gute kamera für hobby-fotos?!
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Re(5): gute kamera für hobby-fotos?!
08.10.2007, 21:51:51
Ok, also Kit-Objektiv kübeln. Das hab ich schon kapiert.


;-)


1) Würde man z.B. mit so einem Objektiv, praktisch als anfängliche Sparvariante, auch glücklich (trotz Festbrennweite mein ich)?
Canon Objektiv EF 50mm 1.8 II
Also wirklich in allen Bereichen (Personenportraits, Landschaft, usw)?


Das 50mm Festbrennweitenobjektiv ist ein exzellentes, sehr lichtstarkes, extrem hochauflösendes Objektiv und kann nur rundherum empfohlen werden.
phj wird dir eine Menge über dieses Objektiv (Canon Seite) erzählen können.

Ob du in allen Bereichen damit auskommst?
Also bei Portraits sicher (50mm an einer 400D oder 40D entsprechen ca. 80mm KB, was ziemlich exakt die "ideale" Brennweite für Portraits darstellt, so man div. Lehrbüchern glaubt !), allerdings bei Landschaftsfotos im klassischen Sinn ist es sicher zu lang.
Bei Landschaftsbildern kann man eigentlich nicht genug WW haben, allerdings gibt es viele Meister der Fotografie die mit 50mm sagenhafte Bilder gemacht haben.

Das 50mm ist eine um Klassen bessere Lösung als das 18-55mm Kit-Objektiv, erfordert aber auch sehr viel Kreativität des Fotografen.

2) Du hast woanders erwähnt, dass IS optische Bildstabilisierung bedeutet."Braucht" man das? Oder anders gefragt: Welche Kameras haben einen digitalen Bildstabilisator und reicht der auch? Nikon? Canon? Pentax?


Braucht man IS ? Klare Antwort: nein !

Generationen von Fotografen sind ohne ausgekommen und haben atemberaubende Bilder gemacht. Jede Kamera, jedes Objektiv kann nachträglich mit Stabilisator ausgestattet werden: Ein Stativ |-D|-D

ABER ein Stabilisator macht das Leben in vielen Lebenslagen leichter, da man oft Shootings nicht zu 100% planen kann und oft improvisieren muß. IS ist ein Feature, daß dem Fotografen das Leben erleichtert, allerdings wird es auch oft überbewertet !

3) Wie ist das mit dem AF-Motor? Irgendwelche Kameras haben den im Objektiv und andere im Gehäuse? Bei Letzteren sind dann deswegen die Objektive auch billiger?Danke!


Ja, das Thema ist aber ein Nikon-Thema.
Canon hat seine Objektive (soweit ich weiß) schon seit ein paar Jahren umgestellt.
Nikon hat mit der D40 und jetzt mit der D40x erstmals Kameras auf den Markt gebracht, die KEINEN AF-Motor im Gehäuse mehr haben, d.h. es funktionieren nur mehr Objektive mit eigenen AF-Motor mit dieser Kamera, so man nicht manuell fokusieren will.
Allerdings ist die Auswahl der Nikon-Objektive mit integrierten AF-Motor bereits jetzt überwältigend. Folgende Objektive, funktionieren bereits jetzt an der D40 und D40x:
http://geizhals.at/?cat=acamobjo_nik&sort=artikel&bpmax=&asuch=AF-S&filter=+Angebote+anzeigen+&pixonoff=off
und von Fremdherstellern
http://geizhals.at/?cat=acamobjo_nik&sort=artikel&bpmax=&asuch=HSM&filter=+Angebote+anzeigen+&pixonoff=off

Sigma schreibt dazu auf seiner Webseite:
HSM (Hyper Sonic Motor) - Der Antriebsmotor für die Scharfeinstellung kann entweder in dem Kameragehäuse sitzen oder im Objektiv selbst. Der Antrieb im Objektiv ist in der Regel der schnellere, zumal der jeweilige Motor auf sein Objektiv speziell abgestimmt wird. Bei etlichen Objektiven dieses Systems setzen wir Ultraschall angetriebene Motoren ein. An entsprechenden Kameras, die den Ultraschallantrieb unterstützen, können unsere HSM Objektive mit großem Bedienungskomfort eingesetzt werden. Die Scharfeinstellung erfolgt äußerst schnell und nahezu lautlos, was gerade in der Tier- und Sportfotografie von Bedeutung ist. Außerdem können Sie jederzeit manuell in die Scharfeinstellung eingreifen, ohne den AF zuvor ausschalten zu müssen.

