatsache wird, und der
Richtigsteller zum Angreifer wird? |-D

Nein. Aber wenn Western Digital selbst schreibt, dass neben S-ATA- eben auch PATA-Platten eingebaut "wurden", könnte schon etwas dran sein. Aber du bist gerne eingeladen, selbst mit Western Digital Kontakt aufzunehmen. Oder ist das mit deinem Ego nicht vereinbar?

CWsoft hat gesagt, sie sind nicht ausbaubar.

Falsch. Vielleicht solltest du meine Aussage mal sinnerfassend lesen. Ich habe geschrieben, dass sich in dreien meiner myBooks Platten gefunden haben, die nicht als interne S-ATA-Platten verwendbar sind.

Diese Aussage ist nachweislich falsch, da ganz normale WD Red Platten verbaut sind.

Ich halte fest: Du kennst meine myBooks? Fein. Der Hersteller Western Digital kennst die von ihm erzeugten bzw. die darin verbauten Platten nicht? Auch fein. Greifvogel, ein anderer User in diesem Thread, der offensichtlich in seinen myBook Duos ebenfalls keine intern verwendbare SATA-Platten vorgefunden hat, kennt seine Platten wahrscheinlich auch nicht. Passt schon. Irgendwann solltest du aber erkennen, dass dir nicht hunderte Geisterfahrer entgegenkommen.

Im übrigen finden oder zumindest fanden sich verschiedene Platten-Modelle in den myBooks. Mit S-ATA oder mit PATA-Anschluss. Sagt zumindest Western Digital. Aber, hatte ich fast vergessen, die wissen ja nicht, was du weißt. ;)

Ist aber ziemlich egal, da der TE das von ihm angepeilte myBook ohnehin nur extern betreiben will, wie er mittlerweile geschrieben hat. Also hat dieses lächerliche Geplänkel samt deinen unhaltbaren Unterstellungen mit diesem Thread hier wenig bis nichts zu tun. Ich schlage daher vor, dass wir also deine Aussage
Es ist die Eigenheit des Geizhalsforums, dass die beratungsresistenten Intelligenzallergiker den Ton angeben

für wahr erklären, damit du darauf verzichten kannst, sie mit jedem neuen Posting immer wieder erneut belegen zu müssen. Kannst du damit leben?

Und sei so nett, den vielen Usern dieses Forums zu verzeihen, jahrelang unsere Kunden und zum großen Teil auch meine Freunde gewesen zu sein. Wenigstens hat sich so deine Unterstellung, ich sei völliger Laie und bar jeden Wissens als haltlos herausgestellt. Deshalb bin ich auch nicht weiter auf deine gehässigen Postings eingegangen. Aber jetzt tu dir den Gefallen, dich selbst an das zu halten, was du geschrieben hast:
Jeden Unsinn zu kommentieren würde meine Zeit wohl zu stark in Anspruch
nehmen. !:-) Da feuer ich euch lieber bei den aktuellen Weltwinterspielen in
der Ramsau an, ich drück euch die Daumen!

Aus Dankbarkeit werden wir dann auch nicht weiter darüber nachdenken, was du und was wir für Unsinn halten.

Euer
CWsoft Galerien auf
http://weinzettl.info
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Re(4): Diese Preise verstehe ich nicht
09.02.2017 12:32:10
Jetzt konnte ich das Rätsel durch eine Anfrage beim Western Digital Support mit Angabe einer der Seriennummern lösen, ohne auf meinen Enkel warten zu müssen. Ich hasse offene Enden.

Bei den von mir gefundenen Platten im Innern meiner myBooks handelte es sich um PATA-Platten. Der parallele ATA-Anschluss ist zwar kein Platinenstecker, wie ich noch in Erinnerung zu haben glaubte, aber ein breiter Pfostenstecker mit Stiften, der jedenfalls nichts mit einem Standard-SATA-Stecker zu tun hat. Bildmäßig passt das schon.

In der Antwort finde ich unter anderem die Formulierung
...wurden von uns nur mit S-ATA und PATA verbaut.


Möglicherweise ist das heute nicht mehr so und es finden sich nur mehr S-ATA-Platten; verlassen würde ich persönlich mich nicht darauf, denn
Die Festplatten die in einem Gehäuse verbaut wurden, sind extra für externe Festplatten konstruiert wurden und werden einfach so nicht verkauft.

Also durchaus möglich, dass bei entsprechender Stückzahl in der Fertigung noch immer (P)TA-Platten zum Einsatz kommen. Erst wenn WD nur mehr USB 3.1-Einheiten ausliefert, wird sich das wohl ändern müssen (siehe weiter unten). Wenn WD da nichts Neues einfällt, denn immerhin: WD hat 1986 schließlich gemeinsam mit Compaq und der MPI-Abteilung von Control Data die IDE (ATA)-Schnittstelle ursprünglich entwickelt und auch Controller wie Chips dazu geliefert.

Der Western Digital Support weist auch darauf, dass es nicht möglich sei, seitens Western Digital darüber Auskunft zu geben, in welcher myBook-Charge welcher Anschluss-Standard verbaut sei, da diese Spezifikation bei Western Digital angeblich nicht erfasst würde. Bisserl eigen, aber ist mir persönlich egal.

