Informationen über "eigene" Hardware
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Re(3): Informationen über "eigene" Hardware
Fly
27.07.2014, 15:22:48
Was Du weiter unten ausgeführt hast ist theoretisch möglich mit 8bittern aus der Atmel Familie (und beispielsweise einem ENC28j60 für die Netzwerkfähigkeit), nur Linux drauf laufen zu lassen dürfte ein feuchter Traum sein. Wär aber mal eine interessante Frage ob man auf den Dingern Linux zum Laufen kriegen kann.

Auf einem Cortex (spätestens mit M3 zumindest) sollte das alles möglich sein, auch gibt's da diverse Chips die bereits Ethernet mitliefern (beispielsweise die AT91SAM3 Linie), die gibt's dann allerdings nur mehr als QFP oder QFN (oder überhaupt als BGA), was das Entwickeln nicht grad einfacher macht (breakout muss man da halt mitbestellen, sonst wird's eher umständlich, vor allem wenn man beim Löten nicht grad gut zu Fuß ist um sowas selbst zu veranstalten). Ob und welches Linux darauf allerdings laufen würde kann ich Dir leider nicht sagen, ich brauch für meine Projekte ein echtzeitfähiges System.

Insgesamt wird's von den Kosten allerdings nicht wirklich billiger werden als der RasPi.

Als wireless-Lösung würd ich in dem Fall übrigens nicht einfach 802.11er System verwenden, für embedded Systems gibt's eigene Standards (eher mit Bluetooth vergleichbar) mit dem Ziel den Stromverbrauch zu minimieren. Standard dafür ist 802.15.

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There's a typo in the Bible.
It should read "The geek shall inherit the earth".
27.07.2014, 15:25 Uhr - Editiert von Fly, alte Version: hier
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Re(5): Informationen über "eigene" Hardware
28.07.2014, 12:09:19
Welches DLNA-Gerät kann ich mir ins Bad an die Wand hängen  und per App Musik
vom Server darüber wiedergeben?

nanana, ist ja nicht so, daß es keine spritzwasserfesten Tablets und Handys gäbe (Xoom, Xperia?, XCover) - und das Trumm muß ja nicht unmittelbar in der Duschkabine hängen. Warum also ein dezidiertes Gerät kaufen, das keine Stunde am Tag genutzt wird?
(Problem ist zugegeben die Bedienung, weil Touchdisplays am dem ersten Wassertropfen rumzicken.)

Der Break-even zw. Produktionskosten, erreichbaren Stückzahlen und akzeptiertem Preis scheint mir jedenfalls extrem unsicher und die Idee, sowas mit einer kompletten Eigenentwicklung abzudecken, anstatt eine Basis à la Arduino Yun (ok - der ist insoferne zu teuer, als man fast dieselbe HW (ohne eben den Arduino-Anschluß) halb so teuer als Router bekommt => das zeigt aber, was bei Stückzahlen möglich ist)

Mit Verlaub + bei allem Respekt für die Ambitionen, ein erfolgreiches Produkt muß sich schon an Bedarf + (potentieller) Konkurrenz orientieren. Speziell ausgeführte "Unterhaltungsmediengeräte" (Radio, TV) u.ä. für Küche, Badezimmer und Klo (als kombinierter Rollenhalter mit Batteriebetrieb %-) ) hat es immer wieder gegeben, aber AFAIR fast ausschließlich von der Billig-Schrottbranding-Fraktion.

Neue pfiffige Produkte brauchen Alleinstellungsmerkmale und allerlei qualitative Eigenschaften, und da ist es schwierig, sich abzusetzen - siehe auch die emotionale Debatte um Sony gerade bei heise: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ist-Sonys-Abstieg-noch-aufzuhalten-2262902.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf

Andererseits: Wer weiß, was euch bei der geplanten Fingerübung so alles einfällt ;-)

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