Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
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Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
05.06.2026, 22:08:43


Die Welt ist stärker im Wandel denn je, zumindest ist das meine Sicht auf die Dinge. Die KI wird alles verändern oder tut es schon. Es gibt aber mehrere große Veränderungen, eben auch geopolitisch usw.

Oft kommt hier das Argument „Aber als das Auto die Kutsche ersetzte, hat das auch mehr Jobs geschaffen als vernichtet.“ Der Tenor ist oft, dass Technologie immer mehr Jobs geschaffen hat, als sie zerstört hat.

Bin ich der Einzige, der findet, dass es diesmal anders ist und nicht mit Innovationen der Vergangenheit vergleichbar ist? Weil zum ersten Mal wird der menschliche Geist ersetzt.
Das wird auch sehr gut Ausgebildete treffen, z. B. Radiologen, Dolmetscher, Juristen usw. Meine Schwester ist Grafik-Designerin, was die früher in mühevoller Arbeit in Photoshop gemacht hat, furzt eine KI innerhalb von Sekuunden raus.

Ich meine ja, in Zukunft wird wohl ein ausgebildeter Dolmetscher noch seinen Stempel unter ein übersetztes Dokument setzen, aber es ist halt ein Bullshit-Job, und davon braucht man zumindest einmal nicht mehr so viele.

Wir haben eine desaströse Demografie (und sorry, wir hatten auch eine desaströse Zuwanderung. Ich will diesen Thread aber von dem Thema frei halten, aber es ist halt so ..., aber hier die Bevölkerungspyramide https://www.statistik.at/atlas/bev_prognose/ ), also wie soll das mit den Pensionen und den sozialen Systemen eigentlich weitergehen?

Wenn ich mir die politischen Debatten anhöre, wird mir schlecht, egal welche Farbe... in meinen Ohren klingt das alles lächerlich und das ist eigentlich mein Hauptanliegen, sehe das nur ich? Es ist doch lächerlich was hier gefaselt und "reformiert" wird.

Arbeiten bis 70, „Lifestyle-Teilzeit“ gehört ausgemerzt, wir müssen „wieder anpacken“ und am besten mehr Stunden arbeiten. Bei aller Liebe, ja, früher vielleicht, aber heute ist das doch keine Lösung mehr. Diese Jobs gibt es doch gar nicht. Wenn man genau hinschauen WILL, sieht man es schon. Die Arbeitslosenrate steigt langsam, aber es sticht heraus, dass die Langzeitarbeitslosen stark zunehmen, ein Indikator dafür, dass es kaum neue Jobs gibt, vorallem eben für Ältere.

Wie soll man die Pensionen finanzieren? Wie soll ein Geldsystem, das Wachstum braucht funktionieren wenn es real kein Wachstum mehr gibt? Wer kauft automatisiert hergestelltes Klump, wenn keiner mehr das Geld dafür hat?

Es geht mir finanziell gut. Ich sollte also keine Sorgen haben. Meine Kohle ist brav aufgeteilt, 30 % Immobilien, 40 % Wertpapiere (MSCI ACWI IMI), 20 % Bundesschatz/Gold und 10 % liquide Mittel, falls ich mir mal gach einen Privatjet kaufen will. Die Summe ist beruhigend, aber wie bei uns allen gilt, wenn's poscht, ist das auch weg. Es gibt Dinge, gegen die man sich nicht wappnen kann.

Was an der Börse und am Wohnungsmarkt in den letzten 10 bis 15 Jahren passiert ist, ist absurd. In Wahrheit war das aus meiner Sicht Inflation, nur das ganze geschaffene Geld kam nie bei der breiten Bevölkerung an, sondern bei den Wohlhabenden. Deshalb stiegen nicht die Preise der täglichen Güter so stark, sondern die Preise von Sachvermögen (meine Ansicht).

