Re(5): Akku eines neugekauften Notebooks verliert massiv Kapazität; ACP IT Solutions UND HP putzen sich ab
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Akku eines neugekauften Notebooks verliert massiv Kapazität; ACP IT Solutions UND HP putzen sich ab
06.04.2011, 20:10:43
Im Zuge der Ubook Aktion habe ich mir ein HP EliteBook 2540p samt 6 Zellen Long Life Akku mit 3 Jahres Garantie und eine 3jährige Garantieerweiterung samt Vor Ort Service mit Reaktion am nächsten Arbeitstag gekauft.

Es handelt sich dabei um ein Book, dass bei ACP bereits seit vergangenem Oktober auf Lager gelegen ist, aber dennoch nagelneu war. Ich habe es deshalb gekauft, weil die jetzigen EliteBooks keine 160 GB Intel SSD verbaut haben, dieses allerdings schon.

Rechnungsstellung war am 01.03.2011.
Mittels HP Battery Check konnte ich sämtlich Daten auslesen und da wird zum Beispiel das Alter bereits mit 218 Tagen angegeben und die Ladekapazität liegt bei nur mehr 93%. Mittlerweile habe ich den nur 10ten Ladezyklus hinter mich gebracht und die Ladekapazität ist auf 90% gefallen.

Für mich eigentlich ein Unding, dass ich bei einem neu gekauften Produkt eine Kapazitätsminderung von annähernd 10% in Kauf nehmen muss. Dass der Akku mit der Zeit an Ladekapazität einbüßen wird, war mir klar, aber bei Neukauf ist das für mich inakzeptabel.

Also gleich ACP IT Solutions kontaktiert, die sind mein Händler.
Für mich eigentlich ein klarer Fall von Gewährleistung.
Also ACP kontaktiert und ordentlich eingeschaut, denn diese dürfen erst dann tätig werden, wenn HP Battery Check direkt eine Fehlermeldung ausgibt und ich solle mich an HP selbst wenden.

Ich habe mich an HP selbst gewandet, wurde angewiesen Fotos zu machen und wurde heute von HP zurück gerufen.
Die Kurzform: Keine Fehlermeldung in HP Battery Check, kein Austausch.
Auf die Misere, dass der Akku vom Start weg annähernd 10% weniger Kapazität habe, wurde gar nicht erst eingegangen. Man erklärte mir, dass der Akku mit der Zeit halt einfach schwächer werde. Die Dame in der Leitung war zwar freundlich, ging aber überhaupt nicht auf meine Urgenz ein und war auch nicht besonders kundig. Zuletzt hat sie mich gefragt, ob ich will, dass mein Fall der Beschwerdeabteilung weitergeleitet werden soll und JA, das wollte ich.

Muss ich mir das wirklich gefallen lassen, dass ein Akku in einem nagelneuen Notebook vom Start weg einen Kapazitätsverlust von um die 10% hat?
Wieso kann sich ACP IT Solutions einfach aus der Gewährleistungspflicht winden und auf HP verweisen? Ich habe doch bei ACP gekauft und eine Rechnung von ACP ausgestellt bekommen.

PS: Ich habe natürlich auch alles fotografiert und dokumentiert und an HP geschickt, ehe ich heute zurück gerufen wurde.

//EDIT
Hier die HP Verarsche in Zahlen:
Basierend auf der Sonata Lithium-Ionen-Technologie von Boston Power sind mit der HP Long Life Battery bis zu 1.000 Ladevorgänge möglich, bevor das Fassungsvermögen unter 80 Prozent der Ausgangskapazität fällt.


Der langlebige Akku senkt die Gesamtbetriebskosten: Etwa dreimal so viele Ladevorgänge ohne spürbaren Kapazitätsverlust sind mit der HP Long Life Battery möglich.


Der langlebige Akku senkt die Gesamtbetriebskosten: Etwa dreimal so viele Ladevorgänge ohne spürbaren Kapazitätsverlust sind mit der HP Long Life Battery möglich.


aus:
http://h41112.www4.hp.com/promo/long-life-battery/de/de/more-info.html
und
http://h41131.www4.hp.com/de/de/pr/die-gruenen-akkus-mit-extra-langer-lebensdauer.html?jumpid=reg_R1002_DEDE

06.04.2011, 22:03 Uhr - Editiert von robotti, alte Version: hier
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Re(5): Akku eines neugekauften Notebooks verliert massiv Kapazität; ACP IT Solutions UND HP putzen sich ab
07.04.2011, 16:59:45
wenn der Battery Check dann aber 1% vorm Austausch für 3 Jahre hängen bleibt hast Pech gehabt.

wie vorhin schon mal gesagt würde ich davon ausgehen dass die 6 Zellen irgendwie parallel geschaltet sind, eine der Zellen nicht 100%ig funktioniert und dadurch die Gesamtkapazität gesunken ist.
Der Ladechip versucht nun alle Zellen auf das höchstmögliche Niveau zu laden, am Anfang kommts da eben zu massiveren Abfällen, nach ein paar Aufladungen sollte sich das jedoch eingependelt haben, ab da wirds dann nur mehr recht langsam sinken.

von "künstlich herbeigführter Abnutzung" rate ich dringend ab, HP wird und kann das feststellen was mit dem Akku gemacht wurde.

Ich verstehe dass du sauer bist und ich finde es komisch dass es von Seiten HP keine Kulanz gegeben hat aber leider muß man das mit den Pixelfehlern bei den Monitoren vergleichen, wenn die Kunden wollen dass alle Geräte zu 100% fehlerfrei sind wäre alles unglaublich teuer.

anders gesagt: dafür gibts ja diese "Toleranzen"
wenn der Akku mit 100% 6 Stunden erreicht dann würde er eben bei 90% 36 min früher leer sein, HP wird agumentieren dass das noch im Bereich des verträglichen ist.

ich würde mir eher Gedanken machen warum das ausgelesene Datum des Akkus nicht mit dem Kaufdatum übereinstimmt (normalerweise wird der Akku getrennt vom Notebook in der Schachtel verschickt, damit es eben keine "künstliche" Entladung im Notebook geben kann bzw. Erstinbetriebnahme) oder der Akku ist schon ein Austauschakku der wiederaufbereitet wurde, ist aber nur eine Vermutung.

07.04.2011, 17:11 Uhr - Editiert von Bullseye2550, alte Version: hier
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