Systempartition erweitern (Windows 7)
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Re(6): Systempartition erweitern (Windows 7)
28.10.2011, 17:35:49
FAT ist AFAIK ein reines MS Produkt, also eher Windows/DOS zuzurechnen.

geht nicht darum, wem es zuzurechnen ist, sondern ob eine Implementierung für on-the-fly-Änderungen seiner Datenstrukturen taugt.


JFS,JFS2, reiser, ext3/4 könnens schon per Design würde mal schätzen das ein
Großteil diese FS nutzen. (Intelligentes Aufsetzen des OS natürlich
vorausgesetzt).


deshalb schrieb ich ja: Kombination aus FS + OS.

daß ein Solaris Enterprise oder zOS da andere Maßstäbe setzt, als Desktops ist klar, OSS-Implementierungen hin oder her.

Verschieben wollte er es ja nicht

nein, aber obwohl Verschieben die im Prinzip einfachste Operation wäre, hakt es daran, daß eben der "Block-Layer" der OS nicht dafür ausgelegt ist.

Aber die Leute die Windows nutzen jetzt auf eine unixartige Struktur
umzugewöhnen (wo sowas schlimmstenfalls mit einem Mount-Bind erledigt wäre)
geht halt nicht mehr.

vielen, die erst mit XP zur Computerei gekommen sind, sind die LW-Buchstaben gar nicht so richtig bewußt, die klicken auf die Ordner, die ihnen grad unterkommen und wenn man sie auf d:\ platziert sind sie aufgeschmissen....

unixartige Struktur umzugewöhnen (wo sowas schlimmstenfalls mit einem Mount-Bind erledigt wäre

das ist das tragikomische daran: genau DAS geht ja seit Win2000/XP, und kaum einer benutzt es, wahrscheinlich, weil ziemlich versteckt und nicht besonders wartungsfreundlich / dynamisch (auto-mount von externen Medien) integriert :~(

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Re(11): Systempartition erweitern (Windows 7)
28.10.2011, 18:34:09
theoretisch ja - praktisch ... bedingt ... wenn man die unterchiedlichen und
leider sinkenden Qualitätsstandards betrachtet....


Da kann ich Dir so überhaupt nicht zustimmen. Die "großen" FS inkl. Tools sind immer von einer Stelle gewartet und entwickelt worden. Das Handling derselben ist eigentlich seit meiner Unixeinsteigerzeit gleich. Auch bei den Qualitätstandards kann ich dir nicht zustimmen. Früher war der Kernel (meiner Meinung nach bis 2.4) eine reine Frickelarbeit von paar Entwicklern in der Freizeit (tw. sehr guten). Dadurch das sich Firmen dem angenommen haben - u.A. auch IBM die IMO eines der besten Qualitätsmanagements in der IT Branche hat - hat sich die Codebasis um einiges verbessert. Siehe auch die ganze Portabilität die dazu gekommen ist, mit unsauberem Code geht das nicht.

***pffff*** never change a running system. Wenn ich da an einige
SuSE-10.2-Fossilien im Firmenkeller denke ....

du bist, scheint mir, noch nie über so eine richtige dependendy- und bug-hell
quer durch 17 Source-Pakete und Toolchains gestolpert?!?!?


Aber die sind dann ned optimal aufgesetzt, da hat wer rumgetan der halt mal probieren wollte und das ist unter jedem Unix einfach nur der Tod. Systeme die sauber aufgesetzt sind kannst über Jahr noch gut updaten - mein priv. Server wurde 1 Jahr nach Suse 10.2 aufgesetzt - und läuft heute noch mit upgedateter Software (Ubuntu Server LTS).

Ich hab, hauptsächlich wegen dieser RPM Hölle, schon zu SuSE5 Zeiten das RPM Schiff verlassen und bin Richtung APT gewandert, seitdemher eigentlich nicht, da ich alles über den *TRÖT*manager laufen lasse und Probleme schon im vorhinein erkenne.

Aber RPM ist eine Qual, da gib ich Dir völlig recht.

erklär mir jetzt bitte nicht, daß du Yast als "besseren Installer"
betrachtest.


