gesunde Ernährung für Muskelaufbau
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Re: gesunde Ernährung für Muskelaufbau
10.09.2003, 15:26:02

Obwohl der Hinweis auf Ärzte schon gefallen ist, muss ich betonen, dass man in der Hinsicht schon zu einem Sportarzt gehen sollte, da diese doch deutlich mehr über Muskelaufbau und dergleichen verstehen.

Um gezielten Muskelaufbau zu betreiben ist es notwendig Übungen mit vielen Wiederholungen durchzuführen. Optimalerweise sollte man dabei auf die Art und Weise der Belastung achtgeben. Gift in Deinem Alter ( und manchmal auch darüber hinaus ) wäre ein Schnellkrafttraining bzw. Maximalkrafttraining. In einem Fitnessstudio könnte man Maximalkrafttests durchführen und danach auch einen Trainingsplan zusammenstellen, aber ohne das wird gezieltes Training schwierig. In diesem zusammenhang kann ich nur nochmals auf Übungen mit vielen Wiederholungen hinweisen. Je öfter der Muskel gereizt wird, umso mehr hypertrophiert ( ~ wächst ) er. Im Laufe der Zeit sollte dies auch mit einer gesteigerten Intensität( schwerere Gewichte, wenn man denn die Möglichkeit hat diese zu benutzen ) einhergehen.
Hat man keine Geräte, könnte dies praktischerweise so aussehen:

Ich unterstelle einfach mal, dass Du 15 Liegestütz schaffst. Um das Muskelwachstum der beteiligten Muskeln beim Liegestütz zu fördern lieber 25 Stück Liegestütz machen, wobei man die Knie am Boden legt ( manche nennen das auch Damenliegestütz - manche Damen wehren sich gegen diesen Ausdruck ) anstatt 15 reguläre Liegestütz.
Besser 8 Klimmzüge mit Unterstützung als 4 ohne, usw...
Beim Muskelwachstum machts also die Zahl der Wiederholungen und nicht unbedingt das maximal mögliche.
Zwischen diesen Übungen ( also zb. 8 Klimmzüge mit Unterstützung) Pause machen und nach etwa 2 Minuten die Übung wiederholen. Das kann man ruhig so 5 mal machen.

Bei Situps die Beine erhöht auflegen ( zum Beispiel auf die Bettkante ) da sonst der Hüftbeuger vorwiegend trainiert wird und nicht die Bauchmuskeln. Kein Hohlkreuz machen.

Vor einem Krafttraining natürlich ein paar Minuten aufwärmen und zum Schluss auch abwärmen.  Während der Pausen die Muskulatur dehnen. Jeder Muskel, der trainiert wird, verkürzt sich. Nimmt das oberhand geht´s erst wieder auf Gelenke und Bänder ( bei manchen Kraftsportler recht ausgeprägt ).
Auch die Gegenspieler trainieren, das bedeutet: Zum Bizeps ( vorderer Oberarmmuskel ) ist beipielsweise der Triceps ( hinterer Oberarmmuskel ) der Gegenspieler. Oftmals trainiert man den Bizeps bis zum gehtnichtmehr, weils halt gut aussieht und vernachlässigt den Triceps --> Gelenksprobleme
Ein bisl Ausdauertraining ( lockeres Laufen ) sollte man dazu auch machen.

usw, usw, usw

Ich könnte jetzt nochmals ein paar Seiten dazu schreiben, aber erstens ist das sinnlos und zweitens kostet das zuviel Zeit. ;)

Solltest ein paar Euro ausgeben können und wollen, kann ich ein sehr gutes Buch empfehlen:

Jürgen Weineck : Optimales Training ; ist das Standardwerk für jeden Sportwissenschaftler

Genesis1

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Re(2): gesunde Ernährung für Muskelaufbau
MIC
10.09.2003, 16:05:19
Genesis ist wohl ein kleiner Pseudowissenschaftler mit Wissensfragmenten aus den früher 80er Jahren.

Nach neuesten Erkenntnissen soll man den Muskel schocken, da dies der schnellste Weg zum Wachstum ist. Nur kurz aufwärmen (bei Brustübungen vor allem die Rotatoren), andeuten (ca. 50 % der Maximalleistung 3-5 x) und dann voll ans Werk (von der Maximalleistung weg zu höheren Wiederholungszahlen mit leichteren Gewichten bzw. Widerständen). D.h. ohne Fitnessstudio: Arme vor und zurückdrehen, kurzes herumhüpfen oder standlaufen zum allg. Aufwärmen, 3 Stütz alleine und dann mit der Freundin oder der Mutter am Rücken 1 Liegestütz. Nur die Starken kommen durch.

Viele Wiederholungen sind was für Weichlinge, max. 10 Stück mit entsprechendem Gewicht reichen. Der Weineck ist ja eine bekannte Lusche aus den 80ern, von dem würde ich mir nicht mal ein geschenktes Buch durchlesen.

Gut für den Trainingsanfang ist natürlich auch Schwimmen mit Gewichten (da gibt's spezielle Gewichtsgürtel für Hüfte, Hand- und Fußgelenke und Nacken), Klettern auf Bäumen (Koordination) und Rudern. Eine gewisse Grundsubstanz sollte man schon ins Training miteinbringen, ein "Papierana" tut sich da leicht weh.

Und was viele gerne vergessen: Beine, Beine und Beine! Die ganze Kraft kommt aus den Beinen, seien es nun Hebe- oder Sprungbewegungen. D.h. möglichst bald mit schweren Kniebeugen anfangen (da bieten sich wieder Freundin, Mama oder Papa an - je nach Trainingsfortschritt), zuerst über den halben Bewegungsradius (ca. 45°), wenn die Knie dann schon besser halten auf 90° absenken. Variante: leichter Absprung mit hohem Gewicht, gut für die Sprungkraft, schnell wird man dadurch auch.

Ah ja, Rücken und Kreuz nicht vergessen (Kreuzheben, Deadlifts, ein- oder beidarmige Ruderbewegungen, Klimmzüge mit Zusatzgewichten), das Training vorzugweise mit Rudern beginnen.

Bizeps- und Trizepstraining ist was für Leute vom anderen Ufer.

Viel Spaß beim Training:

MIC

P.S.: Essen: jeden Tag Geflügel und Pute, 2 x wöchentl. Fisch, 1 x wöchentlich Innereien (Vitamin E und K), täglich öfters Nüsse (ungesalzen) und Öle (Oliven, Distel, Weizenkeim, am besten 3 tägl. x 1 Eßlöffel), 1 Multivitaminpräparat (z.B. Centrum A-Z aus der Apotheke), Kohlehydrate am Anfang nach Belieben (Vollkorn), kein weißes Mehl, kein Zucker, keine Kohlensäure, minim. tierisches Fett, keine Konserven. Getreidebrei oder Müsli ohne Zucker 1 x täglich. Nach 6 Monaten dann mit billigen Weight-Gainern aus Sopron (da gibt's besonders leckere aus Tiermehl) anfangen, Aminosäuren, Kreatin, usw. braucht kein Mensch. Eiweispräparate sind IMHO zu teuer.





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