Also, was denkt ihr? Ganz ehrlich, wenn ich an die nächsten 20 Jahre denke, sehe ich eigentlich nur noch Abgründe, weil ich denke, dass wir langsam am Ende des Wachstumsparadigmas angekommen sind. Was eigentlich kein Problem wäre, wenn man dazu passende Politik machen würde. Tut man aber nicht. Man versucht, völlig neue Probleme mit völlig veralteten Methoden zu lösen.

Das soll keine rein politische Frage sein, sondern wirklich eine finanzielle, weil wir bei "Finanzen" sind, aber das hat natürlich eine politische Dimension.

Was glaubt ihr, wird aus unseren Assets, wenn es so weitergeht? Wird es uns in 20 Jahren gut gehen, wenn man „brav“ gearbeitet und Vermögen aufgebaut hat?

Weil ich habe ein ungutes Gefühl und ich kann schwer darüber reden, viele blocken bei dem Thema echt ab, weil zu wenig know how, oder Angst vor Tatsachen, sei dahingestellt.

Was denkt ihr?



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Re: Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
06.06.2026, 10:59:02
ja, nein, jein - wie so oft: kommt drauf an ;-)

Wird sich was ändern? Ja, definitiv.
Wird uns das alles gefallen? nein!
Werden wirs überleben: aber sicher!
Mach ich mir Sorgen? Nicht wirklich.

Im Detail:
Wir haben eine desaströse Demografie
absolut richtig. TROTZ Zuwanderung, sonst wärs noch schlechter. Nur wird DIESE Zuwanderung dabei zum Bumerang. Aber dazu später.
Also Demografie: unsere Gesellschaft (eig. die ganze EU) altert, sie überaltert. Und es wird immer schlimmer. Aktuell gehen 25% des Budgets dafür drauf, bald werden das Prognosen zufolge 40% sein. Weil auf einen Pensionisten nur mehr 1 Beitragszahler kommt. Das ist schlichtweg NICHT finanzierbar.

Lösung: Pensionsreform JETZT. Und REFORM, nicht Reförmchen. Antrittsalter rauf, Leistungen runter, vermutlich auch Beitragszahlungen rauf. Es geht nicht anders.
Wer sagt die Pensionen seien sicher, gehört solange mit dem Kopf gegen die Wandf geschlagen, bis das Brettl vorm Kopf runterfällt.

Sozialsystem:
fast so im Argen wie Pensionssystem.
Bis zur Zusammenlegung 2019 unter Basti Fantasti waren es 19, jetzt angeblich nur mehr 5 SV-Träger. Wers glaubt! Wir alle wissen, daß die verkrusteten Strukturen darunter weiter existieren und nur ein neuer Mantel (mit neuen Posten) darüber gestülpt wurde.
Das gehört radikal saniert, denn es ist nicht einzusehen, warum ein FliegenschiB auf der Landkarte wie Österreich 20 verschiedene Sozialversicherungsträger mit Direktoren, Vizedirektoren usw braucht. Und warum diese Dreckskassen dann auch noch 20 verschiedene Leistungen erbringen, ja selbst Patienten einer ja angeblich vereinheitlichten ÖGK bekommen in Wien andere Leistungen als in Tirol. Das ist ja ein Witz.

Gleich hinten nach: die Spitäler!
Weg mit dem Föderalismus, Spitäler gehören unter Bundesverwaltung und bundesländerübergreifend organisiert. Pimperlspitäler in Schaßkraxndorf sind sinnlose Geldverschwendung, es braucht eine bedarfsgerechte Planung von Schwerpunktkrankenhäusern. Und zwar dort, wo die Patienten sie BRAUCHEN, nicht wo der Dorfkaiser sie will.