Die Welt endet nicht bei SuSE :). YaST ist ein Tool das ich persönlich für Einsteiger sehr interessant halte, es nimmt einem eine grobe Config ab und überprüft zumindestens den Syntax. Will ich tiefer rein muß ich in Configfiles ändern und die sind mir 1000xlieber als eine Registry, die nämlich weder sauber, noch lesbar, noch sprechend ist.

werden aber immer öfter zusammen eingesetzt, nachdem zfs und btrfs nicht so
recht in die Gänge kommen (die Gründe dafür sind vielfältig)


Grad bei Filesystemen ist da meiner Meinung nach eh eine längere Entwicklungszeit ok, ich will nicht aufgrund eines hoppalas eines Entwicklers Daten verlieren.

lg.


Where there is a shell, there is a way!
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Re(12): Systempartition erweitern (Windows 7)
28.10.2011, 18:48:13
ad Qualitätsstandard - bezog mich da (leider) auf diverse Linux-Distros. Natürlich haben sich da viele positive Dinge getan, aber gleichzeitig tauchen mit neuen Konzepten und Funktionen wieder neue Probleme auf.
Selbst Filesysteme (ok ... heutzutage müssen ganz andere Kapazitäten beherrscht werden als seinerzeit) müssen heute schon persönlich ausgetestet werden, bevor man sie auf seinem Server einsetzt, weil nicht automatisch die Performance und Stabilität unter Last so 100% sicher ist. Auch ext3/4 hat sporadisch seine Tücken, genauso kann man mit jfs unter Linux verzweifeln.

Daß IBM da auf seinen supporteten Umgebungen andere Maßstäbe, ist mir (praktisch) bekannt. Aber zu entsprechenden Kosten/Preisen.

ad unsauber aufgesetzt ... was, wenn man mit dem out-of-the-box-Status damals schon nicht ausgekommen ist (schon patches oder fremde Sourcen notwendig)? OK - eigenes Risiko. Aber auch die mitgelieferten Update-Scripts sind fallweise Glückssache.

Persönlich bin ich auch bevorzugt mit Debian + Ablegern unterwegs, aber ein Server der vor Jahren bei Kunden aufgestellt wurde, kann nicht einfach so nach Gutdünken umgestellt werden. Zahlt keiner, versteht keiner. Schrittweise Virtualisierung einzelner Services? Ein möglicher Weg, muß vom Zeitaufwand auch nicht so nebenbei gemacht.
Und unter Debian ist mir über den Installer hinaus noch kein umfassendes Configtool untergekommen. Wenigstens nervt Debian nicht mit dümmlich-eigenmächtigen Modifikationen im Hintergrund so wie Yast (früher extrem schlimm - jetzt immer noch krank).

Über die Registry will ich erst gar kein Wort verlieren. ("entgleister Hirntumor" würde es aber treffen)

Grad bei Filesystemen ist da meiner Meinung nach eh eine längere
Entwicklungszeit ok, ich will nicht aufgrund eines hoppalas eines Entwicklers
Daten verlieren.

der Knackpunkt ist nicht, daß ich ZFS nicht für ausgereift und top-getestet halte, sondern daß man in den meisten Fällen nicht einfach so einige TB im laufenden Betrieb umziehen kann. Das passiert idR erst mit dem nächsten Update der Plattenstapel.

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Re(13): Systempartition erweitern (Windows 7)
28.10.2011, 20:30:43
Ja die Unterschiede der Linux-Distris sind da schon gewaltig. Das Konzepte/Funktionen-Problem hast aber überall in jeglicher Software - bishin zu großen Anbietern.

Nein ich meinte mit Qualitätskontrolle der IBM das die IBM ja (MS und andere ebenso) viel Kohle und Code in den Kernel gesteckt haben, glaub mal gelesen zu haben das das knapp 100 Mill. U$ waren die IBM da in kurzer Zeit reingesteckt hat.

ad unsauber aufgesetzt ... was, wenn man mit dem out-of-the-box-Status damals
schon nicht ausgekommen ist (schon patches oder fremde Sourcen notwendig)? OK
- eigenes Risiko. Aber auch die mitgelieferten Update-Scripts sind fallweise
Glückssache.


Das meinte ich garned, aber gerade unter Unixoiden gehören Applikationen, Userdaten etc. nicht auf eine Hardware mit dem OS - grad eben um sowas zu vermeiden. Kenn aber auch wenige Windows-Server von unserer Firma und da ist das ebenso striktestens getrennt.

