analoges Zubehör bei DSLR Kamera verwenden (Nikon D50)
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Re(14): analoges Zubehör bei DSLR Kamera verwenden (Nikon D50)
13.04.2006, 17:47:25
Nach heute üblichen Maßstäben war damals alles überteuert. Aber man bekam
Hilfe. Persönlich (und zwar höchst persönlich).


oft ob man wollte oder nicht ;-)  ["sogn's za wos brauchn Sie des überhaupt?", "jo wann Sie net wissen, wie man des richtig einstellt!" etc. etc.]

Früher konnte man sich eben nicht übers Internet rasch und umfassend informieren. Heute brauche ich Gottseidank keine arroganten "Fachberater" hinter der Budl mehr (äh am "Point of Sale" natürlich). Auch wenn ich mich zugegebenermassen oft wundere, mit wieviel Produktwissen, Verkaufstalent und Kommunikationsvermögen die Pickelgesichter sich trauen, einen auf "coolen Verkäufer" machen - sie sind mir egal. Ich brauche sie nicht. Und mangels Verkaufsorientierung ignorieren sie mich ohnedies auch ["Du do hintn is aaner - jo i waaß, aber der wird scho wort'n miassn, I hob grad ka Zeit"] und ich habe meine selige Ruhe beim Betrachten/Befingern der von mir in die engere Wahl genommenen Produkte.

Ich bin aber durchaus Deiner Meinung, dass ein nettes, fachlich vertiefendes Gespräch bei einer/m wirklich fachkundigen, durch und durch kompetenten Verkäufer(in) etwas Feines ist! Umso mehr zu schätzen, je seltener es wird!

Ich weiss schon, heute gar nicht mehr andenkbar, schon, weil - siehe
Bewertungen - der Käufer unserer Zeit bereits die nicht allzu verzögerte
Lieferung bereits bezahlter Ware als Super-Service hochjubelt.

Da sprichst Du mir total aus der Seele! Per Vorkasse bestellen ist eben nicht gleich "einkaufen" |-D

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Re(9): analoges Zubehör bei DSLR Kamera verwenden (Nikon D50)
11.04.2006, 18:26:17
b) die sinnhaftigkeit einer derartigen Investition in ein derart kleines
Bildformat, das sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht durchsetzen wird

Auch, wenn's weh tut: Das kleine Sensorformat HAT sich bereits durchgesetzt. Spätestens jetzt. ;)

wenn es c) für weniger Geld mindestens gleich gute "Vollformat-taugliche" IS Objektive gibt!

Das zeigt, dass Du Dich bestenfalls mit einem Teil der Medaille befasst hast. ;)

Abgesehen von der wirklich ganz besonderen Qualität der meisten bisher erschienenen FT-Objektive, die im unteren Preisbereich von derzeit keinem anderen Hersteller erreicht wird, im oberen Segment auch nur sehr wenige Entsprechungen findet, gibt es ein paar ganz simplen Grund für dieses System: Kleiner, leichter und lichtstark.

Ein FT 150er beispielsweise entspricht "Vollformat" einem 300er. Bitte könntest Du mir - analog zum Zuiko Digital 1:2,0/150mm - ein 300er mit Lichtstärke 2.0 und der geringen Baugröße von irgendeinem anderen Hersteller nennen? Oder analog zum Zuiko Digital 1:2,8/300mm ein 600er eines anderen Herstellers mit annähernd der Lichtstärke?

Und dann, was ich hier noch nie angemerkt fand: Immerhin kann jeder an einer FT-Kamera (nahezu) jedes Objektiv anderer SLR-Systeme ansetzen. Das Auflagemaß ist dafür extra ausgelegt, zu fast jedem System gibt es die passenden Adapter. Manuell fokussieren ist dann allerdings angesagt. ;)

GrummelGrumpf
11.04.2006, 19:18 Uhr - Editiert von GrummelGrumpf, alte Version: hier
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Re(10): analoges Zubehör bei DSLR Kamera verwenden (Nikon D50)
13.04.2006, 12:15:55
Ein FT 150er beispielsweise entspricht "Vollformat" einem 300er


das ist eben der Irrtum ;-) es liefert einen Bildwinkel wie ein 300er an Vollformat. Aber es entspricht ansonsten nicht einem Objektiv für Vollformat, weil es im Vergleich zu Vollformat-Objektiven eben nur ein ca. halb so grosses "Bildkreiserl" ausleuchten kann ;-)

