Re(6): hardwareversand.de – schlimmer geht’s nimmer
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hardwareversand.de – schlimmer geht’s nimmer
15.05.2008, 21:26:39
Kurz und knapp, der Versand war flott, die Verpackung gut, aber bei einer Retoure fängt das Drama an.  

Und jetzt ausführlich und von Anfang an:
Ich habe am 3.April einen PC (mit Ausnahme vom Gehäuse) in Einzelteilen bei hardwareversand.de(hwv) bestellt. Der Preis und die Benotung bei geizhals.at sprachen für jenen Internetshop. Als Bezahlung, das es ja schnell gehen soll, weil’s der alte PC es nicht mehr so richtig tut, wurde Nachnahme gewählt. Die Auftrags- und Versandbestätigung ging wirklich sehr flott, am gleichen Tag, ca. 3 Stunden später wurde mir der Versand mitgeteilt. Am Samstag, den 05.April wurde dann ein großes Paket von einer freundlichen Postangestellten angeliefert. Nach erster Sichtung war auch alles vorhanden. Montagabends ging ich dann zu Werke und bastelte alle Einzelteile zusammen. Voller Freude, das alles so gut geklappt hatte hauchte ich dem neuen PC durch drücken des Start-Knopfes leben ein. Doch Pustekuchen, mehr als ein knappes piep, piep hatte die Kiste nicht für mich übrig. Nach mehreren Versuchen, auch der RAM wurde umpositioniert und einzeln eingebaut, war keine Änderung der Lage in Sicht. Ein Telefonat mit der Hotline von hardwareversand.de ergab, ich solle RAM und Mainboard zurück senden, und bekäme dafür Ersatz geschickt. Die Rücksendung ging am 08.April per Post und Retourenaufkleber zurück an hardwareversand bzw. JIT. Nachdem am 16.April immer noch nichts geschehen war kontaktierte ich mehrmals die Hotline, um endlich den Sachstand zu erfahren. Die eine Dame sagte der RAM wäre derzeit nicht lieferbar, also wurde ein anderer als Austausch geordert. Der nächste Hotline-Mitarbeiter meinte, seine Kollegin habe sich da wohl etwas weit aus dem Fenster gelegt, die Retoure sei wohl noch gar nicht bearbeitet. Als ich dann Kontakt über geizhals@hardwareversand.de suchte ging es dann sehr schnell. Nach Auftrag zur abholung der restlichen Komponenten erreichte mich eine Mail, das die reklamierten Artikel auf dem Weg zu mir seien. Also gut, dachte ich, vielleicht nimmt es ja noch ein gutes ende. Am Freitag, den 18.April kam die Ersatzlieferung, welche auch gleich getestet wurde. Aber leider, gleicher Fehler wie zuvor. Also habe ich alles zusammen gepackt, mit dem Retourenaufkleber zur Post gebracht und von meinem 14-tägigen Rückgaberecht gebrauch gemacht. Laut DHL Tracking wurde das Paket am 22.April bei JIT (wohl dem Logistikpartner von hwv) ausgeliefert. Jetzt begann das warten auf die Rückzahlung meines Geldes. Da ich bis zum 02.Mai noch immer noch keine Reaktion von hwv feststellen konnte, suchte ich nochmals den Kontakt per eMail. Die Antwort war, sie können den Retoureneingang nich nachvollziehen. Wie bitte ? Bei welchem S**stall hab ich da nur bestellt ?, fragte ich mich.
Nach Zusendung der Trackingdaten wurde sich wohl aufgemacht, in den weiten Hallen des „LOGISTIK“-Partners zu suchen. Am 08.Mai wurde endlich Vollzug gemeldet, das Paket ist bei hwv im Daimlerweg 2 angekommen und wird nun geprüft. Fragt sich nur wie lange noch. Mittlerweile schreiben wir den 15.Mai und nichts tut sich. Ich bin mal gespannt was noch auf mich zukommt bis ich mein Geld wieder habe. Die Jungs von hwv sollten sich mal vor Augen halten, wer hier der Kunde ist. Der Preis alleine ist nicht alles, auch Service ist wichtig. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werde ICH diesen Saftladen nicht weiter empfehlen. Bei einer Bearbeitungsdauer von über 3 Wochen, kann einem schon der Hut hoch gehen. Für den Defekt, eines der bestellten Teile können sie nichts, für die Bearbeitung des Vorganges ist hwv aber alleine Verantwortlich.

Hier noch meine Bewertung nach Noten:

Preis: 2
Homepage : 2
Bestellvorgang : 2
Versand/Verpackung: 1
Lieferzeit: 1
Qualität d. Hotline : 4
Service / Retoure: 6


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Re(6): hardwareversand.de – schlimmer geht’s nimmer
16.05.2008, 21:55:05

Der Experte bist du.


Ich kann mich leider nicht entsinnen, mich als Experten geoutet zu haben. Der Aufbau eines PCs is ja wohl nicht nur Experten vorbehalten.


Und eben darum stinkt es - nicht in der Lage zu
sein, einen Fehler zu analysieren, würde mich wurmen, dem Händler unnötige
Kosten zu verursachen, indem ich Teile reklamiere die gar nicht defekt sind,
da hätte ich ein verdammt schlechtes Gewissen dabei. Bzw. ich würde erwarten,
daß der Händler dann eben diese Kosten von mir einfordert. Man kann, wenn man
Einzelteile bestellt, vom Händler nicht eine Gewährleistung und einen Service
auf einen Komplett-PC erwarten, den du nie gekauft hast.  


Freut mich das du in der Lage bist jedweden Fehler immer und überall analysieren zu können. Aber warum sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Hat nicht der Angestellte von hwv mir mitgeteilt, ich solle vorsichtshalber das Board und den RAM zurückschicken, da er den Rest wohl ausschließen kann?

Ausserdem hab ich nirgends erwähnt, das ich Gewährleistung auf einen Komplett-PC verlangte, sondern nur auf funktionstüchtige Einzelteile. Wenn ich das wollte, hätte ich mir den Rechner von hwv zusammen bauen lassen. Im Reklamationsfall würde sich aber an der schleppenden Abwicklung bei hwv auch nichts ändern.


Aber dies entwickelt sich hier wohl zu einer Grundsatzdiskussion bei der jeder seine eigene Meinung vertritt und diese wohl auch nicht ändert. Darum finde ich es müsig weiter darüber zu debattieren.

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