Und unter Debian ist mir über den Installer hinaus noch kein umfassendes
Configtool untergekommen. Wenigstens nervt Debian nicht mit
dümmlich-eigenmächtigen Modifikationen im Hintergrund so wie Yast (früher
extrem schlimm - jetzt immer noch krank).


Also ich weiß ja nicht welchen Ableger oder welche GUI du unter Debian nutzt, aber das Control Center unter Gnome befriedigt so ziemlich jeden Wunsch den man an sowas haben kann.

der Knackpunkt ist nicht, daß ich ZFS nicht für ausgereift und top-getestet
halte, sondern daß man in den meisten Fällen nicht einfach so einige TB im
laufenden Betrieb umziehen kann. Das passiert idR erst mit dem nächsten Update
der Plattenstapel.


Und es auch noch Kinderkrankheiten hat. Aber ein FS-Wechsel ist ja meistens mit einem kopieren oder ähnlichem verbunden.


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28.10.2011, 20:31 Uhr - Editiert von A national Acrobat, alte Version: hier
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Re(14): Systempartition erweitern (Windows 7)
28.10.2011, 20:57:20
Das meinte ich garned, aber gerade unter Unixoiden gehören Applikationen,
Userdaten etc. nicht auf eine Hardware mit dem OS - grad eben um sowas zu
vermeiden.

nein, ich rede von Problemen gealterter Installationen jenseits der Partitionierung, wobei das nachträgliche Splitten von boot, root, usr, var usw. mit einer Live-CD ja noch ganz gut geht, man versuche das bei Windows wo dann ohne technischen Leistenbruch gar nichts mehr zum Laufen zu kriegen ist.


Also ich weiß ja nicht welchen Ableger oder welche GUI du unter Debian nutzt,
aber das Control Center unter Gnome befriedigt so ziemlich jeden Wunsch den
man an sowas haben kann.

?!?
nicht einmal annähernd.

gosa und ebox sahen vielversprechend aus, aber alles inkomplett und ausserhalb der vorgesehener Fälle hat man schnell den Scherben auf.


Aber ein FS-Wechsel ist ja meistens mit einem kopieren oder ähnlichem verbunden.

tjo .... bei ein paar 100GB ist der Bedarf eines Umstiegs nicht sooo wahnsinnig hoch, aber dort wo es sich auszahlen würde, dauert das Kopieren + ggfs. Verifizieren locker 1 Nacht und mehr (weil ja nicht blockweise), und wenn die Benutzer dann noch rund-um-die-Uhr-Betrieb haben (ja, das gibt's).
Wenn man dann noch ein Backup/Snapshot vorher einplant ... ZFS + Co würden viele, viele Probleme (hoffentlich) endgültig lösen oder zumindest dramatisch vereinfachen.

Gleichzeitig muß man aber auch sicherstellen, daß  das Verhalten in nicht offensichtlichen Eigenschaften oder Features paßt (Performance bei Harldlinks, Löschen und Verschieben im großen Stil, Attribute und Zeichensätze, Zusammenspiel von Locks mit Samba, ....) - da erlebt man beim Testen Überraschungen und A-ha-Momente, und nicht alles ist kann man "mit Hardware erschlagen", da hilft nur Testen, Parameter und Optionen beherrschen und das Verhalten verstehen.

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Re(15): Systempartition erweitern (Windows 7)
28.10.2011, 21:52:52
nein, ich rede von Problemen gealterter Installationen jenseits der
Partitionierung, wobei das nachträgliche Splitten von boot, root, usr, var
usw. mit einer Live-CD ja noch ganz gut geht, man versuche das bei Windows wo
dann ohne technischen Leistenbruch gar nichts mehr zum Laufen zu kriegen ist.


Naja und wenn Du es gesplittet hast kannst es ja relativ easy und unabhängig von der Distribution upgraden oder neu machen.

?!?
nicht einmal annähernd.

gosa und ebox sahen vielversprechend aus, aber alles inkomplett und ausserhalb
der vorgesehener Fälle hat man schnell den Scherben auf.