Der Schritt von Nikon war für die Einsteigerklasse IMHO logisch und konsequent.
Der Erfolg gibt ihnen auch Recht.

Bei Canon, wie gesagt, eigentlich kein Thema mehr. Da kannst nur unterscheiden ob das Objektiv einen Gleichstrom-AF-Motor hat oder einen Ultraschall-Motor.
Aber in jedem Fall ist der Antrieb im Objektiv, soweit ich informiert bin.

4) Was is der Unterschied zwischen der Nikon D40 und D40x? Nur die Sensorauflösung?


Korrekt.

5) Das Kit-Objektiv bei der Nikon ist deiner Empfehlung nach also nicht so schlecht wie das von Canon?


Nein, das Nikon Gegenstück ist durchaus gut und brauchbar, aber auch nicht lichtstärker, was aber im Alltag meist überhaupt kein Problem darstellt.

6) Wieviele Bilder in Serie mit 3 B/s kann man denn mit der
D40x machen? Bis 100 Bilder in JPEG wird angegeben. Aber wieviele RAW Bilder?


http://www.nikon.de/product/de_DE/products/broad/1379/specifications.html
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Nikon/D40x.aspx
bzw. besser, aber in englisch
http://www.dpreview.com/reviews/nikond40x/

Da findest so ziemlich alles an Daten.

Sers
Alpenländer


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Re(3): gute kamera für hobby-fotos?!
09.10.2007, 09:58:38
VOn den beiden würde ich Dir die 400D empfehlen. Ich hatte beide je ein Jahr und die 400D hat den besseren Autofokus - besonders, wenn man auch mit lichtstarken Objektiven wie z.B. dem 50/1.8 arbeiten möchte. Der Sensor und die gesamte Ausstattung der Kamera liegt um einen Level über der Nikon D40x.

Je nachdem, wie einem die Kamera in der Hand liegt, empfiehlt sich der Akku-/Batteriegriff, der dank zusätzlichem Auslöser vor allem auch wesentlich "unverkrampftere" Hochformataufnahmen ermöglicht.

Das 50/1.8 ist ein echtes Preis-/Leistungswunder! Sehr scharf, leicht, kompakt, unauffällig, für Portraits exzellent. Und für viele andere Aufnahmesituationen auch. Man muss natürlich wie bei jeder Festbrennweite nahe genug zum Motiv kommen können bzw. weit genug weg davon, um den gewünschten Bildausschnitt zu erhalten.

Zooms sind diesbezüglich flexibler. Das EF-S 18-55 (Kit-Objekitv) ist - entgegen anderslautender Meinungen - für mich eine absolut empfehlenswerte Sache. Ja, es gibt auch schlechte Exemplare davon, aber die meisten sind durchaus ordentlich. Man kann damit wunderbare Landschaftsaufnahmen bei gutem Licht (und/oder mit Stativ) machen, wenn man auf Blende 8 abblendet. Ein WW-Zoom ab 18mm Brennweite um 60 Euro (oder so wenn man den Aufpreis Kit vs. Body solo ansieht) ist eine echte Okkasion.

Wenn man etwas deutlich besseres und lichtstärkeres will, empfehle ich das Tamron SP 17-50/2.8. Das ist klarer Preis-Leistungssieger zwei Klassen höher. Sofwern man das Geld hat und ausgeben möchte, sind das exzellent "angelegte" 359 Euro (in Ö, lagernd, guter Händler) http://geizhals.at/eu/a197864.html

Ich persönlich kaufe keine gebrauchte Kamera (oder sonstige elektronische Geräte) auf eBay - das Risiko ist mir zu hoch. Da möchte ich etwas Neues mit Garantie und den Händler in der Nähe. ;-)

Das Kit-Objektiv kann man sich dagegen durchaus auf eBay holen, wenn man diszipliniert ist und Geduld hat bekommt man es gerade in Österreich oft um 25-35 Euro! Das finanzielle Risiko ist somit recht überschaubar. Wenn, dann würde ich darauf achten, dass es ein 18-55 II ist - das ist zwar an sich nicht besser als die ursprüngliche Serie (ohne "II"), aber jedenfalls neuer - da besteht weniger Risiko, dass man ein altes ausgenudeltes Objektiv erhält. Detto das 50/1.8 - allerdings kostet das auf eBay bei guten Exemplaren regelmässig > € 80 und neu bekommt man es von reputierlichen Händlern um unter 100 nagelneu mit voller Garantie und Gewährleistung. ;-)

Viel Spass bei der weiteren Entscheidungsfindung!

