Re: Eigentumswohnung kaufen, worauf muss man achten?
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Re: Eigentumswohnung kaufen, worauf muss man achten?
fps
26.03.2011, 12:44:44
Über den angemessenen Preis kannst du dich auf den Wegen informieren, die dir die anderen User hier schon geschreiben haben.

Das ist mMn erst der einfachere Teil.

Es beginnt schon mit der Lage, und ob dort in erreichbarerer Nähe ein Mindestmaß an Infrastruktureinrichtungen bestehen, ohne eine Expedition ausrüsten zu müssen: Geschäfte, Arzt, öffentlicher Transport. Auch daran denken, was ist, wenn man sich den Haxen bricht und nicht mit den Auto fahren kann...Alles was höher als 2 (Normal-)Stockwerke - also nix Hochparterre, Mezzanine usw. - ist und ohne Lift kann da ein Problem werden.

Schaut dir ein "Gegenüberhaus" schon ins Schlafzimmer?

Miese Wohngegenden und präkäre Sicherheitslage manifestiert sich schon äußerlich durch die Intensität von Graffitti-Beschmierungen in der Umgebung . Nur sich keine gutmenschlich-ideologischen Scheuklappen einreden lassen. ;-)  

Beim Haus selbst:

Sich bei der zuständigen Hausverwaltung einmal die Betriebskostenvorschreibungen einholen und nachschauen lassen! Besteht ein (so gut wie unkündbarer) Hausmeisterposten? Wurden für den auch für die Abfertigungen und Wohnungsrenovierungen entsprechenden Rücklagen gebildet? Da kommen ansonst bei "langjährigen" solcher Posteninhabern schnell ein paar Zehntausend Euro an Abfertigungsanspruch samt Wohnungsrenovierung zusammen!

Wohnung selbst: "Man nehme" sich als Laie zu einer eingehenden Besichtigung einen erfahrenen Haustechniker (Meister) mit, der sich alle Strom-, Gas-, Wasser- und sonstigen Installationen samt Gerätschaften  ebenso kritisch ansieht wie Zustand der Fenster (morscht schon das Holz oder verzogen?).

Bei einem ganz konkreten Interesse und vor der Entscheidung kann das schon 1000+ Euro kosten - aber erspart später das Zehnfache an "plötzlich aufgetretenen" Instandhaltungs- oder Ersatzinvestitionen...Bei unserer Tochter stellten z. B. wir später fest, dass in der Wohnung die Stromleitungen eingemauert (Stegleitungen) waren - und damit für Anpassungen von Steckdosen und Schaltern aufgestemmt werden musste. Baujahr des Hauses nicht Nachkriegszeit - sondern 1983 (!). Kraftstromanschlüsse (400 V) für die Küche - ja/nein? Und wo verlegt?

Bei Neubau-Bezug zahlt es sich aus, genau nachzumessen, ob die "eingekaufte" Fläche auch die tatsächliche ist. Freunde von uns hatten in Währing bei einem Neubau eine angeblich 110 m^2 große Bleibe gekauft - die dann beim Bezug nur 102 m^2 groß war. Der Rechtsstreit wegen des Preisnachlasses ging in die Zehntausende Euro...


  

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