Bitte könntest Du mir - analog zum Zuiko Digital 1:2,0/150mm - ein 300er mit
Lichtstärke 2.0 und der geringen Baugröße von irgendeinem anderen Hersteller
nennen?


darum sind 4/3-Objektive auch im Vergleich zu Vollformat-Objektiven relativ klein und kompakt - wobei Sie leider nicht proportional zur reduzierten Bildgrösse kleiner sind und schon gar nicht billiger ;-)

Wenn Du aber mein früheres Posting nochmals liest, wirst Du feststellen, dass ich nichts, aber auch gar nichts gegen Olympus und  4/3 habe. Im Gegenteil, das ist ein echt konsequentes System, das ausschliesslich für den Gebrauch an 4/3-kleinen digitalen Bildsensoren entwickelt wurde! Dafür lassen sich die Teile auch nur an diesem Bildformat gebrauchen. Und das wird m.E. dazu führen, dass sich das Format nicht wirklich "durchsetzen" wird. Ich halte es aber für durchaus wahrscheinlich, dass es noch 10 Jahre lang als einer von vielen "Nischenanbietern" existiert. Und habe natürlich auch keinerlei Problem damit. Nur kaufen werde ich es mir eben nie.

Was ich in meinem obigen Posting hingegen "bekrittelt" habe, ist der Umstand, dass Leica im Jahr 2006 ein Objektiv für 4/3 - das "modernste aller derzeit am Markt befindlichen Objektivsysteme" - herausbringt, das einen Blendenring hat. Das ist m.E. ein heutzutage völlig unnötiges Retro-Feature. Aber richtig lustig sollte es ja werden, wenn sich herausstellt, dass in besagtem Leica D Vario Elmarit (in dem sich ja auch zeitgemässe Technik wie ein Bildstabilisator verbirgt) auch das manuelle Fokussieren "by wire" funktioniert! Dazu halten sich interessanterweise Leica & Panasonic total bedeckt! So, wie das eben auch bei allen Oly 4/3 Objektiven der Fall ist. Spätestens dann dürften die Retro-Fanatiker das Trumm eigentlich nicht mehr in die Hand nehmen!

Nochmals, um Missverständnissen vorzubeugen: ich möchte gerne Objektive, die "by wire" mittels Ultraschall-Antrieb fokussieren - egal ob im AF oder im MF-Modus. Im Idealfall würde ich auch gerne am Kameragehäuse fokussieren (und auch zoomen im Falle von Zooms). Der Entfall der relativ teuren  und aufwendigen Fokus- und Zoomringe an den Objektiven würde nämlich leichtere und unwahrscheinlich robuste Objektive ohne irgendwelche von aussen bewegliche Bauteile ergeben! Und um das so ersparte Geld dürfen mir die Hersteller dafür standardmässig vollen Wetter- und Staubschutz liefern. Wär doch was!

Und bevor es jetzt heisst, dann kauf die doch eine 12x-Zoom Digiknipse mit Zoom und Fokus am Gehäuse, darf ich festhalten, dass ich natürlich die Vorteile des SLR-Konzepts haben möchte! Und dass die Fokus- (und Zoomtaste/n) am Kameragehäuse - im Gegensatz zu besagten Digiknipsen - entsprechend hochwertig und ergonomisch günstig ausgelegt sein müssen - sprich verzögerungsfreies, stufenloses, feinfühliges Ansprechverhalten mit genau richtigem Widerstand / Dämpfung, gute Haptik, richtige Anordnung etc. etc. Und genau daran sollen die Kamerahersteller bitteschön arbeiten und nicht an Retro-Features wie Zeit-Einstellrädern oben an der Kamera oder Blendenringen, Blendenmitnehmern unnd Rü+ckwärtskompatibilität zu irgendwelchen überteuerten manuell zu fokussierenden Scherben aus den 50ger oder 60ger Jahren des letzten Jahrhunderts!