Arbeitslosigkeit
Die hat viele Ursachen und wird sich umgestalten.
Weil KI Jobs kosten wird und die AN sich werden umorientieren müssen. Das ist sicher. Ob das dauerhaft zu mehr Arbeitslosigkeit führen wird? Ich denke nicht.
Ein anderes Problem sind die Langzeitarbeitslosen/Notstandsbezieher/Sozialhilfeempfänger. Also jene, die dauerhaft in der sozialen Hängematte liegen und gar nicht arbeiten wollen. Nein, das sind nicht alle, da gibt es auch wirklich arme Schweine die das brauchen und auch bekommen sollen. Vielleicht sogar etwas mehr, damit sie in Würde leben können, anstatt am absoluten Existenzminimum.
Aber im Gegenzug gehört Sozialschmarotzertum mit allen Mitteln bekämpft:
Familien, die noch nie auch nur 1c in unsere Sozialsysteme eingezahlt haben, aber 1000e Euros pro Monat an Leistungen beziehen. In BAR!!! (btw: auch DAS gehört vereinheitlicht, denn warum soziale Unterstützung bundeslandabhängig ist, das maß mir erst mal wer erklären)
Personen im arbeitsfähigen Alter, die sich schlichtweg weigern, einen Job anzunehmen. Oder jeden Anstellungsversuch hintertreiben.

Das gehört konsequent bekämpft, auch wenn die Bekämpfung mehr kostet als sie einspart! Denn solange Wiener Schüler (bevorzugt mit Migrationshintergrund) als Berufsziel "AMS" angeben, läuft hier gewaltig etwas schief. Diese Denkweise "ich muß nix hackeln, ich bekomm eh Geld vom Staat", die gehört einfach abgestellt.

Damit kommt man schon automatisch zur von dir angesprochenen Migration:
ja, die rennt falsch.
Wir nehmen jeden Analphabeten mit Steinzeitdenken auf, sobald er nur "Asyl" ruft. Auch wenn wir  von Sekunde 1 an wissen: der hat NULL Chance auf Asyl, der ist Migrant. Und versauen uns damit unser Bildungssystem, unser Sozialsystem und unsere offene, liberale, westliche säkulare Kultur.
Und paar Parteien verkaufen das noch als Bereicherung, während andere dumpfen Haß schüren und daraus Kapital schlagen. Beides ist aber falsch.
Es braucht eine weitaus strengere Asylpolitik und eine gelenkte Migrationspolitik:Migration ja bitte, aber von Menschen, die uns auch etwas bringen. Eben Win-Win. Wer aber seine Leistung nicht bringt, sich nicht integriert, straffällig wird: ab nach Hause. Du hast deine Chance vertan.

Für mich persönlich:
Ich werde diese Änderungen bzw. deren Auswirkungen vermutlich nicht mehr erleben. Also könnte es mir egal sein, wie es ausgeht. Ist es dennoch nicht ganz.

Sorgen mache ich mir persönlich aber kaum, denn mein Job als Dienstleister, den kann keine KI übernehmen. Also ist mein Job sicher. Und den werde ich machen, solange es mir Spaß macht. Wenn ich nicht mehr will, dann geh ich in Pension, lebe vom Staaat und den Erträgen meiner Latifundien. Weil ich bin ja so ein phöser Großkapitalist mit einem Zinshaus. Also automatisch Millionär, weil alte Wiener Zinshäuser sind IMMER Millionenobjekte. Am Papier. Real lag der Gewinn letztes Jahr bei ~20k. Vor Steuern. Aber zum Aufbessern der Pense reichts, ich bin ja genügsam. Und wohnen müssen die Menschen immer, also ist das ein sicheres Einkommen. Außer die Bomben fallen. Aber dann ist eh alles im Ar***. Und die letzte Kugel gehört mir selbst.

In diesem Sinne ...

mfg
AVS



aus gegebenem Anlaß: keine Toleranz für Vladolf Putler!


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Re(4): Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
10.06.2026, 11:33:48
Wenn das der Bund einheitlich regeln würde, wären die Sozialleistungen in Wien
über Nacht deutlich niedriger. Das könnte Wien auch alleine machen, aber aus
irgendeinem nicht nachvollziehbaren Grund will Wien das nicht, sondern zieht
lieber alle Sozialleistungsempfänger aus ganz Österreich an wie die Motten zum
Licht kommen.


