eigentumswohnung verkauf
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eigentumswohnung verkauf
22.06.2008, 19:59:01
ahoi!

möchte meine kleine eigentumswohnung verkaufen - und hab absolut keine ahnung was sie momentan wert ist. ich hab vom zeitpunkt der errichtung der wohnanlage einen richtwert vom gesamtwert? / kaufpreis? der wohnung im grundbuch stehen - und ein wohnbauförderungskredit vom land läuft leider auch noch = wenn ich die beiden gegenrechne, müsste ich einen ungefähren betrag herausbekommen, was ich für die wohnung verlangen kann - richtig?

nur was kann ich -heute- dafür verlangen?
von welchen faktoren ist es abhängig, ob der wert einer wohnung steigt/fällt? abgesehen von der ausstattung, einrichtung und dem zustand der wohnung im allgemeinen natürlich! inwiefern spielen umgebung, aussicht, helligkeit, ausrichtung, verkehrsverbindungen, etc. beim verkaufspreis eine rolle?

wo kann ich mir (am besten kostenlos) infos diesbzgl. holen? wäre über jeden ratschlag dankbar - möchte mir kein teures gutachten von einem geldgeier erstellen lassen, mir würde ein ungefährer richtwert für den verkaufspreis der wohnung selbst reichen. im internet habe ich schon so einiges durchforstet, aber schwierig etwas nützliches zu finden!

--> immobilienwert24.com
kann man soetwas zB. ernstnehmen? schon jemand ausprobiert?
40€ und das formular ist wirklich sehr ausführlich - und das feedback auf der homepage auch nicht schlecht! hab mich aber noch nicht getraut :]

edit: sollte mir hier jemand weiterhelfen können - die genauen daten der wohnung gebe ich gerne noch bekannt!

22.06.2008, 20:02 Uhr - Editiert von wallwriter, alte Version: hier
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Re: eigentumswohnung verkauf
02.07.2008, 18:32:55
um eine ETW zu verkaufen gibts zwei Möglichkeiten:

1.) Man gehört zu den superschlauen Junghüpfern (bevorzug in Foren wie dem diesen zu finden), denkt sich "Makler sind alles Betrüger" oder "wozu Erfahrung und Wissen, ich kann das durch gottgegebene Intuition besser". Man versucht also die Wohnung selbst zu verkaufen. Schaltet teure Inserate, schaltet Gratisinserate, bastelt Homepages, führt halb Istanbul durch die Wohnung. Immer und immer wieder. Irgendwann gibt man auf und verkauft die Wohnung entweder unter Wert  gehört zu Gruppe 2.

2.) Man hat ein bisschen Lebenserfahrung, gibt das ganze einem seriösen Makler (da muss man halt wissen was man will: nach meiner Erfahrung erzielt zB Remax gute Preise, braucht aber recht lang. Pemal wiederum verkauft eher billig - aber schnell) weil man weiß, dass Wohnungsverkaufen harte Arbeit ist, die Zeit und Kostenaufwändig ist. Man weiß auch, dass niemand für einen umsonst arbeitet, also dass diese Dienstleistung Geld kostet. Drittens weiß man, dass die 3% Honorar die gesetzliche Obergrenze darstellen; der Makler darf weniger verlangen. Erfahrungsgemäß oft die Hälfte; ein Runterhandeln auf 2% geht quasi immer.

Nochwas zum Makler: Man muss hier durch feilschen den höchstmöglichen Preis herausfinden, denn der Makler "gerade noch" für die Wohnung akzeptiert. Nachlassen kann man bei einem entsprechenden Angebot immer noch. Angeblich funktionieren auch Varianten (hab ich aber nie probiert) ala "Bis 100000 gibts 2 Prozent - für alles was darüber liegt 30% schwarz dazu".


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