Was fehlt Dir denn da drin ? Ich kenn jetzt hauptsächlich nur das Debian und LMDE Control Center aber das ich wegen Kleinigkeiten mal in die Shell mußte is mir nie passiert.

tjo .... bei ein paar 100GB ist der Bedarf eines Umstiegs nicht sooo
wahnsinnig hoch, aber dort wo es sich auszahlen würde, dauert das Kopieren +
ggfs. Verifizieren locker 1 Nacht und mehr (weil ja nicht blockweise), und
wenn die Benutzer dann noch rund-um-die-Uhr-Betrieb haben (ja, das gibt's).
Wenn man dann noch ein Backup/Snapshot vorher einplant ... ZFS + Co würden
viele, viele Probleme (hoffentlich) endgültig lösen oder zumindest dramatisch
vereinfachen.

Gleichzeitig muß man aber auch sicherstellen, daß  das Verhalten in nicht
offensichtlichen Eigenschaften oder Features paßt (Performance bei Harldlinks,
Löschen und Verschieben im großen Stil, Attribute und Zeichensätze,
Zusammenspiel von Locks mit Samba, ....) - da erlebt man beim Testen
Überraschungen und A-ha-Momente, und nicht alles ist kann man "mit Hardware
erschlagen", da hilft nur Testen, Parameter und Optionen beherrschen und das
Verhalten verstehen.


Also ich weiß zwar nicht was Du da vorhast zu ändern oder zu migrieren, aber prinzipiell reicht auf einer Seite ein SSHDaemon. Sollte es mit einer geringen Downtime gehen würd ich sogar die Datenplatte übers Netz spiegeln via DRBD oder ähnlichem und den Spiegel danach aufbrechen. Ich upgrade die Systeme immer mit zweiter Methode, so kannst vom alten auch noch booten im Zweifelsfall. Aber ein reine Datenmigration sollte nicht so das Problem sein. System nehm ich da jetzt mal explizit aus, also User und globale Config muß man wie bei einem Cluster 2x machen. Ganz ohne Downtime wirds aber bei einer nicht-virtualisierten Umgebung nicht spielen.


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Re(16): Systempartition erweitern (Windows 7)
28.10.2011, 22:46:23
Was fehlt Dir denn da drin ? Ich kenn jetzt hauptsächlich nur das Debian und
LMDE Control Center aber das ich wegen Kleinigkeiten mal in die Shell mußte is
mir nie passiert.

??? wieviel % dessen, was in der /etc so alles drin ist, wird von diesen Tools abgedeckt? 10%? 15%?
Selbst unter OSX bin ich regelmässig in der Shell, und das nicht nur wegen der Macports.


lso ich weiß zwar nicht was Du da vorhast zu ändern oder zu migrieren

bezieht sich nicht alles auf meinen eigenen Wirkungs- und Tätigkeitsbereich.
Natürlich gibt es verschiedene Methoden, um Spiegelung oder Upgrades anzupacken, immer vorausgesetzt, daß keine Nebenbedingung oder Gegebenheit, und wenn es der Zeitaufwand ist, nicht dazwischenfunkt.

Wenn es nach "uns Technikern" ginge, könnte man selbstverständlich ein schönes Leben mit 2-3 potenten Maschine, mächtiger VM-Umgebung, sauberer Trennung von Services, Daten und Security-Features führen.

Am Papier / im Konzept ist immer alles ganz easy.

In der Praxis (einfach einmal aus dem vollem Sortiment gängiger Probleme geschöpft) kriegt man dann halt nur 1-2 bewilligt, ausgerechnet die DB kann man aufgrund des Durchsatzes nicht vom RAID trennen (Spiegeln - wozu, Austesten würde sowieso zuviele Arbeitsstunden brauchen), dann sind jedesmal irgendwelche Packages/Versionen zueinander inkompatibel, dazu noch ein Bug oder fehlerhafte Doku, die einen später 5h aufhält, funktionieren sollte es aber schlimmstenfalls über's Wochenende, eine eigentlich überfällige Einführung von zB LDAP wird nicht als wichtig erachtet ("geht doch so a, wie bisher??", "Passwort merkt sich eh der Browser"), Backup "sind doch eh nur billige Festplatten?"? und bezahlt wird womöglich nach dem Motto "is doch eh nur Mausklicken".

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Aber versuch einmal bei einem gewissenhaften Mechaniker wieder rauszufahren mit der Argumentation "ich brauch keine Bremsen, ich fahr eh langsam."

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