Man will sich Wähler züchten...

Bei mir wäre das: einheitliche Leistung, dabei bevorzugt Sachleistung. Und
AufenthaltsGEBOT. Die betreute Person hat dort zu bleiben, wo sie zugewiesen
wurde. Tut sie das nicht, geht der Anspruch verloren. Ende der Diskussion.


Natürlich, ich fand Deutschland hat es mit Hartz4 auch besser gemacht, die ganzen Fixkosten, Miete, Strom usw. wurden direkt vom Amt bezahlt, da war schon weniger Missbrauch möglich und Leute die mit Geld nicht umgehen können verlieren so auch nicht ihre Wohnung, Leute die Suchtkrank sind z.b. also das hat auch generell Vorteile.

Wer in Österreich Asyl beantragt sollte sowieso kaum Bargeld bekommen und wer Asyl hat, da muss das AMS anders handeln, wir karren noch immer von überall Erntehelfer her obwohl wir eine riesen Menge junger Burschen haben denen die Energie eh aus den Ohren zu quellen scheint.
Also man muss mir erklären warum diese Jobs nicht von diesen Leuten gemacht werden? Wenn das Ams so jemanden den Job anbietet muss er ihn halt nehmen und wenn nicht müssens ihm das Geld halt sperren. Das wird nicht gemacht.

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Re: Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
10.06.2026, 15:07:16
Stimme dir vollkommen zu, was die Besonderheit an diesem aktuellen Wandel angeht, dass diesmal auch der menschliche Geist "ersetzt" wird. Noch nicht ganz. Aber teilweise ja. Die Kreativität und das Schaffen eines echten Menschen (blöd gesagt) haben nicht mehr so einen Wert und Stellenwert. Das find ich traurig.

Ich habe die Hoffnung, dass Jobs sich verändern, aber nicht alle ersetzt werden. Im besten Fall. KI soll dien Menschen ergänzen, nicht ersetzen.

Betreffend Zuwanderung möcht ich nichts sagen, aber jeder kann 1 und 1 zusammenzählen. Dass unser Gesundheitssystem und Pensionssystem kippen werden oder sich rapide verschlechtern, das wussten unsere Politiker seit Jahrzehnten. Wie wurde politisch vorgesorgt bzw. gegengesteuert? Gar nicht! Auf diesem Weg wieder mal ein "Danke" an unsere Politik.

Unser Budget wurde von den "Großen" in den letzten Jahren abgewirtschaftet, das wurde uns nicht transparent mitgeteilt. Und dann ins Gesicht gefetzt. Wie du sagst: Jetzt müssen wir "anpacken". Wieder "fleißiger" werden. Ich mach mir große Sorgen um unsere Jugend, muss ich ehrlich sagen.

Ich könnte hier noch ewig weiter schreiben zu deinem sehr anregenden Post, aber es regt mich zu sehr auf. Schön zu sehen, dass es viele andere wache Bürger gibt, die diese Dinge wahrnehmen!

Aja und wenn einer der Herrschaften im Fernsehen spricht, schalte ich eigentlich auf Durchzug, weil Inhalt hat das keinen. Und wenn, dann können sich die Jungen von unserem Kanzler anhören, sie sollten „wieder mehr Kinder bekommen“. Ein Witz!

In diesem Sinne, ich hoffe weiterhin das Beste!

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Re(5): Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
11.06.2026, 08:40:16
1. viel Bla-bla, nichts konkretes.
2. das endgültige Urteil fehlt. Also wertlos.

und am wichtigsten: meine Frage war eine Grundsatzfrage: warum sollte ICH für meine Eltern haften/zahlen???
Daß Eltern für Kinder zahlen müssen, ist ja wohl klar, schließlich war es ihre Entscheidung, Kinder zu bekommen. ICH hab mir meine Eltern aber nicht ausgesucht, es war nicht meine Entscheidung, auf die Welt zu kommen, also fehlt hier jegliche Legitimation, mich für meine Eltern zur Kasse zu bitten. Kinder sind keine Vorsorgeeinheiten der Eltern.