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Re(4): gute kamera für hobby-fotos?!
09.10.2007, 11:40:41
VOn den beiden würde ich Dir die 400D empfehlen. Ich hatte beide je ein Jahr und die 400D hat den besseren Autofokus - besonders, wenn man auch mit
lichtstarken Objektiven wie z.B. dem 50/1.8 arbeiten möchte. Der Sensor und
die gesamte Ausstattung der Kamera liegt um einen Level über der Nikon D40x.


Cool. Du hattest Mal eine Nikon? 8-O8-O find ich ja witzig ....
Edit: Ach schade, du meinst wohl du hattest die 350D und die 400D. Und ich dachte schon .... :-)

Und ja iraki hat recht, die 400D hat einen Autofokus mit mehr Fokuspunkten. Ob man die allerdings im Alltag braucht, ist eine andere Sache.
Die meisten Fotografen arbeiten mit dem mittleren Fokusfeld und verschieben dann den Bildausschnitt. Der mittlere AF-Punkt ist in der Regel der sicherste und der einzige (bei beiden Kams), der als Kreuzsensor ausgerüstet ist (d.h. erkennt sowohl horizontale als auch vertikale Strukturen zum Scharfstellen !).
Ich selbst arbeite eigentlich auch nur mit dem mittleren AF-Punkt (obwohl meine Kamera einen besseren AF als die 400D hat  ;-);-)) und nur wenn man extrem lichtstarke Objektive verwendet (f/1,8 und kleiner) kanns mit der Methode zu (seltenen) Fehlern kommen.

Beim Sensor muß ich iraki widersprechen, der liegt IMHO keinen Level über der der D40x.
Die 400D verwendet einen canon-eigenen CMOS-Sensor, die D40x einen Sony-Nikon-CCD-Sensor. Beide Sensoren liefern top Ergebnisse ab.
Dem Canon Sensor wird nachgesagt, daß er etwas bessere Rauschverhalten zeigt, was aber auf Kosten des Rauschbildes geht. Die 400D liefert zwar generell etwas weniger Rauschen in den Bildern als die D40x, dafür wesentlich mehr - unschönes - Farbrauschen und daher ist das Rauschen IMHO besser sichtbar.
Die D40x liefert dagegen mehr Helligkeitsrauschen, was dem analogen Filmkorn nicht unähnlich ist und ist daher für den Betrachter visuell weniger aufdringlich.

Grundsätzlich kannst du mit beiden Kameras nichts falsch machen, solange du in deinem Einkaufsbudget für die Canon noch ein weiteres Objektiv (am Besten das von iraki empfohlene Tamron) einplanst !
Aber teste - so wie iraki es dir empfohlen hat - VORHER beide Kameras Mal im Shop ob sie dir vom Handling überhaupt zusagen, da BEIDE Modelle eher sehr klein sind.

Sers
Alpenländer


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09.10.2007, 11:49 Uhr - Editiert von Alpenländer, alte Version: hier
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Re(6): gute kamera für hobby-fotos?!
09.10.2007, 12:11:59
Absolut richtig beobachtet.

Die 400D sind schärfer, detailierter aufgrund des besseren Rauschverhalten zum einen und vielleicht auch aufgrund der verschiedenen Testobjektive:
Phil verwendet bei den Nikon Tests immer das 50/1,8er und bei den Canon das 50/1,4er. Leicht abgeblendet sollte das 1,4er etwas bessere Ergebnisse liefern.
Außerdem vergleicht Phil "out-of-the-cam JPEG's" und die Standard-Schärfung ist bei Canon ein wenig höher als die Standard-Schärfung bei Nikon. Lässt sich aber natürlich nachträglich per Menü anheben.
Der Rest der Verbesserung ist dem Sensor zuzuschreiben.

Allerdings erkennst du auch schon Ansatzweise die Art und Weise wie Sensoren rauschen (können): In den D40x Ausschnitten erkennst du viel weniger von den rot/grünen Pixelfehlern (Farbrauschen), was insgesamt zu einem homogeneren Bild führt.

Ist aber persönliche Geschmackssache !
Wie gesagt, du kannst mit beiden Kameras nicht viel falsch machen !

