Re(3): Dachfenster einbauen. Mit welchen Kosten muß ich rechnen
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... PLONKED von Instar: Richtlinien #4   (Rainer56 am 29.03.2017, 09:49:00)
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Re(3): Dachfenster einbauen. Mit welchen Kosten muß ich rechnen
30.03.2017, 12:00:38
dachte immer man muss bei Dachboden Isolierung immer Bretter und Dachpappe unter die Ziegel bringen.

Es wäre noch günstig von der Wärmedämmung nach außen eine Sturmwind-dichte Holz-Verbundschichte anzubringen (ähnlich einer Spanplatte - es gibt mehrere Fabrikate dafür am Markt)
z.B.: Holzweichfaserplatten, natur oder bitumisiert, diffusionsoffen, Oberfläche wasserableitend behandelt.

Diese Platten werden untereinander verleimt - diese könnten auch zwischen den Dachsparren eingepasst werden (je mit einer 10mm Fuge zu Sparren und diese mit Silikon abgedichtet)
oder außen auf die Dachsparren darauf montiert werden und dann noch mit
"SILIKON für große Dehnungen" rundum winddicht und wasserdicht machen !!!
z.B.: ILLBRUCK Fenster- und Anschlussfugen-Silikon FA101;
Bruchdehnung: 300% (das heißt: eine Fuge von 10mm darf immer noch nicht reißen auch wenn sie auf 30mm auseinandergezogen wird !!!);
erhältlich bei Fa. NUSCHEI oder Fa. HABERKORN;
-> z.B.: Zwischen den Platten und Dachsparren eine 10mm Fuge lassen, Fugenhinterfüllung hineindrücken: Polyethylen- oder Polypropylen-Schaumschnur (damit das Silikon nicht davonrinnt)
und dann das SILIKON (Breite zu Tiefe = 1 : 1 bis 2 : 1)
und mit Spachtel abziehen und mit verdünntem Geschirrspülmittel bei Bedarf glattstreichen.

Die Hinterlüftung der Ziegel muss zwischen dieser sturmdichten Holz-Platten-Schichte und den Dachziegeln selbst erfolgen. Wenn es heiß wird - hauptsächlich im Sommer - diffundiert
Feuchtigkeit aus der Wärmedämmung durch diese Holz-Platte hindurch nach außen
und wird mit der Hinterlüftung abtransportiert.

Ohne diese sturmdichten Holz-Platten-Schichte würde ein starker Wind und Sturm die Wärmedämmung zu sehr "ausblasen", auch wenn eine Dampfbremsen-Folie dazwischen liegt,  
wenn das Gebäude ziemlich frei steht.
Wenn das Dach allerdings gut WINDGESCHÜTZT in der Landschacht liegt, könnte man ohne so einer Sturmwind-dichten Holz-Verbundschichte auskommen.


Es gibt auch Kunststoff-Verbundplatten die man über die vorhandenen Sparren einfach drüberlegt:
Mit min. 4cm hohen/dicken Latten im Bereich und parallel zu den Sparren werden diese Kunststoff-Platten zusammen mit den Latten durchbohrt und in die Sparren hinein festgeschraubt.
Quer darüber werden Dachlatten befestigen zum "Einhängen" der  Dachziegel.  
-> 4cm Ziegelhinterlüftung!
Die Sparren und das tragende Holzgebälk könnten dann in den Dachräumen sichtbar bleiben.
z.B.
http://bachl.de/index.php/epsstyropor/bachl-eps-steildach

http://bachl.de/index.php/component/easyfolderlistingpro/?view=download&format=raw&data=eNpNUEFugzAQ_IvvFJxItF1Olcgtf0AuHsCKbZBtmkhV_941BClcJ-_M7uzMWpGU9BupJjHMViOIJtL7iYRxakQs9Xz3dla6h08IpVZwLqGfvLmVFiam1Y8R4WYVApfwJZbY6VwiJhirVT_lfWwhVp7aHeJGkaiO1rhcIqYXdxJdt3EZfexSrxwyrEjkp95Zo0VjqNpFAXZRaXqZYu1gLA6tZHy9FO2lkPWbLNqvtqjOp9w5k8AjPatFD88YeCwmIB4ekteqlPgox78hmu-N_WRFwI_BfY_P0cZ5Hi1b_v0DA1Bwfw,,

06.04.2017, 20:02 Uhr - Editiert von Atschy, alte Version: hier
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