Und auf den konkreten Fall in dem Link. Die Mutter hat nie gearbeitet, der Vater schon, allerdings im Ausland, weshalb er in Ö keinen Pensionsanspruch hat.
Warum soll ich dann in Ö für den zahlen? Soll er dort bleiben, wo er gearbeitet hat und nicht nach Ö kommen, wo er keinen Anspruch hat.
Und dann fragt sich grundsätzlich: die waren arbeitstätig im Ausland, im Alter kommens dann nach Ö, leben hier von Mindestsicherung und genießen ein Sozialsystem, für das sie nie einen einzigen Cent geleistet haben!?!?!???

Da erweitert sich die Frage ja gleich: nicht nur, wie kommen die Kinder dazu, die zu erhalten, sondern noch viel mehr: wie kommt die Allgemeinheit dazu, solche Sozialschmarotzer zu erhalten??? Welche Volldillo gibt denen einen Aufenthaltstitel??

mfg
AVS



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Re(10): Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
11.06.2026, 13:46:10
Wirtschaftsliberalisierung und Verwaltungsvereinfachung: geht NULL weiter, weil die ÖVP (WKO, Landwirte) und die schwarzblauen Beamten  (GÖD...) & Landeskaiser alles verhindern.

Pensionen & Gesundheit & Pflege: Bloß nicht anstreifen. Panik bei allen Parteien - incl. FPÖ. Und Panik bei allen Bürgern.

btw unsere "hohen" Steuern: Das Medianeinkommen zahlt bei uns 13% Steuer. In den USA 14%! Gewußt? Sicher nicht, oder?

Aber der Median zahlt bei uns zusätzlich 18% Sozialabgaben. Und daher hat er so wenig Netto vom Brutto.

Der USA Median zahlt das nicht. Dafür hat er weder Pension noch Krankenversicherung und lebt 4-6 Jahre kürzer. Woll ma das?

Und wer zahlt bei uns de facto keine Steuern? Die obersten 1%. Weder auf Einkommen noch auf Vermögen. Das woll ma!

Ökologie: Derzeit kein Geld vorhanden. Würde man die obigen Themen lösen, wäre plötzlich Geld da.

Flüchtlings(un)wesen: Da könnte man mit effizienten, beschleunigten Verfahren Geld sparen und etwas pushback betreiben. Ist aber weniger als 1% vom Budget. Und verfassungsrechtlich problematisch - gleiches Recht für gleiche Bürger.

Einschleichen ins Sozialsystem: Das ist schwer zu lösen, weil Inländer mit EU Bürgern gleichgestellt sein müssen.

Zuwanderung: Punktesystem - wäre simpel und weltweit getestet. Problem ist, dass dann u.U. garkeiner mehr kommt. Weils liberalere und ausländerfreundlichere Länder mit mehr Chancen gibt.