Und dann, was ich hier noch nie angemerkt fand: Immerhin kann jeder an einer
FT-Kamera (nahezu) jedes Objektiv anderer SLR-Systeme ansetzen. Das Auflagemaß
ist dafür extra ausgelegt, zu fast jedem System gibt es die passenden Adapter.
Manuell fokussieren ist dann allerdings angesagt.

wer will denn sowas? Wieso würde sich irgendjemand eine Kamera mit 4/3 Sensor kaufen und dann daran Vollformat-Objektive verwenden wollen? Wer wirklich "wertvolle" Vollformat-Objektive hat, kauft sich doch (wenn die eigene Fortschrittlichkeit denn soweit reicht!) allenfalls eine Digitalkamera des ensprechenden Herstellers (eben Nikon oder Canon, im Fall von Zeiss-Objektiven eine der beiden, etc.), aber doch keine Panasonic, Oly oder sonst ein Gerät mit Mini-Sensor und "Bildwinkelverkleinerungsfaktor" 2,0 ?-)

13.04.2006, 14:29 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(11): analoges Zubehör bei DSLR Kamera verwenden (Nikon D50)
13.04.2006, 14:22:49
Ein FT 150er beispielsweise entspricht "Vollformat" einem 300er

das ist eben der Irrtum ;-) es liefert einen Bildwinkel wie ein 300er an Vollformat. Aber es entspricht ansonsten nicht einem Objektiv für Vollformat, weil es im Vergleich zu Vollformat-Objektiven eben nur ein ca. halb so grosses "Bildkreiserl" ausleuchten kann ;-)

Ich schrieb ENTSPRICHT - und das tut es; für JEDEN Fotografen (auch den Profi) ist bei der Auswahl eines Teles (oder Weitwinkels) der BILDWINKEL wichtig. Und natürlich ein BILDKREIS, der dem BENÖTIGTEN SEINER KAMERA entspricht. ;)

Das "Schöne" am kleinen FT-Sensor ist eben auch, dass der belichtete Bildkreis kleiner als bei KB ist; der Zusatznutzen ergibt sich automatisch: selbst KB-Objektive, die in den Randzonen schon merkbare Schwächen aufweisen, können mit recht guten Ergebnissen an FT betrieben werden, WEIL der Bildkreis dort eben kleiner ist.

Wenn Du aber mein früheres Posting genauer liest, wirst Du feststellen, dass
ich nichts, aber auch gar nichts gegen Olympus und  4/3 habe - im Gegenteil,
das ist ein echt konsequentes System,

Das wäre auch egal, denn darum ging es nicht: Ich darf Dir nochmals die beiden Punkte, die ich aus Deinem Posting und aus meiner Sicht beantwortet habe, zur Kenntnis bringen:
http://forum.geizhals.at/t410910,3333212.html#3333212
Beide Zitate entstammen Deiner Feder (Tastatur).

Dafür lassen sich die Teile auch nur an diesem Bildformat gebrauchen. Und das wird m.E. dazu fürhen, dass sich das Format nie wirklich "durchsetzen" wird.

Ich habe meinen Kaffeesatzleser heute noch nicht angeworfen, aber ich gebe zu bedenken, dass Deine Argumente GENAU den Argumenten entsprichen, mit denen man seinerzeit dem Kleinbildformat jegliche Lebensberechtigung abgesprochen hat. |-D

daran sollen die Kamerahersteller bitte arbeiten und nicht an Retro-Features
wie Zeit-Einstellrädern oben an der Kamera oder Blendenringen und
Blendenmitnehmern etc.!

Natürlich benötigen alle Hersteller unseren Rat; Feedback ist wichtig. Würden sie aber auch jeden Rat befolgen, dann wäre es aus mit Fotokameras.

wer würde das tun wollen?

Dazu empfehle ich Dir beispielsweise http://oly-e.de/forum.php4  Dort gibt es ein paar hiundert Anwender (vom Fotografen bis zum engagierten Amateur), da werden Deine Fragen beantwortet. ;)

Wer wirklich "wertvolle" Vollformat-objektive hat kauft sich doch allenfalls
eine Digitalkamera des ensprechenden Herstellers (eben Nikon oder Canon, im
Fall von Zeiss-Objektiven eine der beiden, etc.), aber doch nie eine
Panasonic, eine Oly oder sonst ein 4/3-Gerät ?-)

Selbe Adresse, reichlich Antworten. Auch ich habe einen Systemwechsel vollzogen - wie viele andere auch. Es gibt Fotografen, die wechseln von Canon zu Nikon, von Olympus zu Canon (nur keine Flames vermeiden |-D); und es gibt welche, die wechseln von Canon oder Nikon zu Olympus.