Für alle, die sich - ich muss zu meiner Schande hinzufügen "wie ich" - jetzt ein wenig wundern, wie den IDE-Platten mit dem schnellen Datentransfer halbwegs mitkönnten, sei erwähnt, dass ATA7(seit 2001) bzw. ATA8(seit 2005  mit den Kommandosätzen ACS-2 (seit 2008), ACS-3 (seit 2011), ACS-4 (seit 2014) verwendet werden. Der Tranfergeschindigkeit ist da bei 133MB/sek begrenzt, was für HDDs, die an USB <3.1 arbeiten, keine Einschränkung darstellt.

Die blöde Problematik großer Platten an (P)ATA wird bei WD mit einer Erhöhung der Clustergröße umgangen, was die Grenze derzeit bis auf 8TB pro Platte verschiebt.

Ich hoffe, dass wenigstens die Antwort Western Digitals meine ursprüngliche Feststellung hinreichend belegt, sodass ich mich jetzt wieder wichtigeren Dingen als meiner Reputation zuwenden kann. ;-)

Euer
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Re(3): Diese Preise verstehe ich nicht
08.02.2017 11:13:35
Ich hätte ja ein WD My Book Duo 16TB im Auge.

Wenn ich die im RAID 1 betreibe und eine Platte eingeht, habe ich ja die
Spiegelung.


Hinweis: Raid 1 ist KEIN Backup, sondern ist für einen Serverausfall gedacht, damit die betriebene Webseite (Server) etc. nicht in die Knie geht - im schlimmsten Fall ist jedoch beides weg, wenn die Platten aus der gleichen Charge kommen und zeitig nacheinander eingehen (bis Du das nämlich merkst!). Raid für zu Hause ist sowieso eher fragwürdig, aber das muss jeder selbst entscheiden. Wenn dann Raid 0 + regelmässiges Backup, wenn man die Performance unbedingt haben will. Daten sind halt dann alle weg, wenn eine ausfällt!

Hinweis 2: Ein Netzlaufwerk für daheim richtet man sicherheitshalber meist als Basic Volume ein, sprich ohne (!) Spiegelung. Spiegelung ist für die Fische, weil kein Backup. Ein Backup macht man mit einer externen Platte, die für sonst nichts verwendet wird. Nachteil: Kosten (4 Platten statt 2). Vorteil: Echte Sicherheit. Ich habs beispielsweise so eingerichtet, dass ich mein altes NAS als Backup habe, und dieses jeden Monat einmal ans Netz geht, um die Unterschiede zum vorherigen Status zu sichern. Teuer, aber dafür angenehm und ich muss keinen Handgriff tun.

Meine Empfehlung ist immer: Synology Gehäuse kaufen (die DS216j reicht für Otto Normalverbraucher locker), Platten aus dem WD Gehäuse ausbauen und das WD Gehäuse verkaufen auf Ebay. Die Synology bietet weit mehr und angenehmeres Arbeiten als es die WD bietet. Wenn man sich die Preise anschaut, kosten die WD Gehäuse ja auch fast nichts im Bundle. Es mag alles teuer sein, aber am Ende ist man froh, wenn ein Ausfall kommt und man nur lächelnd die RMA fertig macht und auf eine neue das Backup zieht.

http://geizhals.at/synology-diskstation-ds216j-a1393638.html

08.02.2017, 11:15 Uhr - Editiert von Mig29, alte Version: hier
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Re(7): Diese Preise verstehe ich nicht
10.02.2017 14:02:37
Ich schreibe dir sicherlich nichts vor. Aber andererseits war es jahrzehntelang mein Job, Anwender möglich schadenfrei durch ihr Leben zu begleiten. ;) Daher, auch auf die Gefahr hinauf, jetzt auch von dir gebasht zu werden, ein paar Anmerkungen:


  • Du hast recht: Deine Daten gehören dir.

  • Du hast recht: Deine Daten werden durch RAID1 vor Hardwareausfall geschützt. Die Verfügbarkeit der Daten bleibt im Regelfall erhalten.

  • Das russische Kampfflugzeug hat aber auch recht: Deine Daten können mit RAID1 nicht vor Strom-, Feuer- und Wasserschäden geschützt werden, weil dann immer beide Platten betroffen sind. RAID1 schützt aber auch nicht vor Softwarefehlern, Virenbedingter Verschlüsseliung o.ä., weil jeder derartige Fehler automatisch auf die zweite Platte gespiegelt würde.



Die Schlussfolgerung für mich persönlich war zwingend: Mein Datengrab (6TB (belegt etwa 4TB) läuft auf RAID1, meine Backups auf mehreren externen Einheiten à 6TB, die zum Teil außer Haus gelagert werden. Ja, das ist natürlich kosten- und zeitaufwändig. Aber mir sind meine Daten wirklich den Aufwand wert. Jedes Foto ist ein Stück Erinnerung, jedes meiner Bücher ist ziemlich wertlos, wenn mir die Bilder (oder Texte) dazu fehlen...

Aber jeder muss wissen, wieviel ihm die eigenen Daten wert sind. Im Fall des Falles ist es schließlich immer der Eigner der Daten selbst, der betroffen ist.

Euer
CWsoft Galerien auf
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