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Re(11): Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
12.06.2026, 08:35:14
Wirtschaftsliberalisierung und Verwaltungsvereinfachung: geht NULL weiter,
weil die ÖVP (WKO, Landwirte) und die schwarzblauen Beamten  (GÖD...) &
Landeskaiser alles verhindern.
grundsätzlich richtig.
ABER: rote Gewerkschaften und SPÖ-Landeskaiser als Reformmotoren??? Wär mir auch nicht aufgefallen. Kannst also um ÖGB und AK erweitern: alles Blockierer hoch 10. Plus unser völlig überbordender Föderalismus.
Unsere Realverfassung ist komplett aus der Zeit gefallen.
Pensionen & Gesundheit & Pflege: Bloß nicht anstreifen. Panik bei allen
Parteien - incl. FPÖ. Und Panik bei allen Bürgern.
meine Red
Flüchtlings(un)wesen: Da könnte man mit effizienten, beschleunigten Verfahren
Geld sparen und etwas pushback betreiben. Ist aber weniger als 1% vom Budget.
Und verfassungsrechtlich problematisch - gleiches Recht für gleiche Bürger.
Flüchtlinge sind keine Bürger. Und die meisten ned mal Flüchtlinge.
Einschleichen ins Sozialsystem: Das ist schwer zu lösen, weil Inländer mit EU
Bürgern gleichgestellt sein müssen.
EU-Bürger sind da das kleinere Problem. Siehe oben
Zuwanderung: Punktesystem
wunderbare Idee
Problem ist, dass dann u.U. garkeiner mehr kommt.
die, die wir bräuchten kommen jetzt schon nicht. Was kommt, brauchen und wollen wir aber nicht. Also her mit dem System, schlechter kanns ja kaum werden!
und last but not least:
unsere "hohen" Steuern: Das Medianeinkommen zahlt bei uns 13% Steuer. In den
USA 14%! Gewußt? Sicher nicht, oder?
und? Der "Median" ist die Lieblingslüge der Statistik. Weil Aussagekraft NULL.
Die unteren 40% der Einkommen in Ö zahlen gar keine Steuern!!
wer zahlt bei uns de facto keine Steuern? Die obersten 1%. Weder auf Einkommen
noch auf Vermögen. Das woll ma!
wieder eine glatte Lüge der linken Neidgesellschaft: Steuerpflichtige mit einem Jahreseinkommen über 70.000 Euro machen nur einen Bruchteil der Steuerzahler aus, tragen aber über die Hälfte des gesamten Einkommensteueraufkommens.

Wir haben kein Einkommensproblem, wir haben ein Ausgabenproblem! Wir haben die 3.höchste Abgabenlast überhaupt. Und dennoch ein Rekorddefizit! Österreich gibt schlicht und einfach zu viel aus, ist in sich viel zu ineffizient. DAS ist das Problem! Welches man aber nicht mit noch höheren Steuern löst, sondern nur verschärft!

mfg
AVS



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Re(21): Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
12.06.2026, 12:40:13
Große Teile der Bevölkerung können nicht privat vorsorgen.
stimmt.
Weil sie mit Geld nicht umgehen können.
Die verdienen zu wenig
zu wenig ist relativ. Kommst jetzt wieder mit deinem Schauermärchen vom Medianeinkommen und der Armutsgefährdung?
und haben auch kein Vermögen.
ich wiederhole mich ungern, aber: Weil sie mit Geld nicht umgehen können.

Nachtrag:
Weil keiner so genau weiß, was "armutsgefährdet" bedeutet.
Das ist ein rein fiktiver Zahlenwert, der NULL reale Aussagekraft besitzt!
Als Armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60% des Medianeinkommens verdient. Wer jetzt glaubt, das hat irgendwas mit Mindestsicherung oder Existenzminimum zu tun, der irrt gewaltig. Da Österreich ein reiches Land ist, ist auch das Medianeinkommen recht hoch.

Die monatlichen Schwellenwerte für "Armut" betragen aktuell beispielsweise:
Haushalt mit 1 Erwachsener: 1.827 Euro
Haushalt mit 2 Erwachsenen: 2.709 Euro
jeweils NETTO!!! Also nach SV und Steuern.

Also ned böse sein, aber wer monatlich 1800 netto bekommt, der muß sich schon sehr bescheuert anstellen, um in Armut zu leben.

Und das Beste daran: würden sich von heute auf morgen durch ein Wunder ALLE einkommen verzehnfachen, was würde das an der Armutsgefährdung ändern? Man sollte logisch meinen: na dann gibts das ja nicht mehr, dann sind ja alle reich.
Aber das ist falsch gedacht, denn dann würde auch das Medianeinkommen 10x so hoch sein und die "Armen" mit weniger als 60% davon wären dann mit 18.270€ netto pro Monat armutsgefährdet.
Muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, wie "sinnhaft" diese rein rechnischere Kennzahl nun wirklich ist.

mfg
AVS



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12.06.2026, 12:56 Uhr - Editiert von AVS_reloaded, alte Version: hier
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Re(17): Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
12.06.2026, 13:33:22
Verwende Google und schau dir die Realität an.

bitte, mach es doch selbst!!