GrummelGrumpf
Dieser Beitrag bezieht sich auf eine ältere Version des beantworteten Postings!
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Re(7): analoges Zubehör bei DSLR Kamera verwenden (Nikon D50)
10.04.2006, 12:56:14
Hallo!

Abgesehen davon was sollen schon im 21. Jahrhundert mechanische
Blendenmitnehmer an einer digitalen Kamera? Die Teile gehören doch ins
technische Museum, gleich neben die Dampflokomotiven! Ich muss ja immer
lachen, wenn ich so etwas sehe - der Gipfel der Perversion ist dann ja das ein
Leica Vario Elmarit mit manuellem Blendenring - für das eigens für digitale
Bildsensoren entwickelte, angebliuch "moderne" 4/3-System echt wuggi!


Viele unserer Kunden bestehen darauf, das Ihre Kamera es zulässt, auch alte MF-Objektive zu verwenden! Und eben spendierte man der D200 den Blendenmitnehmer! Daran ist garnichts altmodisch, den im Studio werden hauptsächlich nur Festbrennweiten verwendet und da sind meistens die alten MF-Nikkore besser als ihre aktuellen AF-Nachfolger!


Da lob ich mir meine Canon-EOS Welt - seit 1987 rein elektronischer
Objektivanschluss - und Blende, Zeit und ISO stell ich mir an der Kamera per
Radl ein. Wenn es nach mir ginge, hätte ich auch gerne Objektive bei denen ich
auch die manuelle Scharfeinstellung (über direkte Ansteuerung des
Ultraschallmotors) und auch den Zoom "by wire" vom Body aus mit dem Daumen
kontrolliere - natürlich technisch/haptisch/sensorisch noch um ca. 2
Generationen besser und präziser als die derzeit besten Lösungen an P&S
Apparaten (z.B. Canon Powershot S3 IS)!


Alles schön und gut, aber die FD-User mussten umsteigen und somit ihre alten Objektive und Kameras verkaufen! Das hat Nikon besser in den Begriff und das Bajonett einfach nur mit ein paar mehr Funktionen ausgestattet!

Zum Thema "by wire": Ist ja schön und gut, aber ob das gefordert wird? Ich denke nicht!

aber auch nur bei Nikon - weil die bis dato noch keine "Vollformat" DSLR
zustande gebracht haben


Brauchen Sie auch nicht! Den nicht umsonst hat Nikon seit der D1 immer den 1,5er Crop behalten und auch in späterer Folge die DX-Objektive eingeführt! Somit sind diese Objektive auf allen D-Kamera einsetzbar!

Canon's EF-S Objektive sind nur auf den EF-S Kameras verwendbar! Also wiederum, wenn einer umsteigt auf Vollformat oder Crop 1,3 muss er wieder alle Objektive verkaufen, die nur f. EF-S und Crop 1,6 ausgelegt sind!
MfG Johannes Scheibner
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Re: analoges Zubehör bei DSLR Kamera verwenden (Nikon D50)
07.04.2006, 11:37:17
es ist eigentlich schon alles gesagt...

Der alte Blitz wird nicht funktionieren, da er nicht iTTL fähig ist, und die Kamera mit Blitzen, die das nicht können, nicht harmoniert.
Die AF-Objektive werden schon verwendbar sein, ob die Abbildungsleistung entsprechend ist, kommt auf das Objektiv und das kritische Auge des Betrachters an.
Der Blendenring muß jedenfalls auf die kleinste Blendenstufe (höchste Zahl) eingestellt werden. Meist läßt sich der Blendenring in dieser Stellung auch fixieren.
Manuelle Objektive machen wenig Sinn, da der Belichtungsmessung nicht funktioniert, und das Scharfstellen ohne Schnittbildindikator sowieso witzlos ist.

Die Objektive der guten alten F-801 werden aber noch über keine Distanzmessung verfügen. Leicht an der Bezeichnung "D" nach der Lichtstärkenangabe auf dem Objektiv zu erkennen, nicht zu verwechseln mit "ED", einer Bezeichnung dafür, das ED-Glaselemente im Objektiv verbaut sind.
Verfügt das Objektiv nicht über eine Distanzmessung, ist die Belichtungsmessung etwas eingeschränkt, und das wirkt sich sowohl bei der Belichtung, als auch beim Blitzen etwas aus, da die Entfernung zwischen Kamera und Objekt nicht in die Belichtungsmessung einfließen können.
MfG Johannes Scheibner
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