Anbei noch ein Beispiel wie wichtig bzw. unwichtig das Rauschverhalten im Alltag ist.
Ein ISO 1600 Bild meiner D80 (durch eine Scheibe fotografiert !), die einen vergleichbaren Sensor wie die D40x verwendet:

Spätesten wenn du dieses Bild als 20x30cm Bild vor dir liegen siehst, weißt du wie "sinnvoll" div. Rauschdiskussionen sind, da nämlich ALLE D-SLR's wirklich brauchbare Ergebnisse abliefern.



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09.10.2007, 12:26 Uhr - Editiert von Alpenländer, alte Version: hier
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Re(7): gute kamera für hobby-fotos?!
09.10.2007, 13:21:16
der wahre Unterschied bei out-of-cam-jpgs liegt darin, dass bei Nikon ab ISO 400 und besonders ab ISO 800 eine extrem starke Rauschunterdrückung eingeschaltet wird. Die führt dann zu Ergebnissen im Rauschverhalten, die in die Nähe der 400D kommen (aber nur in die Nähe) allerdings zum Preis stark verminderter Detailauflösung (Schärfe).

Wenn man in RAW arbeitet, umgeht man das Problem natürlich und kann die Hi-ISO Bilder auch mnit diversen Software/Tools ganz gut entrauschen - allerdings fängt man bei den Canon RAWs auf einem viel niedrigeren Rauschlevel an und verliert deshalb beim Entrauschen auch weniger Detailauflösung.

Der Canon CMOS-Sensor in der 400D ist vom Rauschverhalten her "native"  noch ca. einen halben Level besser als die Nikon CCDs in D40x und D80 (keine eineinhalb Level mehr wie bei 350D vs. Nikon D70/s). Die neuen CCDs in der angekündigten neuen Nikon D300 und der KB-grosse Sensor in der neuen D3 könnten die Lücke zu den CMOS-Sensoren  in den vergleichbaren Canon-Modellen noch weiter verkleienrn oder Nikon evtl. sogar erstmals leicht in Führung bringen. Es dauert aber noch ein biscchen, bis wir es wirklich wissen.

In der Praxis ist bei 10x15 Ausdrucken aber bis ISO 400 wahrscheinlich kein (Qualitäts-) Unterschied in der Bildqualität zwischen Nikon D40x und Canon 400D zu erkennen (bei gleich/gutem Objektiv natürlich).

Bei ISO 1600 wird man es den Unterschied aber durchaus auch schon auf einem 10x15 sehen können, besonders, wenn die Aufnahme nicht wie in den Tests bei allerbester Studio-Beleuchtung entstanden ist, sondern z.B. in einer schlecht ausgeleuchteten Sporthalle, in einer eher dunklen Kirche (Hochzeit!), in mässig beleuchteten Innenräumen (Privat/Wohnung) oder bei Events (Lokale, Parties) - da kommt einem überall auch der bessere AF der Canon zu gute. (ist dasselbe Modul wie in der eine klasse höheren Canon EOS 30D).

Beim Blitzsystem hat Nikon dagegen z.B. einen klaren Vorteil, weil die eingebauten Blitze auch mittels Master-Funktion (später) zugekaufte externe Nikon-Systemblitzgeräte entfesselt (wireless, ohne Kabel) steuern können. Das ist etwas, was bei Canon (leider) ein Zusatzgerät erfordert (ST-E2) oder einen teuren masterfähigen externen Blitz (580EX / II) ;-)

Bei den Objektivauswahl sind Nikon und Canon bei den Consumer-Objektiven ziemlich gleichwertig und in etwa gleich teuer angesiedelt. Bei den Hi-End Objektiven kostet Nikon tendenziell noch mehr als die gleichwertigen Canons. Bei Canon gibt es allerdings noch eine Anzahl leistungsmässig über den günstigen Consumer-Objektiven liegender Objektive, die auch für Amateure preislich sinnvoll sind: die von mir so genannten "günstigen "Ls" und die "guten EF-S":  also z.B. ein EF 17-40L, 70-2004 L / IS, EF 24-105/4 L IS, EF-S 17-55/2.8 IS, EF-S 10-22/3.5-4.5, EF-S 60/2.8 Macro plus eine reihe sehr feiner und noch leistbarer Festbrennweiten (z.B.: 50/1.8, 50/1.4, 85/1.8, 100/2.0, 200/2.8L) - die es bei Nikon oft nicht im gleichen Preis/Leistungssegment gibt. :-)

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