Nikon D90 review auf dpr
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Re: Nikon D90 review auf dpr
13.10.2008, 18:49:59
Was ich bisher raus lesen konnte, ist die Tatsache, dass Nikon offenbar neue Wege geht. Lieferten die D200 und D80 noch komplett geleiche Ergebnisse mit leichten Vorteilen (nur im JPEG-Modus) für das kleinere (!) Model, die D80 (da aktueller) scheint sich das nun geändert zu haben:

http://www.dpreview.com/reviews/nikond90/page29.asp

This is a comparison that does show something interesting, however. The processing settings from the D90 and D300 can be swapped between cameras, suggesting the output intent is the same. Yet, for all the similarities in publically announced sensor specifications and consistent color rendering, there are clear differences in per-pixel-sharpness and contrast. Both are shot with the same lens but no amount of re-shooting could get the D90 to match the D300's output.

SEHR interessant, die Frage die nun zu klären bleibt - warum?
Auch die D700 liefert im JPEG-Modus (und nur in diesem) schlechtere Dynamik ab, als die D300. Beide Kameras (D90 und D700) sind neuer als die D300 und sollten daher aktuellere Software bzw. Signalaufbereitungen haben.

Na ja, die Antwort, wird wohl die Zeit geben...

Sers
Alpenländer

Edit: Sehe eben, daß es sogar bei RAW genauso ist 8-O8-O?-)
http://www.dpreview.com/reviews/nikond90/page33.asp
Phil vermutet einen anderen Tiefpass-Filter (aus Gründen der Kostenreduktion) und/oder einen anderen Expeed-Prozessor.

13.10.2008, 18:54 Uhr - Editiert von Alpenländer, alte Version: hier
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Re(4): Nikon D90 review auf dpr
14.10.2008, 00:00:44
Ja ist auch so. Liegt an der für mich so aggressiven inkamera Schärfung und Kontrastanhebung bei der Pentax, die auch wahrscheinlich für dieses Ergebnis mitverantwortlich ist. Beides kann man besser und sinnvoller in der Nachbearbeitung anheben, so das gewünscht ist.

Bei der Nikon hingegen setzt die inkamera Rauschunterdrückung ein, die vielleicht das eine oder andere Detail killt und oft (bei der D300 ist es detto) defaultmäßig zu aggressiv eingestellt ist. Zum Glück kann man das mit einer einfachen Menüeinstellung korrigieren. Auch kann man die intere Schärfung und Kontrastanpassung so fein einstellen und anheben, daß man fertige JPEG's aus der Kamera bekommt, auf Kosten des Rauschverhaltens, ähnlich wie bei der Pentax, wenn auch nicht ganz so schlimm.

Stellt man z.b. die Kamera interne Rauschunterdrückung bei der D300 (bei der D90 kann ich es erst in 14 Tagen testen) von "Normal" auf "Low" bekommt man noch immer ein Bild mit extrem wenig Bildrauschen (siehe den Post hier -> ISO 1600 ! http://forum.geizhals.at/t598693,5075329.html#5075329  -> JPEG out of the cam ohne weiterer Nachbearbeitung !) aber sehr gut erhaltenen Details.

Ein stark geschärftes Bild ist für jede weitere Bearbeitung in der EBV denkbar ungünstig.

Sers
Alpenländer

PS.: Übrigends funktioniert die hardwaremäßige Rauschunterdrückung der D300 sehr effizient und selbst unter Verwendung neuer Software Rauschunterdrückungsroutinen wie Noise Ninja und Dfine 2.0 bekommt man nicht ein viel bessere Ergebnis in der Nachbearbeitung hin (z.b. vom RAW weg), hat aber natürlich den Vorteil die Rauschunterdrückung selektiv anwenden zu können -> nämlich nur dort im Bild wo das Rauschen störend sichtbar ist (für mich meist im Bookeh - wenn überhaupt).

14.10.2008, 00:01 Uhr - Editiert von Alpenländer, alte Version: hier
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