BSA-Drohung - Eine Frechheit Sondergleichen!
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Re: BSA-Drohung - Eine Frechheit Sondergleichen!
08.10.2002, 14:25:55
Hallo.
Das ist keine Drohung!
Das ist eine Aktion von der BSA
Originaltext lt. BSA:
"Schonfrist für Architekten, die Bau- und Immobilienbranche

Mit dem Aufruf "Sind Sie sicher, dass ihre Software legal ist? Gehen Sie auf Nummer sicher! Sie haben noch 30 Tage Zeit!" startet am 7. Oktober 2002 in weiten Teilen Österreichs die Aktion "Schonfrist" für Architektenbüros sowie Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche. Die Aufklärungs- und Legalisierungskampagne der Business Software Alliance (BSA) findet damit nach regionalen Aufklärungskampagnen in Oberösterreich, Wien, Tirol und Kärnten zum fünften Mal statt. 30 Tage lang haben Architekten sowie Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche Gelegenheit, ihre Softwareprogramme zu überprüfen und fehlende Softwarelizenzen nachzukaufen. Wer sich in diesem Zeitraum bei der BSA registrieren lässt, kann in den darauffolgenden 30 Tagen in Ruhe seine Software prüfen und gegebenenfalls nachlizenzieren.


"Diese Kampagne soll zur Aufklärung und Information der Unternehmer in dieser speziellen Berufsgruppe dienen. Denn vielen Firmeninhabern ist nicht klar, welche Risiken sie eingehen, wenn sie in ihrer Firma Software-Piraterie dulden oder sogar fördern. Letztlich ist der Unternehmer für die ordnungsgemäße Lizenzierung der Unternehmenssoftware verantwortlich", so Georg Herrnleben, Regional Manager Central Europe der BSA."
Ende.

siehe auch: http://www.bsa.or.at/presseecke/2002/Bs092-14a.html

Es MUSS sich aber NIEMAND registrieren. Ist KEINE Pflicht.

Gruss

Walter Rhomberg
http://www.waltersoftware.com



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Re(4): BSA-Drohung - Eine Frechheit Sondergleichen!
Fly
11.10.2002, 11:10:21
Gratuliere zu der Entscheidung. Weniger aus Überzeugung als aus rationalen Gesichtspunkten.

Erstens wirst wesentlich seltener auf selbsternannte Linux-Admins stossen, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass bei Deinen Kunden ein halbgebildeter Wannabeadmin in der Konfig 'rumpfuscht ziemlich minimiert wird. Die Admins werden das konfigurieren können, was Du sie lässt.

Den Kostenfaktor lassen wir mal aus, sonst wird's traurig für MS...

Es reichen schwächere Maschinen für die Server, bzw. kann man mit der gleichen Maschine mehr Leistung erreichen, da der Server keine Rechenzeit an das GUI verschwendet. Man kann's selbstverständlich trotzdem "bequem" grafisch konfigurieren, der Gag ist nur, dass man das auf der Client-Maschine macht und nur die Konfig an den Server schickt. Da man ohnehin am Client arbeitet (weil wer geht schon in den SErverraum wenn er nicht muss...), und dieser üblicherweise über ein grafisches Interface verfügt, ist dies auch problemlos möglich. Für die meisten wesentlichen SErver gibt's auch grafische Konfigurationsfrontends für Windows, bzw. liefert der Server ein Webinterface zur Konfiguration.

Linux ist ungleich skalierbarer. Sollte man im Laufe der Zeit draufkommen, dass man zusätzliche Serverdienste braucht oder die Migration auf ein Multiprozessorsystem ansteht muss man deswegen nicht 'n neues (teureres) Programmpaket kaufen und neu installieren. Vor allem letzteres drückt heftig auf's Budget, weil damit Standzeiten verbunden sind. Und es ja bekanntlich NIE sofort funktioniert...

Die Übernahme von bewährten Konfigurationen auf neue Rechner gestaltet sich ebenfalls ungleich leichter, weil der Systemkern (also der Teil, der mit der Hardware spricht) komplett vom Restsystem (das wiederum nur mit dem Kern spricht und nicht an ihm "vorbei" kann) getrennt ist. Neuen Kernel unter das System schrauben (was durch eine SEHR saubere Trennung von Kern und System äusserst einfach ist) und das System portiert sich problemlos vom 386 auf 'n Dual Athlon (Spark auf x86 oder umgekehrt kann leider Brösel machen, weil die Software fast sicher neu übersetzt werden muss. Aber zumindest GEHT's!..). Eine Neuübersetzung der Softwarepakete zur optimalen Anpassung an das neue System ist zwar wünschenswert, der Betrieb kann allerdings sofort und ohne langwierige Anlaufzeit aufgenommen werden, und während des laufenden Betriebs optimiert werden.

Wennst noch ein paar Gründe für die Kunden brauchst geh ich mal 'nen Moment nachdenken.

Ansonsten, herzlichen Glückwunsch. Wenn's irgendwelche Probleme, Wünsche, Fragen gibt, schreib bitte!

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Erfahrung ist wohl das Gemeinste auf dieser Welt: Man bekommt sie grundsätzlich immer nur NACHDEM man sie gebraucht hätte.
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