Schweiz.
keine generelle Erbschaftssteuer, viele Kantone haben gar keine oder großzügigste Befreiungen (zb keine auf die Familienvilla, egal wie groß oder teuer).
Einkommensteuern sind schwer anzugeben, da ebenfalls kantonal unterschiedlich. Aber der Spitzensteuersatz beträgt 42%.
Abgabenquote: ~28%

Deutschland:
generelle Erbschaftssteuer, aber großzügige (wenn auch komplizierte) Ausnahmen für die Familienvilla.
Einkommensteuer:
reguläre Spitzensteuersatz von 42 % ab ~70k€, erst ab ~280k€ 45 %
Abgabenquote 41,5%

Und Österreich?
keine reguläre Erbschaftssteuer. Dafür wurde mit deren Abschaffung die Grunderwerbssteuer aufs bis zu 30fache erhöht. Also eine indirekte Erbschaftssteuer für Immobilien.

Einkommensteuer:
48% ab 70k€
50% ab 100k€
und unfaßbare 55% ab 1Mio

Sozialabgaben: 40% des Einkommens (18% DN und 22% vom AG). In der Schweiz sind das ~14%. GESAMT!
btw: in DE sinds auch ~40%, aber da ist ne Pflegeversicherung dabei. Wegen dem Pflegeregreß warads, gell!

Abgabenquote in Ö: rekordverdächtige ~46%!

Also, du willst Vermögenssteuern? Dann runter mit der Abgabenquote, Halbierung der Einkommenssteuer und dann gehen sich auch ein paar % für die Vermögenssteuer aus.

Aber nein, DAS ist ja nicht geplant. Du und deine Brüder im Geiste, ihr wollt ja nur MEHR, noch mehr Menschen noch mehr aus dem Taschl reißen, anstatt endlich mal die Ausgaben anzupassen!

mfg
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Re(12): Wie soll es eigentlich finanziell weitergehen?
12.06.2026, 08:54:09
kreide auch den Roten und den Grünen stark an, dass sie in der öffentlichen
Diskussion an diesem Thema gescheitert sind und in den Köpfen der Österreicher
nicht verankern konnten, dass nur die wirklich Gstopften Erbschaftssteuer
zahlen würden.
weil es einfach nicht stimmt. JEDER mit IQ über Raumtemperatur weiß das. Die Älteren haben es ja noch erlebt. Die Sterbesteuer ist schlichtweg eiskalte Enteignung eines mehrfach versteuerten Vermögens, sonst nichts. Da wird dann getrickst und gelogen, um das Erbe zu mindern und am Ende kostet die Einhebung der Steuer mehr als sie bringt. Das hatten wir alles schon! Und aus gutem Grunde abgeschafft.

Drum glaubt auch keiner, der bei rechten Sinnen ist, die aktuelle Lüge von der Millionärssteuer! Weil die geschönten Rechnungen, die jetzt ja angeblich eh niemanden treffen: wozu dann eine Steuer, die keinen trifft?
Weil es nur der Gate-opener ist und das weiß jeder. Die links-rote-Neidgesellschaft ist unerbittlich und der Finanzminister wird zum willigen Handlanger: Kaum eingeführt, kommt die Reform: Freigrenzen runter, Steuersatz rauf und sehr schnell sind wir bei der breiten Mitte angelangt, wo es dann wieder "alle" trifft. Weil nur dann, wenn es möglichst viele trifft, bringt so eine Steuer etwas.
Dann sind die Lügen von "Omas Gartenhäuschen ist sicher" längst vergessen und die Erben verkaufen an den Immohai, damit sie die Erbschaftssteuer zahlen können. Hatten wir alles schon, wollen wir nicht wieder.

mfg
AVS



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